Skandalfaktoren. Analysen zur Darstellung und Strukturen medialer Skandalisierungen auf Basis der Nachrichtenwertforschung

Projekt-Details

Forschungsziel

Die wissenschaftliche Forschung zur Berichterstattung über Skandale fokussiert bisher zumeist auf Einzelfallstudien zu großen Skandalfällen. Um die Berichterstattung auch auf breiter Basis zu erfassen, beschreibt die Dissertation die Darstellung und die Strukturen der medialen Skandalisierung im Zeitraum eines Jahres in drei Tageszeitungen anhand von „Skandalfaktoren“. Als theoretische Grundlage greift sie dabei auf die Nachrichtenwert- und auf die Skandalforschung zurück. Die Befunde ermöglichen einen neuartigen Blick auf die Skandalberichterstattung, in dem sie unter anderem zeigen, dass Normüberschreitungen unerwartet häufig thematisiert werden und inhaltlich vielfältig sind. Als einen ersten Begründungsansatz für die Berichterstattungsstrukturen beinhaltet die Arbeit eine Befragungsstudie zu Motiven für Skandalisierung in Tageszeitungsredaktionen.

Die Dissertation wurde ein Stipendium der Thomas und Ulla Kolbeck Stiftung gefördert.
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende01.01.1311.11.16

Fingerprint

Erkunden Sie die Forschungsthemen, die von diesem Projekt angesprochen werden. Diese Bezeichnungen werden den ihnen zugrunde liegenden Bewilligungen/Fördermitteln entsprechend generiert. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.