Bedingungen der Möglichkeit von Inklusion: Reflexive Sportwissenschaft an einem Beispiel

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Der Beitrag will ein sportphilosophischer Beitrag zur Inklusionsdebatte sein und zugleich kenntlich machen, was es heißen kann, einen Gegenstand der Sportwissenschaft philosophisch zu verhandeln. Der Sache nach geht es primär um die Artikulation ausgewählter kategorialer Bedingungen der Möglichkeit von Inklusion, sekundär um empirische Bedingungen der konkreten Realisierungsformen von Inklusion. Die herausgestellten kategorialen Bedingungen sind dem eigentümlichen Geltungsstatus von Inklusion geschuldet, nämlich kategorisch rechtsverbindlich zu gelten, gleichwohl aber auf einer freien Entscheidung zu beruhen, insbesondere also diskutierbar sein zu müssen. Erinnert wird daran, dass unterschiedliche Paradigmen von Inklusion unterschiedliche Konsequenzen für das soziale Miteinander haben, an die völkerrechtliche Verankerung des Inklusionsprinzips und an den völkerrechtlichen Status der UN-Behindertenrechtskonvention.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftSport und Gesellschaft
Jahrgang14
Heft1
Seiten (von - bis)53-80
Seitenumfang28
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PublikationsstatusVeröffentlicht - 2017

ID: 3103308

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