Das integrative Basisverfahren – Netz und doppelter Boden für rekonstruktive Analysen?

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Ziel des Beitrags ist eine exemplarische und zugleich kritische Vorstellung des integrativen Basisverfahrens, das auf den Freiburger Soziologen Jan Kruse zurückgeht. Das Verfahren basiert auf der Beschreibung sprachlich-kommunikativer Phänomene, die als Ausgangspunkt oder auch als Prüfstein für die Interpretation sprachlicher Äußerungen herangezogen werden. Zur Rahmung des sprachanalytischen Vorgehens sind zwei Bausteine zentral: zum einen sprachliche Aufmerksamkeitsebenen und zum anderen methodische Analyseheuristiken. Im vorliegenden Beitrag werden im Bereich der sprachlichen Aufmerksamkeitsebenen vor allem syntaktische, teils auch semantische Funktionsaspekte sprachlicher Zeichen berücksichtigt, die im Zusammenspiel mit der Agency-Analyse – als Stellvertreterin für eine methodische Analyseheuristik – die Rekonstruktion von Professionalisierungsprozessen von Sportlehrkräften unterstützen können. Zugunsten der Darstellung und Diskussion des methodischen Ansatzes werden Aufbau und Ergebnisse des Forschungsprojekts zu den Auswirkungen inklusiven Sportunterrichts auf die professionelle Entwicklung von Lehrkräften, in dessen Rahmen das integrative Basisverfahren zum Einsatz kam, nur insoweit vorgestellt, als sie dem Verständnis des methodischen Vorgehens dienlich sind.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift für sportpädagogische Forschung
Jahrgang9
Heft1
Seiten (von - bis)33-48
Seitenumfang16
ISSN2196-5218
PublikationsstatusVeröffentlicht - 06.2021

ID: 5378307

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