Positive Konsequenzen von Rivalität auf die Identität von Konsumenten und Marken - Empirische Analysen in Teamsport- und Konsumgütermärkten

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Diese Dissertation beschäftigt scih mit Rivalität, einem weit verbreiteten Phänomen mit ambivalenten Konsequenzen. Bisher lag der Fokus der Wissenschaft auf den negativen Effekten wie Stereotypisierungen, Beleidigungen, Preiskriegen, erhöhten Aggressionen, Hass und Gewalt. Im Rahmen dieser Dissertation wird gezeigt, dass von Rivalität jedoch auch zentrale positive Konsequenzen ausgehen können.
Auf Teamsportmärkten hat Rivalität einen positiven Einfluss auf die Identität von Fans. Der Konflikt mit dem Rivalen stärkt den Gruppenzusammenhalt, die Gruppenbesonderheit und das Ansehen der Gruppe in der Allgemeinheit. Auf Konsumgütermärkten geht von Rivalität ein Positionierungs- und Identitätseffekt aus: Rivalität erhöht die Besonderheit von Marken sowie die Gruppenbesonderheit von Konsumenten. Basierend auf dem Wissen, wie wichtig Rivalität für die Identität ist, wird zudem ein Kommunikationsansatz entwickelt, um eine zentrale negative Konsequenz (Aggressionen gegenüber rivalisierenden Fußballfans) zu reduzieren.
Durch die Identifikation positiver Effekte trägt diese Dissertation dazu bei, das allgemeine Verständnis von Rivalität zu erweitern, eine ausgewogenere Betrachtung des Phänomens zu ermöglichen sowie ineffiziente und kontraproduktive Ansichten zu korrigieren.
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortKöln
Herausgeber/inDeutsche Sporthochschule Köln
Seitenumfang153
PublikationsstatusVeröffentlicht - 24.01.2018

ID: 3209559

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