Kohäsion - was ist das eigentlich?: Überschneidungen von Mannschaftskohäsion mit Interdependenz und Identifikation

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandKonferenzbeitrag - Abstract in KonferenzbandForschungBegutachtung

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Kohäsion - was ist das eigentlich?: Überschneidungen von Mannschaftskohäsion mit Interdependenz und Identifikation. / Wolf, Svenja A.; Bäßler, Amelie; Neuhofer, Kathrin; Kleinert, Jens.

Angewandte Sportpsychologie. Hrsg. / Oliver Stoll; Andreas Lau; Simone Moczall. Feldhaus Edition Czwalina, 2013. S. 69.

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Wolf, SA, Bäßler, A, Neuhofer, K & Kleinert, J 2013, Kohäsion - was ist das eigentlich?: Überschneidungen von Mannschaftskohäsion mit Interdependenz und Identifikation. in O Stoll, A Lau & S Moczall (Hrsg.), Angewandte Sportpsychologie. Feldhaus Edition Czwalina, S. 69, Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp), Halle (Saale), Deutschland, 09.05.13.

APA

Wolf, S. A., Bäßler, A., Neuhofer, K., & Kleinert, J. (2013). Kohäsion - was ist das eigentlich?: Überschneidungen von Mannschaftskohäsion mit Interdependenz und Identifikation. in O. Stoll, A. Lau, & S. Moczall (Hrsg.), Angewandte Sportpsychologie (S. 69). Feldhaus Edition Czwalina.

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Wolf SA, Bäßler A, Neuhofer K, Kleinert J. Kohäsion - was ist das eigentlich?: Überschneidungen von Mannschaftskohäsion mit Interdependenz und Identifikation. in Stoll O, Lau A, Moczall S, Hrsg., Angewandte Sportpsychologie. Feldhaus Edition Czwalina. 2013. S. 69

Bibtex

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title = "Koh{\"a}sion - was ist das eigentlich?: {\"U}berschneidungen von Mannschaftskoh{\"a}sion mit Interdependenz und Identifikation",
abstract = "Einleitung Mannschaftskoh{\"a}sion ist ein zentrales Konstrukt der Gruppendynamik; seine scharfe Definition, und somit seine valide Messung und Beeinflussung, jedoch sind kompliziert (Carron et al., 2007). So geht h{\"o}here Koh{\"a}sion einher mit (a) erh{\"o}hter Kooperation und gef{\"u}hlter Unentbehrlichkeit, d. h., vermutlich einer h{\"o}heren Interdependenz; und (b) erh{\"o}hter Verbundenheit mit der Mannschaft und Kategorisierung als Mannschaftsteil (Carron et al.), d. h., vermutlich einer h{\"o}heren Identifikation. Ziel dieser Studie war zu testen, inwiefern Koh{\"a}sion tats{\"a}chlich durch (a) Interdependenz und (b) Identifikation erkl{\"a}rt wird. Methode Vorl{\"a}ufig 103 Mannschaftssportlern (M = 22.99 Jahre; 37.9% weiblich; 62.1 % Eishockey, 24.3% Handball, 13.6% Basketball) der 2. bis 4. deutschen Liga hat im Mittel 67 Min. vor einem Saisonspiel einen Fragebogen mit Items zur Mannschaftskoh{\"a}sion (Ohlert, 2012), Interdependenz (Bruner et al., 2011) und Identifikation (Heere & James, 2007) ausgef{\"u}llt. Ergebnisse Interdependenz und Identifikation kl{\"a}ren Varianz in allen Koh{\"a}sionsdimensionen auf: Gruppenattraktivit{\"a}t (ATG) -Sozial 28%, -Aufgabe 20%; Gruppenintegration (GI) -Sozial 16%, -Aufgabe 39%. Verantwortlich f{\"u}r diese Varianzaufkl{\"a}rung sind (a) die Interdependenzdimension Ergebnisabh{\"a}ngigkeit (GI-Aufgabe β = .26) und (b) die Identifikationsdimension Pers{\"o}nliche Bewertung (ATG beide β = .42; GI-Aufgabe β = .45). Diskussion Das Koh{\"a}sionskonstrukt erkl{\"a}rt sich zu Teilen und erwartungskonform mit den Konzepten von Interdependenz und Identifikation. Dabei {\"u}berschneidet sich ATG besonders mit der Identifikation, w{\"a}hrend GI sich mit Interdependenz und Identifikation {\"u}berschneidet. Diese Ergebnisse liefern Hinweise z. B. darauf, wie Koh{\"a}sion gezielt erh{\"o}ht werden kann.",
keywords = "Mannschaftszusammenhalt, Gruppendynamik, teambuilding, momentum 2013, !pub_abt_2013, !pub_abt_gesamt, !pers_swolf",
author = "Wolf, {Svenja A.} and Amelie B{\"a}{\ss}ler and Kathrin Neuhofer and Jens Kleinert",
year = "2013",
language = "Deutsch",
isbn = "978-3-88020-597-0",
pages = "69",
editor = "Oliver Stoll and Andreas Lau and Simone Moczall",
booktitle = "Angewandte Sportpsychologie",
publisher = "Feldhaus Edition Czwalina",
note = " Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f{\"u}r Sportpsychologie (asp) ; Conference date: 09-05-2013 Through 11-05-2013",

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RIS

TY - CHAP

T1 - Kohäsion - was ist das eigentlich?: Überschneidungen von Mannschaftskohäsion mit Interdependenz und Identifikation

AU - Wolf, Svenja A.

