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Kritik des Sports

Aktivität: Gastvorträge oder -vorlesungenGastvorträgeTransfer

Beschreibung

Das Hinaustreiben über bestehende Grenzen körperlicher Leistungsfähigkeit scheint eine fraglose Gewissheit zu sein, die im Zentrum der Selbst- und Fremdbeobachtung des modernen Sports steht. Armand Duplantis ist als „Mann, der in den Himmel fliegt“ (ZEIT Online) das neueste Heldensubjekt, dem es in besonders anschaulicher Weise gelungen ist, das olympische Motto citius, altius, fortius zur Aufführung zu bringen. Für derartige Optimierungen menschlicher Körper, Bewegungsformen, Übungen etc. spielt die Entwicklung neuer Technologien eine entscheidende Rolle. Folgt man einer Einsicht von Michel Foucault, ist die Steigerung (körper-)technologischer Fähigkeiten jedoch untrennbar mit der Stärkung von Machtbeziehungen verbunden. Diese These soll im Kontext neuer Optimierungstechnologien (u.a. Gendoping) des Sports vorgestellt werden, um die Frage nach der Notwendigkeit eines „anderen Sports“ vorzubereiten.
Zeitraum23.06.2020
EreignistitelNiemals genug? Leben in der Optimierungsgesellschaft
VeranstaltungstypSonstiges
OrtKöln, DeutschlandAuf Karte anzeigen

Schlagwörter

  • Kritik
  • Olympischer Sport
  • Selbstreflexion
  • Luhmann
  • Foucault