Nationale Athletenvertretungen im Europäischen Vergleich

Projekt: Eigenfinanziert

ProjektteilnehmerInnen

  • Marion Rodewald (Projektleiter/in)
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Forschungsziel

Athleten unterliegen nicht nur den Regeln ihrer Sportart, sondern auch den Statuten ihres Verbandes und des Nationalen Olympischen Komitees bzw. der nationalen Dachorganisation des Sportes in ihrem Land.

Im demokratischen Sinn sollten sie daher auch ein gewisses Mitspracherecht auf den unterschiedlichsten Ebenen des Sports ausüben können.

Die Einbindung von aktiven und ehemaligen Athleten in die Strukturen der übergeordneten Organisation wie dem NOK oder dem nationalen Sportdachverband auf nationaler Ebene in verschiedenen europäischen Ländern ist Gegenstand der geplanten Arbeit.

Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Unterschiede in der Auslegung der Regel 29.1 der Olympischen Charta in den 49 europäischen Olympischen Komitees bestehen. Wie sind aktive oder ehemalige Athleten in den NOKs vertreten? Darüber hinaus soll bei den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union geprüft und diskutiert werden, inwieweit das Thema ‚Good Governance‘ in Bezug auf Sportler berücksichtigt wird.

Neben den nationalen Athletenvertretungen werden zudem die Athletenkommissionen auf europäischer Ebene (EOC Athletes‘ Commission) sowie auf internationaler Ebene (IOC Athletes‘ Commission) Gegenstand der Untersuchung sein. Auch die Strukturen und Aufgaben von Athletengewerkschaften werden in Augenschein genommen. Wie ist der Kontakt und die Zusammenarbeit zu dieser Form der Athletenvertretung?

Ziel der Arbeit ist es erstmalig das Thema Athletenvertretungen in Europa wissenschaftlich zu untersuchen, die Unterschiede herauszuarbeiten und in einen politischen Kontext zu bringen.
StatusLaufend
Laufzeit01.06.11 → …

ID: 3418035

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