Genetische und epigenetische Aspekte in Bezug auf körperliche Aktivität und Gesundheit

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Ein aktiver Lebensstil minimiert das Risiko für zahlreiche Erkrankungen und hat darüber hinaus das Potenzial, einem Progress entgegenzuwirken. Heute weiß man, dass ein Großteil der positiven Effekte von körperlicher Aktivität auf zellulärer und molekularer Ebene abbildbar ist. Ihren Ursprung haben alle Erkrankungen in einer veränderten oder fehlerhaften Expression verschiedenster Gene. Die Aktivität von Genen wird maßgeblich durch Modifikationen des „funktionellen Genoms“ beeinflusst. Dieses beschreibt zum einen die Veränderungen der Gene selbst (Mutationen und Polymorphismen). Zum anderen beinhaltet es Veränderungen von Genen und von mit diesen assoziierten Proteinen (Histonen), die im Gegensatz zu Mutationen keinen Einfluss auf die Basensequenz haben, gleichwohl aber deren Aktivität verändern können. Die aktuelle Studienlage weist darauf hin, dass körperliche Aktivität neben anderen Umweltfaktoren auf dieser basalen Ebene wirksam ist. Zukünftige Studien müssen zeigen, inwieweit das „funktionelle Genom“ geeignet ist, um etwaige unterschiedliche Adaptionen auf Trainingsreize zu erklären, und ggf. zur Trainingssteuerung nutzbar ist.
OriginalspracheDeutsch
TitelKörperliche Aktivität und Gesundheit : präventive und therapeutische Ansätze der Bewegungs- und Sportmedizin
Redakteure/-innenWinfried Banzer
Seitenumfang9
ErscheinungsortBerlin
Herausgeber/inSpringer
Erscheinungsdatum01.01.2017
Seiten359-367
ISBN (Print)978-3-662-50334-8
ISBN (elektronisch)978-3-662-50335-5
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.01.2017

ID: 3655397

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