Projekt-Details
Forschungsziel
Ausgehend von der leitenden Forschungsfrage, wie sich Coaching-Interaktionen im Leistungs- und Nachwuchsleistungssport interaktionstheoretisch beschreiben und systematisieren lassen und welche sprachlich-kommunikativen Muster zur sinnstiftenden Koordination von Handlungen und zum Wettkampferfolg beitragen, untersucht das Projekt die Interaktionen zwischen Trainer*innen und Athlet*innen in Wettkampf- und Trainingskontexten.
Im Zentrum steht die Analyse sprachlich-kommunikativer Adressierungsformen sowie der zugrunde liegenden Interaktionsmuster, die eine effektive Abstimmung von Entscheidungen und Handlungen im Wettkampf ermöglichen. Auf der Grundlage interaktionstheoretischer Ansätze werden Coachingprozesse sowohl in hoch verdichteten Wettkampfsituationen als auch in vorbereitenden Trainingssettings empirisch untersucht und systematisch verglichen.
Dabei berücksichtigt das Projekt insbesondere die Organisation von Partizipation, das Verhältnis von strategischem und kommunikativem Handeln, Unterschiede zwischen Team- und Individualsportarten sowie geschlechter- und diversitätsspezifische Dimensionen der Interaktion.
Ziel ist es, auf breiter empirischer Basis Muster erfolgreicher Interaktion zu rekonstruieren und daraus Erkenntnisse für die Professionalisierung von Trainer*innen abzuleiten. Auf diese Weise leistet das Projekt einen Beitrag zur evidenzbasierten Weiterentwicklung von Coachingpraktiken im Leistungssport.
Im Zentrum steht die Analyse sprachlich-kommunikativer Adressierungsformen sowie der zugrunde liegenden Interaktionsmuster, die eine effektive Abstimmung von Entscheidungen und Handlungen im Wettkampf ermöglichen. Auf der Grundlage interaktionstheoretischer Ansätze werden Coachingprozesse sowohl in hoch verdichteten Wettkampfsituationen als auch in vorbereitenden Trainingssettings empirisch untersucht und systematisch verglichen.
Dabei berücksichtigt das Projekt insbesondere die Organisation von Partizipation, das Verhältnis von strategischem und kommunikativem Handeln, Unterschiede zwischen Team- und Individualsportarten sowie geschlechter- und diversitätsspezifische Dimensionen der Interaktion.
Ziel ist es, auf breiter empirischer Basis Muster erfolgreicher Interaktion zu rekonstruieren und daraus Erkenntnisse für die Professionalisierung von Trainer*innen abzuleiten. Auf diese Weise leistet das Projekt einen Beitrag zur evidenzbasierten Weiterentwicklung von Coachingpraktiken im Leistungssport.
Forschungsmethodik
Das Projekt verfolgt eine qualitativ-iterative Forschungsstrategie mit dem Ziel, Coaching-Interaktionen im Leistungs- und Nachwuchsleistungssport interaktionstheoretisch zu rekonstruieren und systematisch zu beschreiben. Im Zentrum stehen sprachlich-kommunikative Handlungsverläufe in Wettkampfunterbrechungen sowie in den diesen vor- und nachgelagerten Trainingskontexten.
Da für diesen spezifischen Gegenstandsbereich bislang kaum evidenzbasierte Erkenntnisse vorliegen, wird die Grounded-Theory-Methodologie nach Anselm Strauss und Juliet Corbin als entdeckender und theorieentwickelnder Ansatz gewählt. Ziel ist es, auf Basis empirischer Daten schrittweise theoretische Konzepte und Interaktionsmuster zu entwickeln.
Die Datenerhebung erfolgt durch audio-visuelle Aufzeichnungen von Trainings- und Wettkampfsituationen in unterschiedlichen Sportarten. Im Fokus steht die Analyse, wie Trainerinnen und Athletinnen ihre Handlungen sprachlich koordinieren und welche Interaktionsmuster dabei entstehen. Datenerhebung, -aufbereitung und -auswertung sind in einem zyklischen, iterativen Prozess organisiert, in dem sich Erhebungs- und Analysephasen kontinuierlich abwechseln.
