Experimente der Deutschen Sporthochschule in der Schwerelosigkeit

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Ohne das passende Trainingsprogramm wären Langzeitaufenthalte im All kaum möglich – nur Training hilft gegen den der reduzierten Schwerkraft geschuldeten Muskel- und Knochenabbau. Aber wie sollte das Training aussehen? Trainieren Astronauten im Weltall richtig? Ist das Krafttraining, das auf der Erde unter den Gesetzen der Schwerkraft entwickelt wurde, auch in der Schwerelosigkeit effektiv? Untersuchungen an den Rückkehrern der Internationalen Raumstation haben gezeigt, dass bestimmte Muskelgruppen noch nicht ausreichend trainiert sind. Im aktuellen Parabelflug-Programm untersucht daher ein Forscherteam der Deutschen Sporthochschule um Projektleiterin Prof. Kirsten Albracht gemeinsam mit Kollegen aus Australien, Berlin, Freiburg und Konstanz mit einem eigens entwickelten Diagnosegerät (Dynamometer) die Kraftgenerierung, die neuronale Ansteuerung sowie das Kontraktionsverhalten der Muskelfaserbündel großer Muskelgruppen der Beine.

Quellenangaben

TitelDeutsche Sporthochschule hebt ab!
Medienbezeichnung/Outletmedizin-aspekte.de
Dauer/Länge/Größe67549 Worms
Datum der Veröffentlichung06.05.15
URLmedizin-aspekte.de/deutsche-sporthochschule-hebt-ab/
PersonenKirsten Albracht, Stefan Schneider, Anna-Maria Liphardt, Anja Niehoff

Beschreibung

Ohne das passende Trainingsprogramm wären Langzeitaufenthalte im All kaum möglich – nur Training hilft gegen den der reduzierten Schwerkraft geschuldeten Muskel- und Knochenabbau. Aber wie sollte das Training aussehen? Trainieren Astronauten im Weltall richtig? Ist das Krafttraining, das auf der Erde unter den Gesetzen der Schwerkraft entwickelt wurde, auch in der Schwerelosigkeit effektiv? Untersuchungen an den Rückkehrern der Internationalen Raumstation haben gezeigt, dass bestimmte Muskelgruppen noch nicht ausreichend trainiert sind. Im aktuellen Parabelflug-Programm untersucht daher ein Forscherteam der Deutschen Sporthochschule um Projektleiterin Prof. Kirsten Albracht gemeinsam mit Kollegen aus Australien, Berlin, Freiburg und Konstanz mit einem eigens entwickelten Diagnosegerät (Dynamometer) die Kraftgenerierung, die neuronale Ansteuerung sowie das Kontraktionsverhalten der Muskelfaserbündel großer Muskelgruppen der Beine.
Zeitraum06.05.2015

ID: 722324

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