AdipoR-Agonisten in der präventiven Dopingforschung: Synthese, Metabolismus und Nachweis

Publikationen: Buch/BerichtDissertationsschrift

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AdipoR-Agonisten in der präventiven Dopingforschung: Synthese, Metabolismus und Nachweis. / Dib, Josef.

Köln : Deutsche Sporthochschule Köln, 2018. 126 S.

Publikationen: Buch/BerichtDissertationsschrift

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title = "AdipoR-Agonisten in der pr{\"a}ventiven Dopingforschung: Synthese, Metabolismus und Nachweis",
abstract = "Ziel dieser Arbeit war es im Rahmen der pr{\"a}ventiven Dopingforschung Nachweismethoden f{\"u}r die beiden bisher bekannten AdipoR-Agonisten AdipoRon und 112254 aus verschiedenen, dopingrelevanten Matrizes zu entwickeln. Bei diesen Substanzen handelt es sich um Mimetika des Adiponektins, ein Protein, welches in Fettzellen gebildet wird. Im K{\"o}rper reduziert Adiponektin, und damit auch die AdipoR-Agonisten, den Triglycerid- und Glukosegehalt in Zellen und erh{\"o}ht damit die Insulinsensitivit{\"a}t. Dies macht diese Substanz-Klasse pharmazeutisch hinsichtlich der Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 interessant. Des Weiteren f{\"u}hrt Adiponektin durch Eingriff in den AMPK-PPAR-Signalweg zu einem erh{\"o}hten Mitochondrien-Gehalt in Muskeln. Dieser sogenannte pseudo-exercise-Effekt kann von Athleten missbraucht werden um die k{\"o}rperliche Leistung bei geringerem Trainingsaufwand zu verbessern. Deshalb haben die AdipoR-Agonisten im Rahmen der pr{\"a}ventiven Dopingforschung Beachtung gefunden haben. Zum Nachweis dieser Substanzen wurden sowohl in der Dopinganalytik lang etablierte als auch modernste massenspektrometrische Verfahren genutzt. Als Matrizes wurden humanes Blutplasma, Urin und Vollblut in Form von Dried Blood Spots genutzt. W{\"a}hrend es sich bei humanem Plasma und Urin um klassische Matrizes in der Dopinganalytik handelt, ist die DBS-Analytik eine neue, einfache und vielversprechende Art der Probenahme und Analytik. Um einen umfassenden Nachweis, besonders aus Urin, zu erm{\"o}glichen, mussten zus{\"a}tzlich Studien zum Metabolismus von AdipoRon und 112254 durchgef{\"u}hrt werden. Hierzu wurden sowohl in vitro als auch in vivo-Studien durchgef{\"u}hrt. Somit wurde im Rahmen der vorgelegten Dissertation erm{\"o}glicht die beiden Vertreter der neu aufkommenden Substanzklasse der AdipoR-Agonisten AdipoRon und 112254 in der Dopinganalytik aus verschiedenen, relevanten Matrizes zu detektieren. Die Validit{\"a}t der entwickelten Methoden wurde nach den Richtlinien der WADA gepr{\"u}ft. Dies erm{\"o}glicht der Dopinganalytik schon vor einer potentiellen Markteinf{\"u}hrung Sportlern, welche zu Dopingzwecken auf neue, bislang wenig erforschte Substanzen zur{\"u}ckgreifen wollen, zuvorzukommen. Zus{\"a}tzlich werden durch diese Arbeit sowohl Sportler gesch{\"u}tzt, welche ohne verbotene Hilfsmittel antreten wollen, als auch die Integrit{\"a}t des Sports gewahrt.",
author = "Josef Dib",
year = "2018",
month = "2",
day = "23",
language = "Deutsch",
publisher = "Deutsche Sporthochschule K{\"o}ln",

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RIS

TY - BOOK

T1 - AdipoR-Agonisten in der präventiven Dopingforschung: Synthese, Metabolismus und Nachweis

