Evaluierung eines Laktat-Minimum-Tests/Reverse-Lactate-Threshold-Tests zur Bestimmung des MLSS und deren Vergleich mit Stufentests und etablierten Schwellenkonzepten im Schwimmen

Projekt: Finanziert durch Drittmittel

Forschungsziel

Die geplante Studie hat zum Ziel, die etablierten Ausdauerleistungsdiagnostik-Konzepte im Schwimmen mit neuen Lösungsansätzen zu vergleichen. Zu den neuen Lösungsansätzen zählen der Laktat-Minimum-Test (LMT) und der Reverse-Lactate-Threshold-Test (RLT).
Die wesentlichen Aufgaben sollen sein, die verschiedenen Methoden in Verbindung mit MLSS-Dauertests zu validieren und einen Vergleich zu gängigen Laktatschwellen, wie u.a. das „onset of blood lactate accumulation (OBLA); 4 mmol" (Sjödin & Jacobs, 1981; Mader et al., 1976) oder die „modified maximal distance method" (mDmax) nach Bishop, Jenkins und Mackinnon (1998), herzustellen.

Methode

Als Probanden sollen 30 aktive Nachwuchs-Schwimmer an der Testbatterie teilnehmen. Sie absolvieren jeweils sowohl bereits im Schwimmen gängige Leistungstests (MAS, Stufentest ) und einen 15-sek-Sprinttest als auch die von uns modifizierten Laktat-Minimum- bzw. Reverse-Lactate-Threshold-Tests.
Anschließend sollen zur Validierung der Verfahren noch Dauertests zur genauen Bestimmung des MLSS durchgeführt werden. Aufgrund der komplexen Testbatterie wird die Datenerhebungsphase auf ca. 7 Monate geschätzt.
StatusLaufend
Laufzeit01.01.1930.06.20

ID: 4337592

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