Project details
Research objective
Auch in Zeiten von Automatisierung und Mechanisierung müssen viele Beschäftigte noch körperlich anstrengende Tätigkeiten verrichten. Dazu zählen vor allem repetitive Bewegungen, die ein hohes Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen darstellen, welches zu der häufigsten arbeitsbedingten Gesundheitsproblematik in Europa zählt.
Um die körperliche Belastung zu verringern, gibt es verschiedene ergonomische Strategien, zu denen die Gestaltung des Arbeitsplatzes, das Management von Lasten oder Trainingsprogramme gehören. Eine neuere Ergänzung sind tragbare Assistenzsysteme, sogenannte Exoskelette. Diese unterstützen den Körper bei belastenden Tätigkeiten, indem sie gezielt Muskeln und Gelenke entlasten. Besonders Rücken-Exoskelette zeigen Potenzial, die Muskelaktivität bei Hebeaufgaben deutlich zu reduzieren und somit zentrale Risikofaktoren für Muskel-Skelett-Erkrankungen zu verringern.
Allerdings bringt die Nutzung von Exoskeletten auch Herausforderungen mit sich. Neben möglichen Einschränkungen des Bewegungsablaufs oder Komfortproblemen rückt zunehmend die Frage in den Fokus, wie sich diese Systeme auf das Zusammenspiel von Bewegung, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit auswirken, also auf neurophysiologische und kognitive Prozesse.
Unser Forschungsprogramm geht diese Themen schrittweise an: Zunächst wird die aktuelle Literatur in einem Review systematisch aufgearbeitet. Aufbauend darauf folgt eine Machbarkeitsstudie, bevor eine kontrollierte Hauptstudie die Effekte von Exoskeletten auf biomechanische, neuromuskuläre und neurophysiologische Parameter im Detail untersucht. Methodisch verwenden wir ein quantitatives, experimentelles Design mit standardisierten, instrumentierten Hebeaufgaben (Squat vs. Stoop) unter vier Bedingungen (ohne/mit Exoskelett × Single- vs. Dual-Task). Kinematik wird per 3D-Motion-Capture und Bodenreaktionskräfte über Kraftplatten erfasst; parallel messen wir neurophysiologische und neuromuskuläre Aktivität mittels fNIRS und Oberflächen-EMG.“
Um die körperliche Belastung zu verringern, gibt es verschiedene ergonomische Strategien, zu denen die Gestaltung des Arbeitsplatzes, das Management von Lasten oder Trainingsprogramme gehören. Eine neuere Ergänzung sind tragbare Assistenzsysteme, sogenannte Exoskelette. Diese unterstützen den Körper bei belastenden Tätigkeiten, indem sie gezielt Muskeln und Gelenke entlasten. Besonders Rücken-Exoskelette zeigen Potenzial, die Muskelaktivität bei Hebeaufgaben deutlich zu reduzieren und somit zentrale Risikofaktoren für Muskel-Skelett-Erkrankungen zu verringern.
Allerdings bringt die Nutzung von Exoskeletten auch Herausforderungen mit sich. Neben möglichen Einschränkungen des Bewegungsablaufs oder Komfortproblemen rückt zunehmend die Frage in den Fokus, wie sich diese Systeme auf das Zusammenspiel von Bewegung, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit auswirken, also auf neurophysiologische und kognitive Prozesse.
Unser Forschungsprogramm geht diese Themen schrittweise an: Zunächst wird die aktuelle Literatur in einem Review systematisch aufgearbeitet. Aufbauend darauf folgt eine Machbarkeitsstudie, bevor eine kontrollierte Hauptstudie die Effekte von Exoskeletten auf biomechanische, neuromuskuläre und neurophysiologische Parameter im Detail untersucht. Methodisch verwenden wir ein quantitatives, experimentelles Design mit standardisierten, instrumentierten Hebeaufgaben (Squat vs. Stoop) unter vier Bedingungen (ohne/mit Exoskelett × Single- vs. Dual-Task). Kinematik wird per 3D-Motion-Capture und Bodenreaktionskräfte über Kraftplatten erfasst; parallel messen wir neurophysiologische und neuromuskuläre Aktivität mittels fNIRS und Oberflächen-EMG.“
| Status | Active |
|---|---|
| Effective start/end date | 14.04.25 → 14.03.27 |