Gesundheitssport im Sportverein

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandBeiträge in SammelwerkenForschung

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Gesundheitssport im Sportverein. / Breuer, Christoph; Wicker, Pamela.

Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Hrsg. / C. Breuer. Köln : Sportverlag Strauß, 2009. S. 49-76.

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Breuer, C & Wicker, P 2009, Gesundheitssport im Sportverein. in C Breuer (Hrsg.), Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Sportverlag Strauß, Köln, S. 49-76.

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Breuer, C., & Wicker, P. (2009). Gesundheitssport im Sportverein. in C. Breuer (Hrsg.), Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland (S. 49-76). Sportverlag Strauß.

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Breuer C, Wicker P. Gesundheitssport im Sportverein. in Breuer C, Hrsg., Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Köln: Sportverlag Strauß. 2009. S. 49-76

Bibtex

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title = "Gesundheitssport im Sportverein",
abstract = "Sportvereine werden in Deutschland auch deshalb {\"o}ffentlich gef{\"o}rdert, weil von Ihnen wichtige Beitr{\"a}ge zur Gesundheitsversorgung der Bev{\"o}lkerung erwartet werden. Insgesamt bieten gut 30 Prozent der Sportvereine in Deutschland Programme mit expliziten Zielsetzungen der Gesundheitsf{\"o}rderung, Pr{\"a}vention und Rehabilitation an und leisten somit einen essentiellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bev{\"o}lkerung. Allerdings zeigen sich zum Teil erhebliche l{\"a}nderspezifische Unterschiede. So reicht die Spanne des Anteils an Vereinen mit expliziten Gesundheitsangeboten von 12,9 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern) bis 41,2 Prozent (Rheinland-Pfalz). Knapp 42 Prozent der Sportvereine gehen Kooperationen unterschiedlichster Art mit Krankenkassen ein, wobei knapp 8 Prozent bei der Angebotserstellung zusammenarbeiten. Gut 46 Prozent der Vereine kooperieren mit Kinderg{\"a}rten/Kindertagesst{\"a}tten, wobei gut 8 Prozent gemeinsame Angebote mit ihnen erstellen. Knapp 30 Prozent der Vereine kooperieren mit dem Gesundheitsamt, wobei sich die Kooperation nicht vornehmlich auf die Erstellung von Angeboten zu beziehen scheint. Erfreulich ist dabei, dass der Anteil an kooperierenden Vereinen in den letzten beiden Jahren in allen drei Bereichen signifikant angestiegen ist und auch signifikant mehr Vereine bei der Angebotserstellung mit Kinderg{\"a}rten/Kindertagesst{\"a}tten und Krankenkassen zusammenarbeiten. F{\"u}r das Vereinsmanagement gilt, dass die Einf{\"u}hrung von Gesundheitssportangeboten im Sportverein Probleme der Bindung und Gewinnung von Mitgliedern reduzieren hilft und neue Einnahmequellen generieren kann. Zugleich ist jedoch zu konstatieren, dass Ausgaben f{\"u}r Trainer und {\"U}bungsleiter ansteigen und auch der Konkurrenzdruck durch kommerzielle Anbieter w{\"a}chst. Zusammenfassung",
keywords = "Befragung, Bundesland, Bundesrepublik Deutschland, Finanzierung, Gesundheitsf{\"o}rderung, Gesundheitssport, Kooperation, Kosten, Pr{\"a}vention, Rehabilitationssport, Situationsanalyse, Sportangebot, Sportentwicklung, Sportmanagement, Sportverein, Sportvereinsforschung, Vereinsarbeit, Vereinsstruktur",
author = "Christoph Breuer and Pamela Wicker",
year = "2009",
language = "Deutsch",
pages = "49--76",
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booktitle = "Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland",
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RIS

