Klassifizierung von Interaktionsprozessen im Sportspiel mit Hilfe selbstorganisierender Karten

Publikationen: Buch/BerichtDissertationsschriftForschung

AutorInnen

  • Andreas Grunz

Forschungseinrichtungen

Details

In der vorliegenden Arbeit wird ein Verfahren zur Klassifizierung von mannschaftstaktischen Interaktionsprozessen mit Hilfe Selbstorganisieren- der Karten entwickelt. Die Klassifizierung erlernt die unterschiedlichen Muster aus kategorisierten Beispielen. Das entwickelte Verfahren kann die Bewertung durch Leistungsindikatoren unterstu ̈tzen oder als Basis eines neuen Indikators dienen. Zuna ̈chst wird der aktuelle Forschungsstand aus sportwissenschaftlicher, informatischer sowie sportinformatischer Sicht dargestellt. Im Anschluss werden die Selbstorganisierende Karte (SOM) nach Kohonen (1982), das Dynamically Controlled Network (DyCoN) nach Perl (2001b) sowie die Merge Self-Organizing Map (MSOM) nach Strickert und Hammer (2003) na ̈her beschrieben. Als erstes Teilziel wird der komplexe mannschaftstaktische Interaktionsprozess im Sportspiel mit Hilfe Selbstorganisierender Karten modelliert. Dabei muss die Dynamik des Interaktionsprozesses erhalten bleiben. Ausgehend von der ersten Unter- suchung wird eine Hierarchie von DyCoN Netzen entworfen, um taktische Interaktionsmuster im Fußball zu klassifizieren. Anhand der Positionsda- ten des WM Finales 2006 wird der neue Ansatz evaluiert. Schließlich wird dasentwickelteVerfahrenaufeinBasketballspielu ̈bertragen.Zudemwird mit dem MSOM ein alternatives Verfahren zur Klassifizierung angewen- det. Die Ergebnisse der beiden Verfahren werden abschließend verglichen.
Schlagworte: Analyse, Bewegungsmuster, Fußball, Fußballspiel, Selbstor- ganisierende Karte, Spielanalyse, Taktik, Mannschaft

I
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortKöln
Herausgeber/inDeutsche Sporthochschule Köln
Seitenumfang53
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2021

Bibliographische Notiz

Kumulative Dissertation

ID: 5600552

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