Der Einfluss eines multimodalen Programmes für Schwangere auf ihre Körperkomposition.

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandKonferenzbeitrag - Abstract in KonferenzbandForschungBegutachtung

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Der Einfluss eines multimodalen Programmes für Schwangere auf ihre Körperkomposition. / Ferrari, Nina; Graf, Christine; Bauer, Carina; Rother, Eva; Alejandre-Alcazar, Miguel Angel; Brockmeier, Konrad; Strüder, Heiko Klaus.

13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 2013. S. 141-146.

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Ferrari, N, Graf, C, Bauer, C, Rother, E, Alejandre-Alcazar, MA, Brockmeier, K & Strüder, HK 2013, Der Einfluss eines multimodalen Programmes für Schwangere auf ihre Körperkomposition. in 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, S. 141-146, Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin, Köln, Deutschland, 08.03.13.

APA

Ferrari, N., Graf, C., Bauer, C., Rother, E., Alejandre-Alcazar, M. A., Brockmeier, K., & Strüder, H. K. (2013). Der Einfluss eines multimodalen Programmes für Schwangere auf ihre Körperkomposition. in 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts (S. 141-146). Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin.

Vancouver

Ferrari N, Graf C, Bauer C, Rother E, Alejandre-Alcazar MA, Brockmeier K et al. Der Einfluss eines multimodalen Programmes für Schwangere auf ihre Körperkomposition. in 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin. 2013. S. 141-146

Bibtex

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author = "Nina Ferrari and Christine Graf and Carina Bauer and Eva Rother and Alejandre-Alcazar, {Miguel Angel} and Konrad Brockmeier and Str{\"u}der, {Heiko Klaus}",
year = "2013",
language = "Deutsch",
pages = "141--146",
booktitle = "13. Jahrestagung der Gesellschaft f{\"u}r P{\"a}diatrische Sportmedizin",
publisher = "Deutsche Zeitschrift f{\"u}r Sportmedizin",

}

RIS

TY - CHAP

T1 - Der Einfluss eines multimodalen Programmes für Schwangere auf ihre Körperkomposition.

AU - Ferrari, Nina

AU - Graf, Christine

AU - Bauer, Carina

AU - Rother, Eva

AU - Alejandre-Alcazar, Miguel Angel

AU - Brockmeier, Konrad

AU - Strüder, Heiko Klaus

PY - 2013

Y1 - 2013

N2 - Bewegungsmangel und Fehlernährung spielen infolge der pränatalen Prägung bereits in der Schwangerschafteine elementare Rolle und bahnen möglicherweise die Entstehung eines Gestationsdiabetesbzw. kindlicher Adipositas. Im Rahmen dieser Pilotuntersuchung wurde der Effekt eines mindestens16wöchigen Lebensstil-Programmes für Schwangere, bestehend aus 2x/Woche Sport (Ausdauer bzw.Kraft) sowie Ernährungsberatung, auf die Körperkomposition der Mutter zu zwei UntersuchungszeitpunktenT0 (ca. 14 SSW) bzw. T1 (ca. 36 SSW) überprüft. 19 Schwangere nahmen an der Studie teil,78,9 % (n=15) erstgebärend. Sie waren im Mittel 33,2±3,8 Jahre alt, 168,5±5,4 cm groß und vor derSchwangerschaft 63,8±9,0 kg schwer. Der mittlere pränatale BMI betrug 22,4±2,8 kg/m2. Nur eine Teilnehmerinwar pränatal adipös, die übrigen normalgewichtig. Neben den anthropometrischen Datenwurden Oberarm-, Oberschenkel-, Bauchumfang und Hautfaltendicke und daraus die Oberarmfettmasse(OAFM) bzw. -fettfreie Masse (OAFFM) erhoben. Durchschnittlich nahmen die Schwangerenan 23,0±5,3 Sporteinheiten in durchschnittlich 17,2±1,7 Wochen teil. Alle Hautfaltendicken wurdenreduziert, signifikant allerdings nur am Tragus (-2,7±1,6), der Axilla pectoris (-5,6±5,8), der 10. Rippe(-4,0±6,4), der Hüfte (-8,4±10,0), dem Trizeps (-3,8±2,3), der Patella (-6,6±4,6) und der Wade (-4,2±6,3)(p jeweils < 0,005). Des Weiteren reduzierte sich der Körperfettanteil um -7,6±5,6 % (p≤0,001). DieOAFM sank um -5,3±3,5 cm2 (p≤0,001), die OAFFM stieg dagegen um 4,0±5,7 cm2 (p=0,013). Die Teilnahmeam Sport (Anzahl der Sporteinheiten) korrelierte negativ mit dem Körpergewicht (r=-0,461),dem Oberarmumfang (r=-0,582), dem Oberschenkelumfang (p=0,019; r=-0,532) und Bauchumfang zuT1 (p=0,009; r=-0,585). Ein multimodales Sport- und Ernährungsprogramm hat positive Einflüsse aufdie mütterliche Körperkomposition. Welchen Nutzen solch ein Programm auf fetale Paramater sowieSurrogatparameter, z.B. Leptin, hat, wird aktuell untersucht.

