Die Hassliebe von Erzrivalen: Analyse der ambivalenten Konsequenzen von Rivalität und Disidentifikation im Teamsport

Projekt: Eigenfinanziert

Forschungsziel

Rivalitäten zwischen Fans von Vereinen sind ein weit verbreitetes Phänomen in vielen Sportarten und –ligen. Ein Rivale stellt grundsätzlich eine Bedrohung für die eigene Identität dar. Die Teamsport-Literatur sowie die Intergroup-Relations-Forschung untersuchen in erster Linie die negativen Konsequenzen von Rivalität und deren Zusammenhang mit Konzepten wie Schadenfreude, Vorurteilen, Feindseligkeit, Aggression und Gewalt. Rivalitäten sind jedoch ein zweischneidiges Schwert – mit negativen wie positiven Auswirkungen. Die gegenseitige Abneigung und Beleidigung des Erzrivalen tragen für viele Fans zum Genuss des Teamsportkonsums bei, was sich in einem fundamentalen Bedürfnis nach Rivalität manifestiert. Die positiven Effekte von Rivalität – sowie die Hassliebe zwischen Fans gewisser Teams – sind weitestgehend unerforscht. An dieser Forschungslücke setzt das Projekt an und untersucht, ob und warum Rivalitäten trotz der offen ausgetragen Feindschaft positive Effekte für Teamsportkonsumenten haben können.
StatusNicht begonnen

ID: 491759

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