Der Einfluss des subjektiven Wohlbefindens beim Laufen auf die nicht-oszillatorische Gehirnaktivität

Projekt: Hochschulinterne Forschungsförderung

Forschungsziel

Körperliche Aktivität kann das subjektive Wohlbefinden verbessern, wobei die zugrundeliegenden neurophysiologischen Mechanismen noch nicht vollständig aufgeklärt sind. Bisher angewandte elektroenzephalographische (EEG) Studien zur Ermittlung zentralnervöser Aktivierungszustände im Gehirn fokussieren die oszillatorische Aktivität. In den letzten Jahren ist die arhythmische, nicht-oszillatorische Gehirnaktivität mit der Bezeichnung „1/f“ als funktionell relevante Komponente zunehmend erkannt worden.

Mit dieser Studie soll erstmals die Relevanz neuronaler Aperiodizität bei sportlicher Aktivität untersucht werden, indem die oszillatorische und nicht-oszillatorische Gehirnaktivität separat analysiert werden. Konkret wird überprüft, inwiefern der 1/f-Parameter ein potentielles neurophysiologisches Korrelat zu sportinduzierten Aktivierungszuständen sein könnte. Darüber hinaus werden die Ergebnisse in Bezug zur kognitiven Leistungsfähigkeit gesetzt.

Zur Untersuchung dieser psychophysischen Mechanismen beim Sporttreiben wird eine Laufintervention im cross-over-Design bei gesunden Sportstudierenden durchgeführt. An zwei Messzeitpunkten werden jeweils vor und nach 30-minütigen Läufen die elektrokortikale Aktivität (EEG) gemessen und kognitive Tests sowie Fragebögen zum affektiven Befinden durchgeführt.
StatusLaufend
Laufzeit01.01.2131.12.21

ID: 5616606

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