Forschungsprojekt: Sportmediennutzung in Deutschland

Projekt: Finanziert durch Drittmittel

Forschungsziel

Vor dem Hintergrund der aktuellen Veränderungen der Medienlandschaft in Deutschland führte das Institut für Kommunikations- und Medienforschung (IKM) 2012 eine bundesweite Repräsentativbefragung zur Sportmediennutzung in Zeiten digitalen Wandels durch. Ziel war es, aussagekräftige Daten zur Sportmediennutzung sowohl für klassische wie auch für neue Medienangebote zu erhalten. Im Fokus standen hierbei das grundsätzliche Interesse an Mediensport, die Nutzung unterschiedlicher Sportmedien, Spezifika der Online-Sportmediennutzung sowie die Rolle medialer Sportangebote bei der Auswahl und Suche von Vereinen, Clubs und Marken.

Methode

Für die Studie wurde in Kooperation mit Edelman Deutschland eine bundesweite Repräsentativbefragung durch die ENIGMA GfK durchgeführt. Grundgesamtheit für die Befragung waren deutschsprechende Personen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren in Haushalten mit Telefonanschluss. Aus dieser Grundgesamtheit wurde eine repräsentative Stichprobe von 902 Zielpersonen befragt. Die Interviews wurden telefonisch (CATI) von den zentralen Telefonstudios der ENIGMA GfK in Wiesbaden realisiert.

Zentrale Ergebnisse

Insgesamt zeigte sich, dass sich die Sportmediennutzung offenbar in einer Phase des Übergangs befindet. Zwar ist das Fernsehen nach wie vor das Leitmedium, das Internet stellt mittlerweile jedoch noch vor Printmedien und Radio das zweitwichtigste Sportinformationsmedium dar. Zudem zeichnet ein Wandel zu einer verstärkten Parallelnutzung mehrerer Angebote ab. Online-Angebote sind hierbei insbesondere bei Jüngeren beliebt, Tageszeitungen eher bei den Älteren. Insgesamt wurde ferner deutlich, dass das Interesse an Sport und medialen Sportangeboten ungebrochen groß ist.
StatusAbschlussdatum
Laufzeit01.08.1231.10.13

ID: 1547065

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