Die Auswertung erfolgt entlang des konstanten Vergleichs sowie unter Rückgriff auf das Kodierparadigma der Grounded Theory. Dadurch können sportartübergreifende Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Interaktionsverläufen identifiziert und systematisiert werden. Erste Befunde aus vorangegangenen Studien zeigen bereits, dass sich insbesondere Wettkampfunterbrechungen je nach Sportart deutlich unterscheiden; ähnliche Differenzierungen werden auch für Trainingskontexte erwartet.
Ein zentrales Merkmal des Forschungsdesigns ist die Verschränkung von Erkenntnisgewinn und Transfer: Die gewonnenen Ergebnisse werden in Form von Aus- und Fortbildungsformaten für Trainer*innen aufbereitet und erprobt. Im Sinne eines iterativen Gesamtprozesses fließen die dabei gewonnenen Erkenntnisse wiederum in die weitere Datenerhebung und -auswertung ein.
Das Forschungsdesign zielt somit sowohl auf die theoriegeleitete Rekonstruktion von Interaktionsmustern als auch auf deren praxisorientierte Nutzbarmachung im Sinne der Professionalisierung von Coaching im Leistungssport.
Da für diesen spezifischen Gegenstandsbereich bislang kaum evidenzbasierte Erkenntnisse vorliegen, wird die Grounded-Theory-Methodologie nach Anselm Strauss und Juliet Corbin als entdeckender und theorieentwickelnder Ansatz gewählt. Ziel ist es, auf Basis empirischer Daten schrittweise theoretische Konzepte und Interaktionsmuster zu entwickeln.
Die Datenerhebung erfolgt durch audio-visuelle Aufzeichnungen von Trainings- und Wettkampfsituationen in unterschiedlichen Sportarten. Im Fokus steht die Analyse, wie Trainerinnen und Athletinnen ihre Handlungen sprachlich koordinieren und welche Interaktionsmuster dabei entstehen. Datenerhebung, -aufbereitung und -auswertung sind in einem zyklischen, iterativen Prozess organisiert, in dem sich Erhebungs- und Analysephasen kontinuierlich abwechseln.
Die Auswertung erfolgt entlang des konstanten Vergleichs sowie unter Rückgriff auf das Kodierparadigma der Grounded Theory. Dadurch können sportartübergreifende Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Interaktionsverläufen identifiziert und systematisiert werden. Erste Befunde aus vorangegangenen Studien zeigen bereits, dass sich insbesondere Wettkampfunterbrechungen je nach Sportart deutlich unterscheiden; ähnliche Differenzierungen werden auch für Trainingskontexte erwartet.
Ein zentrales Merkmal des Forschungsdesigns ist die Verschränkung von Erkenntnisgewinn und Transfer: Die gewonnenen Ergebnisse werden in Form von Aus- und Fortbildungsformaten für Trainer*innen aufbereitet und erprobt. Im Sinne eines iterativen Gesamtprozesses fließen die dabei gewonnenen Erkenntnisse wiederum in die weitere Datenerhebung und -auswertung ein.
Das Forschungsdesign zielt somit sowohl auf die theoriegeleitete Rekonstruktion von Interaktionsmustern als auch auf deren praxisorientierte Nutzbarmachung im Sinne der Professionalisierung von Coaching im Leistungssport.
| Kurztitel | Re:cc |
|---|---|
| Status | Laufend |
| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.01.26 → 31.12.27 |
Projektbeteiligte
- Deutsche Sporthochschule Köln
- Universität Hildesheim (Projektpartner*in) (Leitung)
UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
2015 einigten sich UN-Mitgliedstaaten auf 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zur Beendigung der Armut, zum Schutz des Planeten und zur Förderung des allgemeinen Wohlstands. Die Arbeit dieses Projekts leistet einen Beitrag zu folgendem(n) SDG(s):
-
SDG 4 – Qualitativ hochwertige Bildung
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SDG 5 – Gleichberechtigung der Geschlechter
-
SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Fingerprint
Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.