Gerontopsychiatrie in Bewegung - ein multiprofessionelles Programm zur körperlichen Aktivierung in der gerontopsychiatrischen Versorgung

Projekt: Eigenfinanziert

ProjektteilnehmerInnen

Schließen

Projektpartner/in

  • LVR-Klinik Köln, Abteilung für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie
Schließen

Forschungsziel

Körperliche Aktivierung ist ein wichtiger Teil der nicht-medikamentösen Behandlung in der voll- und teilstationären gerontopsychiatrischen Versorgung. Die Erhaltung und Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit steht genauso im Vordergrund, wie die psychosoziale Wirkung körperlicher Aktivierung. Entgegen dem Wissen um die Wichtigkeit von Sport und Bewegung in der Gesundheitsversorgung ist die strukturierte körperliche Aktivierung nur in sehr geringem Maße in die gerontopsychiatrische Versorgung integriert. Demnach gilt es Anreize zur selbstständigen körperlichen Aktivierung der Patienten zu schaffen und gleichzeitig Hilfestellungen zur Motivation zu geben. Im Rahmen der „Gerontopsychiatrie in Bewegung“ legt die LVR-Klinik Köln in Kooperation mit dem Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie der Deutschen Sporthochschule Köln einen Schwerpunkt auf die körperliche Aktivierung der Patienten in der voll- und teilstationären gerontopsychiatrischen Versorgung.

Methode

Die Weiterentwicklung und Implementierung des strukturierten Erfassens der Mobilität und des Bewegungsverhaltens der Patienten kennzeichnet dabei einen Schwerpunkt und dient als Basis für die Entwicklung und Evaluation spezifischer therapeutischer Maßnahmen. Auf allen Ebenen der gerontopsychiatrischen Versorgung wird das interprofessionelle Ziel verfolgt, 150 Min pro Woche an zielgerichteter körperlicher Aktivität je Patient zu erreichen. Die Effekte der "Gerontopsychiatrie in Bewegung" werden anhand mehrerer randomisiert-kontrollierter Teilprojekte (N=260) untersucht.

Zentrale Ergebnisse

The establishment of a "Geriatric Psychiatry in Motion" program proved to be a worthwhile advancement in geriatric psychiatry care. Focusing on mobility facilitation and promoting physical activity in this area of health care may help to preserve physical capacity, prevent falls, and effect patients's moord and behavior. First results indicate good feasibility and promising improvements for patients, caregivers, and hospital staff. This interdisciplinary program and subsequent planned research projects will significantly contribute to further developments in nonpharmacological therapy in geriatric psychiatry care, possibly leading to less use of constraints and psychotropic medication.
AkronymGiB
StatusLaufend
Laufzeit01.01.14 → …

ID: 653035

Beziehungsdiagramm anzeigen