Fairness außerhalb des Wettkampfsports – gemessen am Wettkampfsport

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Der strikt methodische Beitrag geht der Frage nach, ob bzw. inwiefern in Bezug auf Sport, der nicht in Wettkampfform ausgetragen wird, sinnvoll von Fairness gesprochen werden kann. Hier gibt es ein sachliches Spannungsverhältnis. Einerseits ist es naheliegend, Sport ganz generell mit Fairness in Verbindung zu bringen. Andererseits liegt es fern, von einem fairen Gesundheitssport zu sprechen. Diese sachliche Frage hat auch eine organisationspolitische Seite: Welchen Bezug hat der Deutsche Aikido-Bund als Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes zum Olympismus und zu Fairness? An den Paradebeispielen Wettkampfsport, Schulsport und Gesundheitssport werden unterschiedliche Verhältnisse von Sport und Fairness diskutiert und gegeneinander kontrastiert, wobei zwei Unterscheidungen leitend sind. Zum einen kann Fairness auch innerhalb des Wettkampfsports eine sportspezifische Bedeutung haben oder aber allgemeine Gerechtigkeit meinen; zum anderen ist diese Unterscheidung seinerseits feldspezifisch, also im Feld des Wettkampfsports mit anderen Bedeutungen einhergehend als in den Feldern der Bildung und der Gesundheit. Der Beitrag endet mit der Vermutung, dass der Gesundheitssport nicht auf eine sportspezifische Fairness befragt werden kann, und dass das der Grund für die Anfälligkeit seiner Instrumentalisierung ist.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftGerman Journal of Exercise and Sport Research
ISSN2509-3150
PublikationsstatusVeröffentlicht - 15.11.2022

ID: 11399128

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