Velocityprofiling und der Zusammenhang zu leistungsdiagnostischen Parametern im Mittel- und Langstreckenlauf

Projekt: Eigenfinanziert

Forschungsziel

In der Leistungsdiagnostik erfolgt eine Analyse von Laufleistungen oft nur im disziplinspezifischen Belastungsbereich, wobei sich die Leistungen gerade bei Mittelstreckenlauf aus den Fähigkeiten der kürzeren und längeren Belastungszeiten zusammensetzen. Das Velocityprofiling umfasst die Erstellung und Beurteilung eines Geschwindigkeitsprofils (Velocityprofil), welches das Leistungspotenzial von Läufern anhand der mittleren Geschwindigkeit über ein breites Streckenspektrum abbildet. Ziel dieser Arbeit war es, den neuen Diagnostikansatz im Bereich der leichtathletischen Mittel- und Langstrecken auf Anwendbarkeit und Aussagekraft hin zu überprüfen.

Methode

1. Erstellung eines Velocity Profiles: 10m - 10.000m
2. Erhebung leistungsphysiologischer & mechanischer Kenngrößen (VO2max, LT, VLamax, Fatmax, PPO, MPO etc.

Zentrale Ergebnisse

Die dargestellten Ergebnisse zeichnen das Velocityprofiling als ein geeignetes Analysewerkzeug für die Beurteilung von Mittel- und Langstreckenläufern aus, da trotz einer Leistungshomogenität im Bereich der Mittelstrecke deutliche Unterschiede auf den Unter- und Überdistanzen vorlagen. Bei ausreichender Streckenanzahl können verschiedene Charakteristika identifiziert werden, die den Geschwindigkeitsabfall zwischen 30 und 600 m sowie zwischen 1000 und 10000 m in einer homogenen Leistungsgruppe differenzierter beschreiben. Die Kenntnis über die in einigen Bereichen detektierten leistungsrelevanten Parameter kann von Athleten und Trainern zur Trainingsoptimierung im Bereich der individuellen Schwächen genutzt werden.
StatusAbschlussdatum
Laufzeit14.04.1430.06.15

ID: 2895978

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