Prävention Pränatal – eine Pilotstudie zur Überprüfung des Lebensstils werdender Mütter.

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandKonferenzbeitrag - Abstract in KonferenzbandForschungBegutachtung

Standard

Prävention Pränatal – eine Pilotstudie zur Überprüfung des Lebensstils werdender Mütter. / Bauer, Carina; Ferrari, Nina; Kehe, Laura; Brockmeier, Konrad; Strüder, Heiko Klaus; Graf, Christine.

13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 2013. S. 141-146.

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandKonferenzbeitrag - Abstract in KonferenzbandForschungBegutachtung

Harvard

Bauer, C, Ferrari, N, Kehe, L, Brockmeier, K, Strüder, HK & Graf, C 2013, Prävention Pränatal – eine Pilotstudie zur Überprüfung des Lebensstils werdender Mütter. in 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, S. 141-146, Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin, Köln, Deutschland, 08.03.13.

APA

Bauer, C., Ferrari, N., Kehe, L., Brockmeier, K., Strüder, H. K., & Graf, C. (2013). Prävention Pränatal – eine Pilotstudie zur Überprüfung des Lebensstils werdender Mütter. in 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts (S. 141-146). Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin.

Vancouver

Bauer C, Ferrari N, Kehe L, Brockmeier K, Strüder HK, Graf C. Prävention Pränatal – eine Pilotstudie zur Überprüfung des Lebensstils werdender Mütter. in 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin: Abstracts. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin. 2013. S. 141-146

Bibtex

@inbook{80610d8b2fbe4d0d92719b6b5ce0dfaa,
title = "Pr{\"a}vention Pr{\"a}natal – eine Pilotstudie zur {\"U}berpr{\"u}fung des Lebensstils werdender M{\"u}tter.",
abstract = "Durch einen gesunden und aktiven Lebensstil w{\"a}hrend der Schwangerschaft kann ein positiver Effektauf die Gesundheit der Mutter sowie das Neugeborene erzielt werden. Internationale Fachgesellschaftenwie die ACOG (American College of Obstetricians and Gynecologists) empfehlen daher t{\"a}glich 30Minuten an sportlicher Aktivit{\"a}t bzw. ein Minimum von 150min/Woche. Im Rahmen der vorliegendenStudie wurde der Lebensstil werdender M{\"u}tter untersucht. Methodik: An der Studie Pr{\"a}vention Pr{\"a}natalnahmen bis zum jetzigen Zeitpunkt 62 Schwangere aus 9 Gyn{\"a}kologenpraxen teil. Durchschnittlich warensie 32,6±4,8 Jahre alt und in der 14±5,1 Schwangerschaftswoche (SSW). Zum Zeitpunkt der Datenerhebunghatten die Frauen im Mittel einen BMI von 24,8±5,2 kg/m2. Damit waren 11,5 {\%} unter-, 57,7{\%}normal-, 19,2{\%} {\"u}bergewichtig und 11,5{\%} adip{\"o}s. Resultate: 35,5{\%} aller Schwangeren waren sportlichaktiv (> 2h/Woche), {\"U}bergewichtige/Adip{\"o}se jedoch signifikant seltener (1,8 {\%}; p=0,004). Insgesamtwaren lediglich 25,4 {\%} empfehlungskonform, d.h. mehr als 150 Minuten, sportlich aktiv. Die sportlich Aktivenf{\"u}hlten sich signifikant „ges{\"u}nder“ (p=0,022). Auch hier schnitten die {\"U}bergewichtigen/Adip{\"o}senschlechter ab (p=0,05). Von ihnen gaben nur 9,1{\%} an, {\"u}ber einen guten allgemeinen Gesundheitszustandzu verf{\"u}gen; bei den Normalgewichtigen waren dies 56,5 {\%}. Diskussion: Der Nutzen eines aktivenLebensstils ist unstrittig, die aktuellen Empfehlungen werden aber von Schwangeren kaum erreicht. Diesbetrifft insbesondere {\"u}bergewichtige und adip{\"o}se Schwangere. Da die Frauen allerdings gegen{\"u}ber gesundheitsf{\"o}rderlichenEmpfehlungen (z.B. ausgewogene Ern{\"a}hrung; ausreichende Bewegung) in diesemZeitraum sehr empf{\"a}nglich sind, sollten Gyn{\"a}kologen und Hebammen diese Phase entsprechend nutzen.",
author = "Carina Bauer and Nina Ferrari and Laura Kehe and Konrad Brockmeier and Str{\"u}der, {Heiko Klaus} and Christine Graf",
year = "2013",
language = "Deutsch",
pages = "141--146",
booktitle = "13. Jahrestagung der Gesellschaft f{\"u}r P{\"a}diatrische Sportmedizin",
publisher = "Deutsche Zeitschrift f{\"u}r Sportmedizin",

}

RIS

TY - CHAP

T1 - Prävention Pränatal – eine Pilotstudie zur Überprüfung des Lebensstils werdender Mütter.

