Körperliche Aktivität in der SARS-CoV-2-Pandemie: Selektiver Überblick und Perspektiven

Publikationen: Beitrag in FachzeitschriftZeitschriftenaufsätzeForschungBegutachtung

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Körperliche Aktivität in der SARS-CoV-2-Pandemie : Selektiver Überblick und Perspektiven. / Peters, Stefan; Schaller, Andrea; Thiel, Christian; Gabrys, Lars; Nellessen-Martens, Gisela.

in: Monitor Versorgungsforschung, Jahrgang 14, Nr. 02, 06.04.2021, S. 63-68.

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title = "K{\"o}rperliche Aktivit{\"a}t in der SARS-CoV-2-Pandemie: Selektiver {\"U}berblick und Perspektiven",
abstract = "Das SARS-CoV-2-Virus sowie die Ma{\ss}nahmen zur Vermeidung von dessen Ausbreitung ver{\"a}ndern die Rahmenbedingungen f{\"u}r k{\"o}rperliche Aktivit{\"a}t bzw. Bewegung. Vor dem Hintergrund ihrer gesundheitsf{\"o}rdernden Wirkung stellt sich die Frage, ob und wie sich das Bewegungsverhalten der Bev{\"o}lkerung oder einzelner Gruppen in Deutschland w{\"a}hrend des Lockdowns ver{\"a}ndert, welche Korrelate es aufweist, und wie es sich f{\"o}rdern l{\"a}sst. Mitglieder der DNVF-Arbeitsgruppe Bewegungsbezogene Versorgungsforschung wurden gebeten, Einblick in entsprechende Erkenntnisse zum Themenspektrum Bewegung in der SARS-CoV-2-Pandemie aus ihren Arbeiten zu gew{\"a}hren. Die vorl{\"a}ufigen Ergebnisse und Empfehlungen von elf Arbeiten weisen auf komplexe, teils gegens{\"a}tzliche Auswirkungen der Kontaktbeschr{\"a}nkungen auf das Bewegungsverhalten und die Lebensqualit{\"a}t von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hin. Unter anderem wurde eine reduzierte k{\"o}rperliche Aktivit{\"a}t im Rahmen von Transport, Arbeit und Sport durch insgesamt mehr Bewegung in der Freizeit kompensiert. Die politische Entscheidung, auf Ausgangssperren m{\"o}glichst zu verzichten, hat es in Deutschland zumindest einigen Bev{\"o}lkerungsgruppen erm{\"o}glicht, ihre k{\"o}rperliche Gesamtaktivit{\"a}t aufrechtzuerhalten. Aus dem vorliegenden {\"U}berblick lassen sich erste Bedarfe und Perspektiven f{\"u}r die bewegungsbezogene Versorgungsforschung und Gesundheitspolitik ableiten.",
author = "Stefan Peters and Andrea Schaller and Christian Thiel and Lars Gabrys and Gisela Nellessen-Martens",
year = "2021",
month = apr,
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doi = "10.24945/mvf.01.21.1866-0533.2299",
language = "Deutsch",
volume = "14",
pages = "63--68",
journal = "Monitor Versorgungsforschung",
issn = "1866-0533",
number = "02",

}

RIS

TY - JOUR

T1 - Körperliche Aktivität in der SARS-CoV-2-Pandemie

T2 - Selektiver Überblick und Perspektiven

AU - Peters, Stefan

AU - Schaller, Andrea

AU - Thiel, Christian

AU - Gabrys, Lars

AU - Nellessen-Martens, Gisela

PY - 2021/4/6

Y1 - 2021/4/6

N2 - Das SARS-CoV-2-Virus sowie die Maßnahmen zur Vermeidung von dessen Ausbreitung verändern die Rahmenbedingungen für körperliche Aktivität bzw. Bewegung. Vor dem Hintergrund ihrer gesundheitsfördernden Wirkung stellt sich die Frage, ob und wie sich das Bewegungsverhalten der Bevölkerung oder einzelner Gruppen in Deutschland während des Lockdowns verändert, welche Korrelate es aufweist, und wie es sich fördern lässt. Mitglieder der DNVF-Arbeitsgruppe Bewegungsbezogene Versorgungsforschung wurden gebeten, Einblick in entsprechende Erkenntnisse zum Themenspektrum Bewegung in der SARS-CoV-2-Pandemie aus ihren Arbeiten zu gewähren. Die vorläufigen Ergebnisse und Empfehlungen von elf Arbeiten weisen auf komplexe, teils gegensätzliche Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen auf das Bewegungsverhalten und die Lebensqualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hin. Unter anderem wurde eine reduzierte körperliche Aktivität im Rahmen von Transport, Arbeit und Sport durch insgesamt mehr Bewegung in der Freizeit kompensiert. Die politische Entscheidung, auf Ausgangssperren möglichst zu verzichten, hat es in Deutschland zumindest einigen Bevölkerungsgruppen ermöglicht, ihre körperliche Gesamtaktivität aufrechtzuerhalten. Aus dem vorliegenden Überblick lassen sich erste Bedarfe und Perspektiven für die bewegungsbezogene Versorgungsforschung und Gesundheitspolitik ableiten.

AB - Das SARS-CoV-2-Virus sowie die Maßnahmen zur Vermeidung von dessen Ausbreitung verändern die Rahmenbedingungen für körperliche Aktivität bzw. Bewegung. Vor dem Hintergrund ihrer gesundheitsfördernden Wirkung stellt sich die Frage, ob und wie sich das Bewegungsverhalten der Bevölkerung oder einzelner Gruppen in Deutschland während des Lockdowns verändert, welche Korrelate es aufweist, und wie es sich fördern lässt. Mitglieder der DNVF-Arbeitsgruppe Bewegungsbezogene Versorgungsforschung wurden gebeten, Einblick in entsprechende Erkenntnisse zum Themenspektrum Bewegung in der SARS-CoV-2-Pandemie aus ihren Arbeiten zu gewähren. Die vorläufigen Ergebnisse und Empfehlungen von elf Arbeiten weisen auf komplexe, teils gegensätzliche Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen auf das Bewegungsverhalten und die Lebensqualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hin. Unter anderem wurde eine reduzierte körperliche Aktivität im Rahmen von Transport, Arbeit und Sport durch insgesamt mehr Bewegung in der Freizeit kompensiert. Die politische Entscheidung, auf Ausgangssperren möglichst zu verzichten, hat es in Deutschland zumindest einigen Bevölkerungsgruppen ermöglicht, ihre körperliche Gesamtaktivität aufrechtzuerhalten. Aus dem vorliegenden Überblick lassen sich erste Bedarfe und Perspektiven für die bewegungsbezogene Versorgungsforschung und Gesundheitspolitik ableiten.

UR - https://www.mendeley.com/catalogue/20b60396-82e6-3cad-a2bb-a82f6927f887/

U2 - 10.24945/mvf.01.21.1866-0533.2299

DO - 10.24945/mvf.01.21.1866-0533.2299

M3 - Zeitschriftenaufsätze

VL - 14

SP - 63

EP - 68

JO - Monitor Versorgungsforschung

JF - Monitor Versorgungsforschung

SN - 1866-0533

IS - 02

ER -

ID: 5935588