Lagerfeuer oder fragmentierte Nutzung? Sportmediennutzungstypen unter fragmentierungstheoretischer Perspektive

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Die in jüngerer Zeit zu beobachtende Ausweitung und Ausdifferenzierung von Medienangeboten birgt u. a. das Risiko einer Fragmentierung des Publikums und in der Folge auch Risiken hinsichtlich der Erfüllung grundlegender Funktionen der Massenmedien. Vor diesem Hintergrund geht der Beitrag der Frage nach, inwiefern bezüglich des medial vermittelten Sports eine Fragmentierung des Publikums angenommen wer- den kann. Hierfür werden eine Cluster- und eine Diskriminanzanalyse durchgeführt, als Datengrundlage dient eine Repräsentativbefragung zur Sportmediennutzung in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen, dass de- zidierte Cluster – und damit unterschiedliche Mediennutzungstypen – in der Sportmediennutzung durchaus unterschieden werden können. Es lassen sich hingegen kaum Belege finden, die für eine Fragmentierung der Nutzerschaft des medial vermittelten Sports sprechen – insbesondere über das Medium Fernsehen ver- mittelte Sportgroßereignisse bilden ein „mediales Lagerfeuer“. Die gewonnenen Befunde werden im Hin- blick auf ihre Implikationen für die Sportmedienpraxis wie für die Sportkommunikationsforschung diskutiert.

OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftJournal für Sportkommunikation und Mediensport
Jahrgang2
Heft2
Seiten (von - bis)121-137
Seitenumfang17
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2017

ID: 3252582

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