Zeit- und gesundheitsökonomische Aspekte von Fitnesstraining

Projekt: Finanziert durch Drittmittel

Forschungsziel

Untersuchung zeit- und gesundheitsökonomischer Aspekte von Fitnesstraining.

Methode

Im Rahmen einer quasi-experimentellen Studie haben sich 316 Fitnessclubs in Deutschland beteiligt, bei denen Probanden von April bis November 2013 freiwillig und kostenlos an einem vierwöchigen Fitnessprogramm (2 x 30 Min Training pro Woche) teilnehmen konnten. Das Studiendesign bestand aus einem Eingangstest/–befragung, einer vierwöchigen Trainingsintervention sowie einem Ausgangstest/-befragung. Insgesamt haben über 10.000 Probanden an allen Phasen der Studie teilgenommen, welche den Längsschnittdatensatz bilden, auf dem die statistischen Analysen beruhen. Bei der statistischen Auswertung kommen hauptsächlich multivariate Regressionsanalysen und t-Tests zum Einsatz.

Zentrale Ergebnisse

Die Teilnahme am vierwöchigen Fitnesstraining hat einen signifikant positiven Effekt auf die Lebenszufriedenheit und die Zufriedenheit mit der eigenen Gesundheit. Während sich die aufgewendete Zeit für Anfahrt, Parken, Wellness, Duschen Bistrobesuch und Heimfahrt signifikant auf die Änderung einzelner Zufriedenheitsaspekte (z.B. Freizeit, Gesundheit, Aussehen, Fitnesszustand) auswirkt, spielt die für das Training aufgebrachte Zeit keine Rolle. Die Studie zeigt auch, dass die Probanden es geschafft haben, das Fitnesstraining in ihre wöchentliche Routine zu integrieren, indem die Zeit für verschiedene andere wöchentliche Aktivitäten (z.B. Arbeit, Studium, Hausarbeit, Kinderbetreuung, Reparaturen) leicht reduziert wurde.
StatusAbschlussdatum
Laufzeit01.04.1331.10.13

ID: 427589

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