Lebenskompetenzen von Kindern stärken –: Interventionen in Schule und ihre Auswirkungen auf Resilienz und Selbstwirksamkeit

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftKonferenz-Abstract in FachzeitschriftForschungBegutachtung

Abstract

Es gibt zahlreiche Ansätze, die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Dabei stehen zurzeit hauptsächlich die Faktoren gesunde Ernährung und mehr Bewegung im Mittelpunkt der Betrachtung. Seit 2010 befassen sich die Krankenkassen vermehrt in der Prävention im Kinder- und Jugendalter mit der psychosozialen Gesundheit. Ziel des Kooperationsprojekts der AOK Rheinland/Hamburg und der DSHS Köln ist es, Kinder in ihren Ressourcen so zu stärken, dass sie mit seelischen Belastungen und Stress besser umgehen und selbst regulieren sowie die eigenen Kompetenzen besser einschätzen können. Dazu werden in zwei Kölner Schulen gezielte Interventionsmaßnahmen gemeinsam mit Trägern der Jugendhilfe umgesetzt. Die Intervention besteht aus insgesamt 20 Modulen, die über zwei Schulhalbjahre mit den Schülern umgesetzt werden und sich u.a. mit den folgenden Themen beschäftigen: Stärken, Kommunikation, Selbstwahrnehmung Stressregulation und Gefühle kennen und ausdrücken lernen. Die Intervention erfolgt in zwei Stufen; in der ersten Stufe werden die Module durch die Mitarbeiter der Jugendhilfe durchgeführt. In der zweiten Stufe erfolgt die Umsetzung durch entsprechend qualifizierte, schulische Lehrkräfte. Überprüft wird der Effekt auf die Selbstwirksamkeit und die Resilienz der Schüler mit Hilfe eines Fragebogens. Dieser beinhaltet Fragen zur Erfassung des sozio-ökonomischen Status und des Freizeitverhaltens, die Resilienzskala RS-13 und die Skala zur Selbstwirksamkeitserwartung im Umgang mit sozialen Anforderungen. Im Test-Retest-Verfahren wurde der Fragebogen im 5. und 6. Schuljahr eingesetzt. Zurzeit läuft die Erhebung der Ausgangslage (T0) an einer Haupt- und Realschule (Interventionsschule n=80) und einer Kontrollschule (n=50). Die nächsten Befragungen (T1) und (T2) erfolgen vor und unmittelbar nach den Sommerferien. Die letzte Befragung erfolgt nach der Umsetzung der zweiten zehn Module voraussichtlich im Januar 2014. Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, ob und inwiefern schulische Interventionen sich auf die Selbstwirksamkeit und Resilienz von Kindern auswirken.
OriginalspracheDeutsch
AufsatznummerAbstract 12
ZeitschriftDeutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Jahrgang64
Ausgabenummer5
Seiten (von - bis)145
Seitenumfang1
ISSN0344-5925
PublikationsstatusVeröffentlicht - 05.2013
VeranstaltungJahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin - Köln, Deutschland
Dauer: 08.03.201309.03.2013
Konferenznummer: 13

Zitation