TY - CHAP

T1 - Gesundheitssport im Sportverein

AU - Breuer, Christoph

AU - Wicker, Pamela

PY - 2009

Y1 - 2009

N2 - Sportvereine werden in Deutschland auch deshalb öffentlich gefördert, weil von Ihnen wichtige Beiträge zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erwartet werden. Insgesamt bieten gut 30 Prozent der Sportvereine in Deutschland Programme mit expliziten Zielsetzungen der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation an und leisten somit einen essentiellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Allerdings zeigen sich zum Teil erhebliche länderspezifische Unterschiede. So reicht die Spanne des Anteils an Vereinen mit expliziten Gesundheitsangeboten von 12,9 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern) bis 41,2 Prozent (Rheinland-Pfalz). Knapp 42 Prozent der Sportvereine gehen Kooperationen unterschiedlichster Art mit Krankenkassen ein, wobei knapp 8 Prozent bei der Angebotserstellung zusammenarbeiten. Gut 46 Prozent der Vereine kooperieren mit Kindergärten/Kindertagesstätten, wobei gut 8 Prozent gemeinsame Angebote mit ihnen erstellen. Knapp 30 Prozent der Vereine kooperieren mit dem Gesundheitsamt, wobei sich die Kooperation nicht vornehmlich auf die Erstellung von Angeboten zu beziehen scheint. Erfreulich ist dabei, dass der Anteil an kooperierenden Vereinen in den letzten beiden Jahren in allen drei Bereichen signifikant angestiegen ist und auch signifikant mehr Vereine bei der Angebotserstellung mit Kindergärten/Kindertagesstätten und Krankenkassen zusammenarbeiten. Für das Vereinsmanagement gilt, dass die Einführung von Gesundheitssportangeboten im Sportverein Probleme der Bindung und Gewinnung von Mitgliedern reduzieren hilft und neue Einnahmequellen generieren kann. Zugleich ist jedoch zu konstatieren, dass Ausgaben für Trainer und Übungsleiter ansteigen und auch der Konkurrenzdruck durch kommerzielle Anbieter wächst. Zusammenfassung

AB - Sportvereine werden in Deutschland auch deshalb öffentlich gefördert, weil von Ihnen wichtige Beiträge zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erwartet werden. Insgesamt bieten gut 30 Prozent der Sportvereine in Deutschland Programme mit expliziten Zielsetzungen der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation an und leisten somit einen essentiellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Allerdings zeigen sich zum Teil erhebliche länderspezifische Unterschiede. So reicht die Spanne des Anteils an Vereinen mit expliziten Gesundheitsangeboten von 12,9 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern) bis 41,2 Prozent (Rheinland-Pfalz). Knapp 42 Prozent der Sportvereine gehen Kooperationen unterschiedlichster Art mit Krankenkassen ein, wobei knapp 8 Prozent bei der Angebotserstellung zusammenarbeiten. Gut 46 Prozent der Vereine kooperieren mit Kindergärten/Kindertagesstätten, wobei gut 8 Prozent gemeinsame Angebote mit ihnen erstellen. Knapp 30 Prozent der Vereine kooperieren mit dem Gesundheitsamt, wobei sich die Kooperation nicht vornehmlich auf die Erstellung von Angeboten zu beziehen scheint. Erfreulich ist dabei, dass der Anteil an kooperierenden Vereinen in den letzten beiden Jahren in allen drei Bereichen signifikant angestiegen ist und auch signifikant mehr Vereine bei der Angebotserstellung mit Kindergärten/Kindertagesstätten und Krankenkassen zusammenarbeiten. Für das Vereinsmanagement gilt, dass die Einführung von Gesundheitssportangeboten im Sportverein Probleme der Bindung und Gewinnung von Mitgliedern reduzieren hilft und neue Einnahmequellen generieren kann. Zugleich ist jedoch zu konstatieren, dass Ausgaben für Trainer und Übungsleiter ansteigen und auch der Konkurrenzdruck durch kommerzielle Anbieter wächst. Zusammenfassung

KW - Befragung

KW - Bundesland

KW - Bundesrepublik Deutschland

KW - Finanzierung

KW - Gesundheitsförderung

KW - Gesundheitssport

KW - Kooperation

KW - Kosten

KW - Prävention

KW - Rehabilitationssport

KW - Situationsanalyse

KW - Sportangebot

KW - Sportentwicklung

KW - Sportmanagement

KW - Sportverein

KW - Sportvereinsforschung

KW - Vereinsarbeit

KW - Vereinsstruktur

M3 - Beiträge in Sammelwerken

SP - 49

EP - 76

BT - Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland

A2 - Breuer, C.

PB - Sportverlag Strauß

CY - Köln

ER -

ID: 54580