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Boxen und Männlichkeit – eine intersektionale Mehrebenenanalyse des „Underdog“-Narrativs

Publication: Contribution to journalJournal articlesResearchpeer-review

Abstract

Der Beitrag analysiert Konstruktionen von Männlichkeit im Boxsport aus einer intersektionalen Perspektive. Im Fokus steht das „Underdog“- Narrativ, das Boxen als Aufstiegsarena für marginalisierte Männlichkeiten inszeniert – insbesondere entlang von Klasse, Rassifizierung und Migrationsgeschichte. Auf Basis von acht Interviews mit männlichen Amateur- und Profiboxern untersucht die Studie, wie sich dieses Narrativ in subjektiven Selbstdeutungen, symbolischen Repräsentationen und sozialen Strukturen materialisiert. Die intersektionale Mehrebenenanalyse nach Degele und Winker (2007) erlaubt es, Spannungsverhältnisse zwischen Selbstermächtigung und normativer Disziplinierung sichtbar zu machen und damit hegemoniale Subjektivierungslogiken kritisch zu hinterfragen.
Original languageGerman
JournalSport und Gesellschaft
Number of pages31
DOIs
Publication statusElectronically/ online published ahead of print - 2026

UN SDGs

This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)

  1. SDG 5 - Gender Equality
    SDG 5 Gender Equality
  2. SDG 10 - Reduced Inequalities
    SDG 10 Reduced Inequalities

Citation