Motorische Testverfahren im Kindes- und Jugendalter.

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandKonferenzbeitrag - Abstract in KonferenzbandForschungBegutachtung

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Motorische Testverfahren im Kindes- und Jugendalter. / Ferrari, Nina; Graf, Christine.

13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 2013. S. 141-146.

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Ferrari, N & Graf, C 2013, Motorische Testverfahren im Kindes- und Jugendalter. in 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, S. 141-146, Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin, Köln, Deutschland, 08.03.13.

APA

Ferrari, N., & Graf, C. (2013). Motorische Testverfahren im Kindes- und Jugendalter. in 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts (S. 141-146). Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin.

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Ferrari N, Graf C. Motorische Testverfahren im Kindes- und Jugendalter. in 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin. 2013. S. 141-146

Bibtex

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title = "Motorische Testverfahren im Kindes- und Jugendalter.",
abstract = "Bewegung, Spiel und Sport sind elementare Voraussetzungen f{\"u}r eine gesunde Entwicklung von Kindern/Jugendlichen, insbesondere in den physischen, psychosozialen sowie emotionalen Bereichen. MotorischeAuff{\"a}lligkeiten k{\"o}nnen sich daher negativ auf diese Entwicklung auswirken. Die Detektion motorischerDefizite sowie eine ad{\"a}quate F{\"o}rderung sind daher essenziell. Motorische Testverfahren stellen daf{\"u}r eineeinfache M{\"o}glichkeit dar, die k{\"o}rperliche Leistungsf{\"a}higkeit von Kindern/Jugendlichen zu pr{\"u}fen, underlauben auch longitudinal eine Aussage {\"u}ber potenzielle Verbesserungen infolge von Interventionsma{\ss}nahmen.Ein Vorteil gegen{\"u}ber anderen Methoden stellt die hohe Praktikabilit{\"a}t und {\"O}konomie dar. EineTestbatterie sollte zielgruppenspezifisch ausgew{\"a}hlt werden, die Hauptg{\"u}tekriterien (Validit{\"a}t, Reliabilit{\"a}t,Objektivit{\"a}t) erf{\"u}llen sowie alters- und geschlechtsspezifische Normwerte vorweisen. Bei spezifischenFragestellungen sollten allerdings apparative Messmethoden (z.B. Spiroergometrie) vorgezogen werden.Limitationen eines Motoriktests k{\"o}nnen sich in der Durchf{\"u}hrung (z.B. Dauer, Testleitereffekt) sowie denorganisatorischen Bedingungen (z.B. passende R{\"a}umlichkeiten) ergeben. Zus{\"a}tzlich m{\"u}ssen Testergebnisseh{\"a}ufig zeitaufwendig {\"u}ber Normtabellen einzeln ausgewertet oder in einer Software aufgearbeitetwerden. Auch liegt nicht f{\"u}r jede Altersklasse eine normierte Testbatterie vor; so gibt es f{\"u}r das Vorschulalterin Deutschland bislang nur wenige Verfahren; eine ist der Kindergarten Mobil-Test (KiMo). F{\"u}r diesenexistieren alters- und geschlechtsspezifische Normwerte in Halbjahresschritten, die Ergebnisse k{\"o}nnenonline eingetragen und eine pers{\"o}nliche Urkunde erstellt werden. Ab dem Grundschulalter werden deutlichh{\"a}ufiger motorische Testverfahren eingesetzt. Der Deutsche Motorik-Test (DMT), basierend u.a. aufdem Motorik-Modul aus der KiGGS Studie, findet bundesweit sehr oft Anwendung. Ein weiterer Test f{\"u}rdiesen Altersbereich ist der Dordel-Koch-Test (DKT), der bislang an {\"u}ber 13.800 Kindern/Jugendlichendurchgef{\"u}hrt wurde. Auch hier existieren alters- und geschlechtsspezifische Normwerte und Testergebnissek{\"o}nnen direkt online ausgewertet werden. Beide Tests sind Basistests zur Erfassung der motorischenHauptbeanspruchungsformen (Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit). Trotz dervielen Vorteile motorischer Testverfahren bleiben Schwierigkeiten und Grenzen bestehen. Die Durchf{\"u}hrungist einerseits vom Testleiter aber auch von der Testperson und Testsituation beeinflussbar. DieseFaktoren sollten bei Interpretationen unbedingt Ber{\"u}cksichtigung finden.",
author = "Nina Ferrari and Christine Graf",
year = "2013",
language = "Deutsch",
pages = "141--146",
booktitle = "13. Jahrestagung der Gesellschaft f{\"u}r P{\"a}diatrische Sportmedizin",
publisher = "Deutsche Zeitschrift f{\"u}r Sportmedizin",

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RIS

TY - CHAP

T1 - Motorische Testverfahren im Kindes- und Jugendalter.