AB - Bewegungsmangel und Fehlernährung spielen infolge der pränatalen Prägung bereits in der Schwangerschafteine elementare Rolle und bahnen möglicherweise die Entstehung eines Gestationsdiabetesbzw. kindlicher Adipositas. Im Rahmen dieser Pilotuntersuchung wurde der Effekt eines mindestens16wöchigen Lebensstil-Programmes für Schwangere, bestehend aus 2x/Woche Sport (Ausdauer bzw.Kraft) sowie Ernährungsberatung, auf die Körperkomposition der Mutter zu zwei UntersuchungszeitpunktenT0 (ca. 14 SSW) bzw. T1 (ca. 36 SSW) überprüft. 19 Schwangere nahmen an der Studie teil,78,9 % (n=15) erstgebärend. Sie waren im Mittel 33,2±3,8 Jahre alt, 168,5±5,4 cm groß und vor derSchwangerschaft 63,8±9,0 kg schwer. Der mittlere pränatale BMI betrug 22,4±2,8 kg/m2. Nur eine Teilnehmerinwar pränatal adipös, die übrigen normalgewichtig. Neben den anthropometrischen Datenwurden Oberarm-, Oberschenkel-, Bauchumfang und Hautfaltendicke und daraus die Oberarmfettmasse(OAFM) bzw. -fettfreie Masse (OAFFM) erhoben. Durchschnittlich nahmen die Schwangerenan 23,0±5,3 Sporteinheiten in durchschnittlich 17,2±1,7 Wochen teil. Alle Hautfaltendicken wurdenreduziert, signifikant allerdings nur am Tragus (-2,7±1,6), der Axilla pectoris (-5,6±5,8), der 10. Rippe(-4,0±6,4), der Hüfte (-8,4±10,0), dem Trizeps (-3,8±2,3), der Patella (-6,6±4,6) und der Wade (-4,2±6,3)(p jeweils < 0,005). Des Weiteren reduzierte sich der Körperfettanteil um -7,6±5,6 % (p≤0,001). DieOAFM sank um -5,3±3,5 cm2 (p≤0,001), die OAFFM stieg dagegen um 4,0±5,7 cm2 (p=0,013). Die Teilnahmeam Sport (Anzahl der Sporteinheiten) korrelierte negativ mit dem Körpergewicht (r=-0,461),dem Oberarmumfang (r=-0,582), dem Oberschenkelumfang (p=0,019; r=-0,532) und Bauchumfang zuT1 (p=0,009; r=-0,585). Ein multimodales Sport- und Ernährungsprogramm hat positive Einflüsse aufdie mütterliche Körperkomposition. Welchen Nutzen solch ein Programm auf fetale Paramater sowieSurrogatparameter, z.B. Leptin, hat, wird aktuell untersucht.

M3 - Konferenzbeitrag - Abstract in Konferenzband

SP - 141

EP - 146

BT - 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin

PB - Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin

ER -

ID: 278325