Alter(n) und sportliche Aktivität – auf den Spuren sozialer Deutungsmuster im höheren Lebensalter

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Vor dem Hintergrund der demografischen Alterung und einer Versportlichung der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten werden die Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie zu sozialen Deutungsmustern von Älteren (55-75 Jahre, n=15) aus dem Kölner Raum zu Sport und Alter(n) zusammenfassend dargestellt. Die Aussagen werden dabei den Kategorien Situations-, Selbst- und Beziehungsdefinitionen sowie kognitive und evaluative Orientierungen zu Sport und Alter zugeordnet. Während in den Situationsbeschreibungen des Alters positive Zuschreibungen überwiegen, werden im Umgang mit dem eigenen Altern Leistungsabnahme und Gewichtszunahme als thematische Schwerpunkte gesetzt. Sport wird als gesund und als Mittel des Anti-Aging beschrieben, Fitness als handlungsorientierendes Ideal bewertet. In den gesellschaftlichen Beziehungen wird Sport auch im Alter als Norm und in unterschiedlich starker Ausprägung als soziale Pflicht beschrieben. Es deuten sich hinsichtlich des Sportverständnisses Generationeneinflüsse an, während in den Selbstdefinitionen Unterschiede zwischen Frauen und Männern deutlich werden. Verf.-Referat
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftSpectrum der Sportwissenschaften
Jahrgang20
Seiten (von - bis)39-58
Seitenumfang20
ISSN1022-7717
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2008

ID: 176425

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