AU - Dib, Josef

PY - 2018/2/23

Y1 - 2018/2/23

N2 - Ziel dieser Arbeit war es im Rahmen der präventiven Dopingforschung Nachweismethoden für die beiden bisher bekannten AdipoR-Agonisten AdipoRon und 112254 aus verschiedenen, dopingrelevanten Matrizes zu entwickeln. Bei diesen Substanzen handelt es sich um Mimetika des Adiponektins, ein Protein, welches in Fettzellen gebildet wird. Im Körper reduziert Adiponektin, und damit auch die AdipoR-Agonisten, den Triglycerid- und Glukosegehalt in Zellen und erhöht damit die Insulinsensitivität. Dies macht diese Substanz-Klasse pharmazeutisch hinsichtlich der Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 interessant. Des Weiteren führt Adiponektin durch Eingriff in den AMPK-PPAR-Signalweg zu einem erhöhten Mitochondrien-Gehalt in Muskeln. Dieser sogenannte pseudo-exercise-Effekt kann von Athleten missbraucht werden um die körperliche Leistung bei geringerem Trainingsaufwand zu verbessern. Deshalb haben die AdipoR-Agonisten im Rahmen der präventiven Dopingforschung Beachtung gefunden haben. Zum Nachweis dieser Substanzen wurden sowohl in der Dopinganalytik lang etablierte als auch modernste massenspektrometrische Verfahren genutzt. Als Matrizes wurden humanes Blutplasma, Urin und Vollblut in Form von Dried Blood Spots genutzt. Während es sich bei humanem Plasma und Urin um klassische Matrizes in der Dopinganalytik handelt, ist die DBS-Analytik eine neue, einfache und vielversprechende Art der Probenahme und Analytik. Um einen umfassenden Nachweis, besonders aus Urin, zu ermöglichen, mussten zusätzlich Studien zum Metabolismus von AdipoRon und 112254 durchgeführt werden. Hierzu wurden sowohl in vitro als auch in vivo-Studien durchgeführt. Somit wurde im Rahmen der vorgelegten Dissertation ermöglicht die beiden Vertreter der neu aufkommenden Substanzklasse der AdipoR-Agonisten AdipoRon und 112254 in der Dopinganalytik aus verschiedenen, relevanten Matrizes zu detektieren. Die Validität der entwickelten Methoden wurde nach den Richtlinien der WADA geprüft. Dies ermöglicht der Dopinganalytik schon vor einer potentiellen Markteinführung Sportlern, welche zu Dopingzwecken auf neue, bislang wenig erforschte Substanzen zurückgreifen wollen, zuvorzukommen. Zusätzlich werden durch diese Arbeit sowohl Sportler geschützt, welche ohne verbotene Hilfsmittel antreten wollen, als auch die Integrität des Sports gewahrt.

AB - Ziel dieser Arbeit war es im Rahmen der präventiven Dopingforschung Nachweismethoden für die beiden bisher bekannten AdipoR-Agonisten AdipoRon und 112254 aus verschiedenen, dopingrelevanten Matrizes zu entwickeln. Bei diesen Substanzen handelt es sich um Mimetika des Adiponektins, ein Protein, welches in Fettzellen gebildet wird. Im Körper reduziert Adiponektin, und damit auch die AdipoR-Agonisten, den Triglycerid- und Glukosegehalt in Zellen und erhöht damit die Insulinsensitivität. Dies macht diese Substanz-Klasse pharmazeutisch hinsichtlich der Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 interessant. Des Weiteren führt Adiponektin durch Eingriff in den AMPK-PPAR-Signalweg zu einem erhöhten Mitochondrien-Gehalt in Muskeln. Dieser sogenannte pseudo-exercise-Effekt kann von Athleten missbraucht werden um die körperliche Leistung bei geringerem Trainingsaufwand zu verbessern. Deshalb haben die AdipoR-Agonisten im Rahmen der präventiven Dopingforschung Beachtung gefunden haben. Zum Nachweis dieser Substanzen wurden sowohl in der Dopinganalytik lang etablierte als auch modernste massenspektrometrische Verfahren genutzt. Als Matrizes wurden humanes Blutplasma, Urin und Vollblut in Form von Dried Blood Spots genutzt. Während es sich bei humanem Plasma und Urin um klassische Matrizes in der Dopinganalytik handelt, ist die DBS-Analytik eine neue, einfache und vielversprechende Art der Probenahme und Analytik. Um einen umfassenden Nachweis, besonders aus Urin, zu ermöglichen, mussten zusätzlich Studien zum Metabolismus von AdipoRon und 112254 durchgeführt werden. Hierzu wurden sowohl in vitro als auch in vivo-Studien durchgeführt. Somit wurde im Rahmen der vorgelegten Dissertation ermöglicht die beiden Vertreter der neu aufkommenden Substanzklasse der AdipoR-Agonisten AdipoRon und 112254 in der Dopinganalytik aus verschiedenen, relevanten Matrizes zu detektieren. Die Validität der entwickelten Methoden wurde nach den Richtlinien der WADA geprüft. Dies ermöglicht der Dopinganalytik schon vor einer potentiellen Markteinführung Sportlern, welche zu Dopingzwecken auf neue, bislang wenig erforschte Substanzen zurückgreifen wollen, zuvorzukommen. Zusätzlich werden durch diese Arbeit sowohl Sportler geschützt, welche ohne verbotene Hilfsmittel antreten wollen, als auch die Integrität des Sports gewahrt.

M3 - Dissertationsschrift

BT - AdipoR-Agonisten in der präventiven Dopingforschung: Synthese, Metabolismus und Nachweis

PB - Deutsche Sporthochschule Köln

CY - Köln

ER -

ID: 3251065