FreeCross

Projekt: Finanziert durch Drittmittel

Forschungsziel

Das Konzept des Freecross stellt eine Innovation auf dem Sportmarkt dar. Die positiven Eigenschaften eines Crosstrainings - Bewegung des gesamten Körpers, bei reduzierter Gelenkbelastung und hier entsprechend höherer Geschwindigkeit gegenüber dem Walken oder Joggen– werden in diesem Konzept für eine Bewegung im öffentlichen Raum umgesetzt. Um wissenschaftliche Aussagen zur Wirksamkeit und zur Belastungs- Beanspruchungsstruktur dieses neuartigen Bewegungsmittels zu erhalten, wird Eine Untersuchung zur Bestimmung des Energieverbrauchs bei der Nutzung des Freecross in unterschiedlichen Geschwindigkeiten durchgeführt.

Methode

Die Spiroergometrie ist ein diagnostisches Verfahren, mit dem sich qualitativ und quantitativ die Reaktionen und das Zusammenspiel von Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel während muskulärer Arbeit beurteilen lassen.
Die Geschwindigkeiten sowie die Trittfrequenzen wurden mittels der Tachometersysteme TOPEAK V10C (Trittfrequenz) und TOPEAK V12 „Panoram“ „Geschwindigkeit“ aufgenommen. Eine Überprüfung der Geschwindigkeitsgenauigkeit erfolgte über das GPS Gerät „GPSmap 60CSX".

Zentrale Ergebnisse

Die Belastung und Beanspruchungsanalyse des Freecross im Feld, mittels eines spirometrischen Diagnostiksystems hat die Hypothese bestätigt, dass das Fahren mit dem Freecross zu einem, gegenüber dem Fahrradfahren, deutlich erhöhten Sauerstoffbedarf führt. Der erhöhte Reibungs- und Luftwiderstand sowie der größere Anteil an eingesetzter Muskulatur führen zu einer deutlich erhöhten Beanspruchung des einzelnen bei gleicher Geschwindigkeit gegenüber dem Radfahren. Es konnte gezeigt werden, dass für eine normal trainierte Probandengruppe die Energieumsätze statistisch signifikant linear mit der gefahrenen Geschwindigkeit ansteigen.
Auch Einsteiger erfahren schnell und sicher das intuitive Fortbewegen mit dem zyklischen Fortbewegungsmittel Freecross.
StatusAbschlussdatum
Laufzeit15.11.0910.02.10

ID: 434518

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