Der aufeinander einspielende Takt: Hüter leiblicher Würde

Petra Rogge*

*Korrespondierende*r Autor*in für diese Arbeit

Publikation: Buch/BerichtDissertationsschrift

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Abstract

Der aufeinander einspielende Takt ist eine Praxis in der Mitwelt unter Mit- Spielern, d. h. Mit-Menschen (Helmuth Plessner). Er hat eine soziale wie leib- liche und füreinander hilfreiche wie heilsame Seite, die dafür sorgt, dass sich einander Kontaktierende voneinander bewegen und berühren lassen, um in der Gewalt konkreter, dabei wertäquivalenter Umgangslagen zu einem ge- meinsam geteilten, einander so schonenden wie ermöglichenden Umgangs- sinn, d. h. einer atmosphärischen Gemeinsamkeit zu kommen. Mit einem sol- chen grenzgewandten Takt lassen sich gespannte Stimmungen im nahen Ab- stand zu den üblichen sozialen wie leiblichen Konventionen verhandeln und darüber entspannen, aber weder über eine Umgangsordnung noch über ein Umgangsgefühl beantworten.
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortDarmstadt
Verlagwbg Academic
Seitenumfang254
ISBN (Print)978-3-534-40531-2
ISBN (elektronisch)978-3-534-40533-6
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2020

Zitation