Kalibrierung

Projekt: Finanziert durch Drittmittel

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Forschungsziel

In diesem Projekt wird die Kalibrierung bei Evaluationen und kategorialen Urteilen untersucht. Im Sport sind kategoriale Urteile zum Beispiel gelbe Karten. Obwohl es ein Regelbuch gibt, wird nicht jedes gelbwürdige Foul am Anfang eines Spiels direkt mit Gelb verwarnt. Dies geschieht aufgrund der nötigen Kalibrierungsphase, da der Schiedsrichter in der ersten Viertelstunde eines Spiels erst lernen muss, welche Art von Fouls in dem zu pfeifenden Spiel begangen werden. Denn wenn er am Anfang schon ein leichteres, aber gelbwürdiges Foul mit Gelb bestrafen würde, müsste er nach dem Konsistenzmodell (Haubensak, 1992) jedes gleich schwere oder schlimmere Foul auch mit Gelb bestrafen. Aber nicht nur im Sport gibt es Kalibrierung, auch bei mündlichen Prüfungen, Begutachtungen von Anträgen, Gesetzesurteilen, etc.. Darüber hinaus sollen in diesem Projekt die Unterschiede zwischen Experten, die schon eine interne Skala für ihr Aufgabenfeld besitzen sollten, und Laien untersucht werden.
StatusAbschlussdatum
Laufzeit01.01.0931.12.15

ID: 433671

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