Die spezifischen Ziele der beiden durchgeführten Studien waren:
Untersuchung des Effekts verbaler Hinweise auf die Motivation
Der primäre Zweck der Studien bestand darin, den Effekt positiver (intrinsisch konnotierter) und negativer (extrinsisch konnotierter) Selbstoffenbarung eines Komplizen auf den motivationalen Zustand einer gleichzeitig mit ihm trainierenden Person zu untersuchen.
Die zentrale Frage war, ob motivationale Ansteckung während des Trainings durch motivationale Selbstoffenbarung auftritt.
Durch zwei Experimente konnte gezeigt werden, dass intrinsische Selbstoffenbarungen (z. B. Freude am Radfahren) das Interesse und Vergnügen der Teilnehmenden stärker fördert als extrinsische Aussagen (z. B. Teilnahme wegen des Lehrers). Die Qualität der Beziehung zum Trainingspartner veränderte diesen Effekt jedoch nicht wesentlich. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung unbewusster sozialer Prozesse für gesundheitsrelevante Verhaltensänderungen.