Personalisiertes Selbstmanagement Unterstützungsprogramm

Projekt: Finanziert durch Drittmittel

Mitantragsteller/in

  • AOK Rheinland/Hamburg
  • Barmer GEK
  • Deutsche Sporthochschule Köln, Psychologisches Institut, Abt. Gesundheit und Sozialpsychologie
  • Institut für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Universität Witten Herdecke
  • Institut für Allgemeinmedizin, RWTH Aachen
  • Institut für Allgemeinmedizin, Universität Duisburg-Essen
  • Institut für Allgemeinmedizin, Universität Düsseldorf
  • Institut für Hausarztmedizin, Universität Bonn
  • Schwerpunkt Allgemeinmedizin, Uniklinik Köln
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Projektpartner/in

  • Deutsche Diabeteshilfe
  • Sportvereine
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Forschungsziel

Das Ziel dieses Konsortialprojektes ist die Entwicklung und Evaluation einer neuen Versorgungsform in der Behandlung von Diabetes Mellitus Typ 2 und Koronarer Herzkrankheit. Aufbauend auf bestehende Disease Management Programme (DMP) wird ein personalisiertes Programm zur Unterstützung des Selbstmanagements (Personalisiertes Selbstmanagement Unterstützungsprogramm, P-SUP) entwickelt und mit Hilfe eines Cluster Randomized Controlled Trial evaluiert.

Methode

Langfristig sollen durch ein optimiertes Selbstmanagements Veränderungen im Ernährungs- und Bewegungsverhalten und klinische Outcomes verbessert sowie die Anzahl und Dauer von Krankenhausaufenthalten reduziert werden. In einer landesweiten Zusammenarbeit mehrerer Hochschulen und Institute, Kliniken, allgemeinärztlichen Instituten und Hausarztpraxen sowie Krankenkassen, werden vier Bausteine für die Patienten entwickelt:
(1) Peer-Support Gruppen (PSG)
Dieser Baustein umfasst die Entwicklung, Planung und Durchführung der Peer Support Gruppenleiter-Schulung unter motivationstheoretischen Gesichtspunkten zur Veränderung des Gesundheits- bzw. Bewegungsverhaltens sowie die Evaluation von gruppendynamischen Prozessen innerhalb der PSGs über die Laufzeit von 24 Monaten.
(2) betreutes Online-Angebot (Internet - Plattform)
Die Entwicklung des Online-Angebots (OA) erfolgt auf Grundlage eines motivationstheoretischen Konzepts unter Einbezug der Selbstbestimmungstheorie, sowie dem gezielten Einsatz evidenzbasierter und theoriegeleiteter Strategien zur Änderung des Gesundheitsverhalten.
(3) Personalisiertes Patienten Feedback und
Alle Patienten bekommen zusätzlich zu den beiden obigen Bausteinen regelmäßige von ihrem DMP-Arzt angefertigte Feedbackbericht zu ihren medizinischen Parametern und deren Verlauf sowie Reminder für anstehende Untersuchungen.
(4) aktivierendes Telefoncoaching für Patienten mit niedriger Gesundheitskompetenz
Das Telefoncoaching zielt auf die differenzierte Betreuung der Patienten mit niedriger Gesundheitskompetenz ab, die individuell und zugeschnitten auf ihre jeweilige Änderungsmotivation zusätzlich beraten werden. Die Coaching-Einheiten beinhalten die intensive Anwendung motivationaler und volitionaler Techniken zur Änderung des Bewegungs- und Ernährungsverhalten.
StatusLaufend
Laufzeit01.11.1931.10.23

ID: 5122987

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