AU - Ferrari, Nina

AU - Graf, Christine

PY - 2013

Y1 - 2013

N2 - Bewegung, Spiel und Sport sind elementare Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung von Kindern/Jugendlichen, insbesondere in den physischen, psychosozialen sowie emotionalen Bereichen. MotorischeAuffälligkeiten können sich daher negativ auf diese Entwicklung auswirken. Die Detektion motorischerDefizite sowie eine adäquate Förderung sind daher essenziell. Motorische Testverfahren stellen dafür eineeinfache Möglichkeit dar, die körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern/Jugendlichen zu prüfen, underlauben auch longitudinal eine Aussage über potenzielle Verbesserungen infolge von Interventionsmaßnahmen.Ein Vorteil gegenüber anderen Methoden stellt die hohe Praktikabilität und Ökonomie dar. EineTestbatterie sollte zielgruppenspezifisch ausgewählt werden, die Hauptgütekriterien (Validität, Reliabilität,Objektivität) erfüllen sowie alters- und geschlechtsspezifische Normwerte vorweisen. Bei spezifischenFragestellungen sollten allerdings apparative Messmethoden (z.B. Spiroergometrie) vorgezogen werden.Limitationen eines Motoriktests können sich in der Durchführung (z.B. Dauer, Testleitereffekt) sowie denorganisatorischen Bedingungen (z.B. passende Räumlichkeiten) ergeben. Zusätzlich müssen Testergebnissehäufig zeitaufwendig über Normtabellen einzeln ausgewertet oder in einer Software aufgearbeitetwerden. Auch liegt nicht für jede Altersklasse eine normierte Testbatterie vor; so gibt es für das Vorschulalterin Deutschland bislang nur wenige Verfahren; eine ist der Kindergarten Mobil-Test (KiMo). Für diesenexistieren alters- und geschlechtsspezifische Normwerte in Halbjahresschritten, die Ergebnisse könnenonline eingetragen und eine persönliche Urkunde erstellt werden. Ab dem Grundschulalter werden deutlichhäufiger motorische Testverfahren eingesetzt. Der Deutsche Motorik-Test (DMT), basierend u.a. aufdem Motorik-Modul aus der KiGGS Studie, findet bundesweit sehr oft Anwendung. Ein weiterer Test fürdiesen Altersbereich ist der Dordel-Koch-Test (DKT), der bislang an über 13.800 Kindern/Jugendlichendurchgeführt wurde. Auch hier existieren alters- und geschlechtsspezifische Normwerte und Testergebnissekönnen direkt online ausgewertet werden. Beide Tests sind Basistests zur Erfassung der motorischenHauptbeanspruchungsformen (Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit). Trotz dervielen Vorteile motorischer Testverfahren bleiben Schwierigkeiten und Grenzen bestehen. Die Durchführungist einerseits vom Testleiter aber auch von der Testperson und Testsituation beeinflussbar. DieseFaktoren sollten bei Interpretationen unbedingt Berücksichtigung finden.

AB - Bewegung, Spiel und Sport sind elementare Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung von Kindern/Jugendlichen, insbesondere in den physischen, psychosozialen sowie emotionalen Bereichen. MotorischeAuffälligkeiten können sich daher negativ auf diese Entwicklung auswirken. Die Detektion motorischerDefizite sowie eine adäquate Förderung sind daher essenziell. Motorische Testverfahren stellen dafür eineeinfache Möglichkeit dar, die körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern/Jugendlichen zu prüfen, underlauben auch longitudinal eine Aussage über potenzielle Verbesserungen infolge von Interventionsmaßnahmen.Ein Vorteil gegenüber anderen Methoden stellt die hohe Praktikabilität und Ökonomie dar. EineTestbatterie sollte zielgruppenspezifisch ausgewählt werden, die Hauptgütekriterien (Validität, Reliabilität,Objektivität) erfüllen sowie alters- und geschlechtsspezifische Normwerte vorweisen. Bei spezifischenFragestellungen sollten allerdings apparative Messmethoden (z.B. Spiroergometrie) vorgezogen werden.Limitationen eines Motoriktests können sich in der Durchführung (z.B. Dauer, Testleitereffekt) sowie denorganisatorischen Bedingungen (z.B. passende Räumlichkeiten) ergeben. Zusätzlich müssen Testergebnissehäufig zeitaufwendig über Normtabellen einzeln ausgewertet oder in einer Software aufgearbeitetwerden. Auch liegt nicht für jede Altersklasse eine normierte Testbatterie vor; so gibt es für das Vorschulalterin Deutschland bislang nur wenige Verfahren; eine ist der Kindergarten Mobil-Test (KiMo). Für diesenexistieren alters- und geschlechtsspezifische Normwerte in Halbjahresschritten, die Ergebnisse könnenonline eingetragen und eine persönliche Urkunde erstellt werden. Ab dem Grundschulalter werden deutlichhäufiger motorische Testverfahren eingesetzt. Der Deutsche Motorik-Test (DMT), basierend u.a. aufdem Motorik-Modul aus der KiGGS Studie, findet bundesweit sehr oft Anwendung. Ein weiterer Test fürdiesen Altersbereich ist der Dordel-Koch-Test (DKT), der bislang an über 13.800 Kindern/Jugendlichendurchgeführt wurde. Auch hier existieren alters- und geschlechtsspezifische Normwerte und Testergebnissekönnen direkt online ausgewertet werden. Beide Tests sind Basistests zur Erfassung der motorischenHauptbeanspruchungsformen (Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit). Trotz dervielen Vorteile motorischer Testverfahren bleiben Schwierigkeiten und Grenzen bestehen. Die Durchführungist einerseits vom Testleiter aber auch von der Testperson und Testsituation beeinflussbar. DieseFaktoren sollten bei Interpretationen unbedingt Berücksichtigung finden.

M3 - Konferenzbeitrag - Abstract in Konferenzband

SP - 141

EP - 146

BT - 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin

PB - Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin

ER -

ID: 278347