Femoroacetabuläres Impingement bei jugendlichen Tennisspielern: eine muskelvolumetrische MRT Studie

Publikation: ForschungDissertationsschrift

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Die Ausübung von Leistungstennis im Kindes- und Jugendalter ist mit erheblichen körperlichen Belastungen verbunden, insbesondere, weil Tennis als Sportart mit asymmetrischem Beanspruchungsprofil gilt. Es ist bekannt, dass bereits Jugendliche in solchen Sportarten eine femoroacetabuläres Impingement (FAI) entwickeln können. Unter der Annahme, das dabei muskuläre Asymmetrien eine etiologische Rolle spielen können, wurden jugendliche Leistungstennisspieler mit oder ohne klinisch und radiologisch gesichertem FAI neben anderen funktionellen Untersuchungen einer Muskelvolumetrie unterzogen, die anhand konsekutiver MRT Schnittbilder von proximal L1 bis distal Ende der Linea aspera femoris erfolgte. Bei insgesamt zu konstatierenden, weniger oder mehr ausgeprägten Asymmetrien einzelner Muskeln ergab sich kein überzeugender Hinweis dafür, dass es eine entscheidende muskuläre Ursache für die Entwicklung eines FAI gibt. Da jedoch ein Zusammenhang zwischen Trainingshäufigkeit und damit Belastung und eines FAI zu existieren scheint, ist bei jugendlichen Leistungssportlern besonderes Augenmerk auf ausgleichsgymnastische Maßnahmen zu legen.
OriginalspracheDeutsch
Ort des ErscheinensKöln
Herausgeber (Verlag)Deutsche Sporthochschule Köln
Seitenumfang66
ZustandVeröffentlicht - 2018

ID: 3243642

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