Regulationsmuster von Studierenden im Umgang mit Belastungen

Projekt: Eigenfinanziert

ProjektteilnehmerInnen

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Forschungsziel

Selbstregulative Fähigkeiten werden im Kontext der professionellen Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern auf den Umgang mit den eigenen Ressourcen bezogen (Klusmann, Kunter, Voss & Baumert 2012). Dieser Umgang hat einen Einfluss darauf, wie objektiv bestehende Belastungen wahrgenommen werden und inwiefern sie individuell als negative Beanspruchung bzw. als Stress empfunden werden. Selbstregulative Fähigkeiten sind insofern relevant für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Einzelnen. Empirische Erkenntnisse verweisen zudem darauf, dass sie einen Einfluss auf das Lehrerhandeln und damit auf die Unterrichtsqualität haben (Klusmann, Kunter, Trautwein & Baumert 2006, Oesterreich 2015 ). Aus einer Entwicklungsperspektive sind die vorhandenen selbstregulativen Fähigkeiten jedoch nicht erst bei im Beruf stehenden Lehrkräften, sondern bereits bei Lehramtsstudierenden von Bedeutung: Zum einen als Zieldimension der professionellen Entwicklung und zum anderen als individuelle Ressource von Studierenden zur Bewältigung von Anforderungen im Studium. Bedeutsam ist demzufolge, dass bisherige empirische Befunde insgesamt darauf hinweisen, dass bei einem hohen Anteil von Lehramtsstudierenden ungünstige Stressregulationsmuster vorliegen ( Kieschke 2013 ). Im Konkreten existieren jedoch durchaus unterschiedliche Befunde, zudem fehlen weitgehend fachbezogene Ergebnisse (Cramer 2012; Künsting, Billich-Knapp & Lipowsky 2012 ). Demzufolge werden im Rahmen des Projekts Stressregulationsmuster für diese Gruppe von Lehramtsstudierenden untersucht. Zudem werden potenzielle Differenzen zwischen Sportstudierenden lehramtsbezogener und nicht-lehramtsbezogener Studiengänge erhoben.
StatusAbschlussdatum
Laufzeit01.01.1331.12.17

ID: 1111279

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