Abstract
Dieser Beitrag verfolgt ein dreifaches Ziel: Erstens wird der Begriff der Krise soziologisch gefasst. Im Rückgriff auf einschlägige Vorarbeiten werden fünf Schlüsselaspekte herausgearbeitet, die verdeutlichen, dass Krisen aus soziologischer Perspektive vielschichtige und mehrfach ambivalente soziale Phänomene sind, die kaum eindeutig definierbar sind. Zweitens werden Krisen, Deutungs- und Bewältigungspraktiken sowie Auswirkungen auf die Biografien von Sportler:innen aus einer mikrosoziologischen Perspektive untersucht. Die empirische Grundlage bilden 18 biografische Mappinginterviews mit Spitzenathlet:innen aus Schweden. Nach einer Beschreibung der Methodik werden mittels non-fiktionaler Erzählungen vier Krisentypen vorgestellt: Gesundheitskrisen, Leistungskrisen, systemische Krisen sowie Krisen in der Trainer:in-Athlet:in-Beziehung. Drittens und abschließend werden die Haupterkenntnisse und der Nutzen des Krisenbegriffs für die Soziologie des Sports kritisch diskutiert.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Zeitschrift | Sport und Gesellschaft |
| Ausgabenummer | 2-3 |
| Seiten (von - bis) | 149–171 |
| Seitenumfang | 23 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2025 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gute Gesundheit und Wohlergehen
Projekte
- 1 Laufend
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Evaluation of the Swedish elite sport system from the athletes' point of view
Schubring, A. (Projektleiter*in)
01.10.23 → 30.04.26
Projekt: Finanziert durch Drittmittel
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