Ziel ist es, eine experimentelles Paradigma zu entwicklen, woraus sich verschiedene klassiche soziale Phänomene (Soziales Faulenzen, Soziale Kompensation, Köhlereffet) in Dreiergruppen simulieren und überprüfen lassen.
Modierende Effekte sollen im Velrauf der Experimentalreihe detektiert werden (u.a. Beziehungsqualität, Valenz des Gruppenergebnisses)
Laborexperimenteller Ansatz, bei dem die Probanden in Dreierteams zwei hochintensive Belastungsphasen auf der Fahrradrolle absolvieren und dabei manipulierte visuelle Leistungsrückmeldungen erhalten, die – abhängig vom jeweiligen Forschungsziel – unterschiedliche Leistungsverläufe signalisieren und damit einhergehend unterschiedliche Phänome indziert
Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Probanden, die dem Köhler-Effekt ausgesetzt waren – d. h. denen zurückgemeldet wurde, ihre eigene Leistung sei zu gering, um das Gruppenziel zu erreichen – die größten Leistungssteigerungen erzielten. Probanden hingegen, denen suggeriert wurde, dass ihr Partner in der Leistung einbricht (soziale Kompensation), zeigten entgegen der gängigen Literatur, bei denen stets Dyaden getestet wurden, kein Kompensationsverhalten. Ein möglicher Erklärungsansatz hierfür könnte in der Verantwortungsdiffusion innerhalb von Dreiergruppen liegen
| Status | Laufend |
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| Tatsächlicher Beginn/ -es Ende | 01.01.23 → … |
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