Estimating the intangible benefits of hosting the 2016 Olmpic and Paralympic Games for potential bid cities: Berlin, Chicago, and San Francisco

Publikation: ForschungDissertationsschrift

AutorInnen

  • Kevin Heisey

Forschungseinrichtungen

Details

Zu den wichtigsten möglichen Effekten, die durch die Ausrichtung von Olympischen und Paralympischen Spielen erzielt werden, gehören intangible Effekte wie zum Beispiel Nationalstolz, ein besseres Image des Austragungsorts, das historische Erbe im Anschluss an eine erfolgreiche Austragung Olympischer Spiele sowie der “Wohlfühlfaktor“. Viele Ökonomen haben bereits die ökonomischen Effekte der Austragung Olympischer Spiele anhand von Einkommensmessung und ökonometrischen Verfahren analysiert, welche jedoch nicht die möglichen enormen intangiblen Effekte messen. In dieser Dissertation werden mithilfe der Contingent Valuation Methode die von den Einwohnern erwarteten intangiblen Effekte in drei Städten gemessen, welche sich für die Teilnahme am Vergabeverfahren bewerben möchten: Berlin, Chicago und San Francisco. Zusätzlich zu den Schätzungen im Hinblick auf die intangiblen Effekte, welche die Einwohner jeder Stadt erwarten, wird eine neue hypothetische Fragevariante zur Erfassung einer bestimmten Bereitschaft in den Olympischen Kontext eingeführt, nämlich die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeitszeit (willingness to volunteer time). Überdies werden die Bedingungen untersucht, unter denen die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeitszeit als ein Proxy für die herkömmliche Zahlungsbereitschaft für Steuern, Gebühren oder Spenden gebraucht werden kann, falls die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeitszeit einen adäquaten hypothetischen Fragevariante für zukünftige Contingent Valuation Studien in verschiedenen potenziellen Austragungsstädten in Ländern mit niedrigem Einkommen darstellen kann. Des Weiteren wird ein Maß bezüglich der Intensität der Befürwortung vorgestellt, welches mithilfe der Ergebnisse der Contingent Valuation Frage und der Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeitszeit das Ausmaß der öffentlichen Unterstützung der Bewerbung in verschiedenen potentiellen Bewerbungsstädten vergleichbar machen kann. Die Ergebnisse aus drei Städten werden miteinander verglichen und mithilfe ökonometrischer Modelle werden Zusammenhänge im Hinblick auf die Bereitschaft der Einwohner, Geld oder Zeit für die Unterstützung einer Olympiabewerbung aufzubringen, analysiert. Im Rahmen weiterführender Ergebnisse wird dargestellt, wie das Geschlecht der Befragten und die Begeisterung für populären professionellen Sport die Unterstützung der Olympiabewerbung der eigenen Stadt beeinflussen.
OriginalspracheDeutsch
Ort des ErscheinensKöln
Herausgeber (Verlag)Deutsche Sporthochschule Köln
Seitenumfang194
ZustandVeröffentlicht - 2009

ID: 3063998

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