Project details
Research objective
Das Ziel ist die Ausarbeitung eines kulturwissenschaftlichen Modells einer genuinen Normativität sportlichen Tuns. Das verlangt in logischer Hinsicht einen Bruch mit dem methodischen Individualismus heutiger Sportethiken, demzufolge die moralische Integrität des Sports in der Haltung der Einzelnen gründet. Es gilt die Logik des Sports vom Ich zum Wir umzukehren, ohne die Individuen aus ihrer Verantwortung für einen guten (fairen) sportlichen Wettkampf zu entlassen. Wenn die Frage nach der moralischen Dimension des Sports gestellt wird, dann ist der sportwissenschaftliche Blick logisch primär auf die je historisch und kulturell eingespielten Üblichkeiten zu richten, die diese-und-nicht-jene (moralischen) Entscheidungen der Individuen erst ermöglichen.
| Status | Active |
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| Effective start/end date | 01.01.13 → … |
Publications
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Fairness außerhalb des Wettkampfsports – gemessen am Wettkampfsport
Schürmann, V., 12.09.2023, In: German Journal of Exercise and Sport Research. 53, 3, p. 333-343 11 p.Publication: Contribution to journal › Journal articles › Research › peer-review
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Zum CAS-Urteil i.S. Caster Semenya: Kein Zweck heil[ig]t Diskriminierungen
Schürmann, V., 2019, In: Causa Sport : die Sport-Zeitschrift für nationales und internationales Recht sowie für Wirtschaft. 16, 2, p. 216-218 3 p.Publication: Contribution to journal › Journal articles › Transfer › peer-review
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Fairness als Verpflichtung: Eine Antwort auf Gunter Gebauer
Schürmann, V., 08.01.2018, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). p. 27 1 p.Publication: Contribution to journal › Newspaper articles