Auswirkungen des sozialen Engagements von "Einfach Fußball" auf Sportvereine

Projekt: Eigenfinanziert

Forschungsziel

Mit dem Programm „Einfach Fußball“, welches eine gemeinsame Initiative der Bayer AG und des Deutschen Fußball-Bundes zusammen mit der Sepp Herberger-Stiftung ist, werden Geistig- und Lernbehinderte mit Hilfe von Sport stärker in die Gesellschaft integriert. Das Ziel dieser Studie ist es, die indirekten Wirkungen des sozialen Programms „Einfach Fußball“ auf die teilnehmenden Sportvereine zu untersuchen.

Methode

Unter Berücksichtigung des Forschungsstandes und der aufgezeigten Ziele hat diese Untersuchung einen stark explorativen Charakter. Als methodischer Zugang wurde eine Gruppendiskussion mit Vorstandsvertretern der beteiligten Sportvereine gewählt, da diese Form es ermöglicht, in kurzer Zeit ein breites Spektrum an Meinungen, Ansichten und Erfahrungen zu gewinnen. Grundlage für die Gruppendiskussion bildete ein schwach strukturierter Themenkatalog, der es ermöglichte, dass die Teilnehmer sehr frei und offen diskutieren konnten und zugleich sicherstellte, dass die Diskussion in einem vorgesehenen thematischen Rahmen bleibt.

Zentrale Ergebnisse

Das Programm „Einfach Fußball“ steigerte die Bekanntheit und Sympathie der Sportvereine und trug zu einem besseren Image bei. Zu positiven Rückkopplungsprozessen kam es im Speziellen bei den Anspruchsgruppen der Vereine. So wurde beispielsweise die Teilnahme an „Einfach Fußball“ von Sponsoren und Förderern als Bestätigung für deren Engagement in den betreffenden Sportvereinen genannt. Des Weiteren konnte die Identifikation der Mitglieder mit ihrem Sportverein erhöht werden und damit der Sportverein seine Vereinsmitglieder stärker an sich binden. Die Programmteilnahme stellte die Vereine aber auch vor Herausforderungen, die letztendlich jedoch geringer ausfielen als erwartet, so dass alle Vereine die Teilnahme an „Einfach Fußball“ weiterempfehlen können.
StatusAbschlussdatum
Laufzeit01.09.1118.12.11

ID: 549675

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