AU - Bäßler, Amelie

AU - Neuhofer, Kathrin

AU - Kleinert, Jens

N1 - Conference code: 45

PY - 2013

Y1 - 2013

N2 - Einleitung Mannschaftskohäsion ist ein zentrales Konstrukt der Gruppendynamik; seine scharfe Definition, und somit seine valide Messung und Beeinflussung, jedoch sind kompliziert (Carron et al., 2007). So geht höhere Kohäsion einher mit (a) erhöhter Kooperation und gefühlter Unentbehrlichkeit, d. h., vermutlich einer höheren Interdependenz; und (b) erhöhter Verbundenheit mit der Mannschaft und Kategorisierung als Mannschaftsteil (Carron et al.), d. h., vermutlich einer höheren Identifikation. Ziel dieser Studie war zu testen, inwiefern Kohäsion tatsächlich durch (a) Interdependenz und (b) Identifikation erklärt wird. Methode Vorläufig 103 Mannschaftssportlern (M = 22.99 Jahre; 37.9% weiblich; 62.1 % Eishockey, 24.3% Handball, 13.6% Basketball) der 2. bis 4. deutschen Liga hat im Mittel 67 Min. vor einem Saisonspiel einen Fragebogen mit Items zur Mannschaftskohäsion (Ohlert, 2012), Interdependenz (Bruner et al., 2011) und Identifikation (Heere & James, 2007) ausgefüllt. Ergebnisse Interdependenz und Identifikation klären Varianz in allen Kohäsionsdimensionen auf: Gruppenattraktivität (ATG) -Sozial 28%, -Aufgabe 20%; Gruppenintegration (GI) -Sozial 16%, -Aufgabe 39%. Verantwortlich für diese Varianzaufklärung sind (a) die Interdependenzdimension Ergebnisabhängigkeit (GI-Aufgabe β = .26) und (b) die Identifikationsdimension Persönliche Bewertung (ATG beide β = .42; GI-Aufgabe β = .45). Diskussion Das Kohäsionskonstrukt erklärt sich zu Teilen und erwartungskonform mit den Konzepten von Interdependenz und Identifikation. Dabei überschneidet sich ATG besonders mit der Identifikation, während GI sich mit Interdependenz und Identifikation überschneidet. Diese Ergebnisse liefern Hinweise z. B. darauf, wie Kohäsion gezielt erhöht werden kann.

AB - Einleitung Mannschaftskohäsion ist ein zentrales Konstrukt der Gruppendynamik; seine scharfe Definition, und somit seine valide Messung und Beeinflussung, jedoch sind kompliziert (Carron et al., 2007). So geht höhere Kohäsion einher mit (a) erhöhter Kooperation und gefühlter Unentbehrlichkeit, d. h., vermutlich einer höheren Interdependenz; und (b) erhöhter Verbundenheit mit der Mannschaft und Kategorisierung als Mannschaftsteil (Carron et al.), d. h., vermutlich einer höheren Identifikation. Ziel dieser Studie war zu testen, inwiefern Kohäsion tatsächlich durch (a) Interdependenz und (b) Identifikation erklärt wird. Methode Vorläufig 103 Mannschaftssportlern (M = 22.99 Jahre; 37.9% weiblich; 62.1 % Eishockey, 24.3% Handball, 13.6% Basketball) der 2. bis 4. deutschen Liga hat im Mittel 67 Min. vor einem Saisonspiel einen Fragebogen mit Items zur Mannschaftskohäsion (Ohlert, 2012), Interdependenz (Bruner et al., 2011) und Identifikation (Heere & James, 2007) ausgefüllt. Ergebnisse Interdependenz und Identifikation klären Varianz in allen Kohäsionsdimensionen auf: Gruppenattraktivität (ATG) -Sozial 28%, -Aufgabe 20%; Gruppenintegration (GI) -Sozial 16%, -Aufgabe 39%. Verantwortlich für diese Varianzaufklärung sind (a) die Interdependenzdimension Ergebnisabhängigkeit (GI-Aufgabe β = .26) und (b) die Identifikationsdimension Persönliche Bewertung (ATG beide β = .42; GI-Aufgabe β = .45). Diskussion Das Kohäsionskonstrukt erklärt sich zu Teilen und erwartungskonform mit den Konzepten von Interdependenz und Identifikation. Dabei überschneidet sich ATG besonders mit der Identifikation, während GI sich mit Interdependenz und Identifikation überschneidet. Diese Ergebnisse liefern Hinweise z. B. darauf, wie Kohäsion gezielt erhöht werden kann.

KW - Mannschaftszusammenhalt

KW - Gruppendynamik

KW - teambuilding

KW - momentum 2013

KW - !pub_abt_2013

KW - !pub_abt_gesamt

KW - !pers_swolf

M3 - Konferenzbeitrag - Abstract in Konferenzband

SN - 978-3-88020-597-0

SP - 69

BT - Angewandte Sportpsychologie

A2 - Stoll, Oliver

A2 - Lau, Andreas

A2 - Moczall, Simone

PB - Feldhaus Edition Czwalina

T2 - Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp)

Y2 - 9 May 2013 through 11 May 2013

ER -

ID: 315889