Funktionale Institutionen-Bildung in der Anti-Dopingpolitik der Bundesrepublik Deutschland: Akteureinflüsse, Akteurkonstellationen, Akteurinteraktionen

Projekt: Eigenfinanziert

ProjektteilnehmerInnen

  • Gunnar Risse (Projektleiter/in)
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Forschungsziel

Die Promotion beschäftigt sich aus politikwissenschaftlicher Sicht mit der Entwicklung der Dopingbekämpfung in Deutschland seit 1990. Während als Ausgangspunkt auch Überlegungen und Erkenntnisse zum Thema Doping aus der Ökonomie, Soziologie und Geschichtswissenschaft dienen, steht im Vordergrund der Analyse der Versuch, mit Hilfe des Rahmenkonzepts des Akteurszentrierten Institutionalismus das Verhältnis der unterschiedlichen Akteure und deren Zielsetzungen im Feld der Anti-Doping-Politik zu analysieren. Als Basis für die Einschätzung des Einflusses einzelner Akteure dient dabei ein strukturalistischer, dreidimensionaler Machtbegriff, welcher zwischen regulatorischer, diskursiver und Entscheidungsmacht unterscheidet. Ergänzend werden grundsätzliche Annahmen aus der politikwissenschaftlichen Netzwerkforschung sowie Tsebelis Überlegungen zu Vetospielern und einige Kernideen des Principal-Agent-Ansatzes herangezogen.Zum Zwecke der Annäherung an den Untersuchungsgegenstand werden vor allem Methoden der qualitativen Sozialforschung genutzt, namentlich Inhaltsanalysen und halbstrukturierte Leitfadeninterviews mit Entscheidungsträger aus der Politik und dem organisierten Sport.
 Ziel der Arbeit ist es, eine systematische Beschreibung der bisherigen Entwicklung zu geben, die aktuelle Situation zu verstehen und verschiedene Szenarien für die künftige Entwicklung aufzustellen und gegeneinander abzuwägen.
StatusAbschlussdatum
Laufzeit01.06.1206.09.17

ID: 3417759

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