AU - Bauer, Carina

AU - Ferrari, Nina

AU - Kehe, Laura

AU - Brockmeier, Konrad

AU - Strüder, Heiko Klaus

AU - Graf, Christine

PY - 2013

Y1 - 2013

N2 - Durch einen gesunden und aktiven Lebensstil während der Schwangerschaft kann ein positiver Effektauf die Gesundheit der Mutter sowie das Neugeborene erzielt werden. Internationale Fachgesellschaftenwie die ACOG (American College of Obstetricians and Gynecologists) empfehlen daher täglich 30Minuten an sportlicher Aktivität bzw. ein Minimum von 150min/Woche. Im Rahmen der vorliegendenStudie wurde der Lebensstil werdender Mütter untersucht. Methodik: An der Studie Prävention Pränatalnahmen bis zum jetzigen Zeitpunkt 62 Schwangere aus 9 Gynäkologenpraxen teil. Durchschnittlich warensie 32,6±4,8 Jahre alt und in der 14±5,1 Schwangerschaftswoche (SSW). Zum Zeitpunkt der Datenerhebunghatten die Frauen im Mittel einen BMI von 24,8±5,2 kg/m2. Damit waren 11,5 % unter-, 57,7%normal-, 19,2% übergewichtig und 11,5% adipös. Resultate: 35,5% aller Schwangeren waren sportlichaktiv (> 2h/Woche), Übergewichtige/Adipöse jedoch signifikant seltener (1,8 %; p=0,004). Insgesamtwaren lediglich 25,4 % empfehlungskonform, d.h. mehr als 150 Minuten, sportlich aktiv. Die sportlich Aktivenfühlten sich signifikant „gesünder“ (p=0,022). Auch hier schnitten die Übergewichtigen/Adipösenschlechter ab (p=0,05). Von ihnen gaben nur 9,1% an, über einen guten allgemeinen Gesundheitszustandzu verfügen; bei den Normalgewichtigen waren dies 56,5 %. Diskussion: Der Nutzen eines aktivenLebensstils ist unstrittig, die aktuellen Empfehlungen werden aber von Schwangeren kaum erreicht. Diesbetrifft insbesondere übergewichtige und adipöse Schwangere. Da die Frauen allerdings gegenüber gesundheitsförderlichenEmpfehlungen (z.B. ausgewogene Ernährung; ausreichende Bewegung) in diesemZeitraum sehr empfänglich sind, sollten Gynäkologen und Hebammen diese Phase entsprechend nutzen.

AB - Durch einen gesunden und aktiven Lebensstil während der Schwangerschaft kann ein positiver Effektauf die Gesundheit der Mutter sowie das Neugeborene erzielt werden. Internationale Fachgesellschaftenwie die ACOG (American College of Obstetricians and Gynecologists) empfehlen daher täglich 30Minuten an sportlicher Aktivität bzw. ein Minimum von 150min/Woche. Im Rahmen der vorliegendenStudie wurde der Lebensstil werdender Mütter untersucht. Methodik: An der Studie Prävention Pränatalnahmen bis zum jetzigen Zeitpunkt 62 Schwangere aus 9 Gynäkologenpraxen teil. Durchschnittlich warensie 32,6±4,8 Jahre alt und in der 14±5,1 Schwangerschaftswoche (SSW). Zum Zeitpunkt der Datenerhebunghatten die Frauen im Mittel einen BMI von 24,8±5,2 kg/m2. Damit waren 11,5 % unter-, 57,7%normal-, 19,2% übergewichtig und 11,5% adipös. Resultate: 35,5% aller Schwangeren waren sportlichaktiv (> 2h/Woche), Übergewichtige/Adipöse jedoch signifikant seltener (1,8 %; p=0,004). Insgesamtwaren lediglich 25,4 % empfehlungskonform, d.h. mehr als 150 Minuten, sportlich aktiv. Die sportlich Aktivenfühlten sich signifikant „gesünder“ (p=0,022). Auch hier schnitten die Übergewichtigen/Adipösenschlechter ab (p=0,05). Von ihnen gaben nur 9,1% an, über einen guten allgemeinen Gesundheitszustandzu verfügen; bei den Normalgewichtigen waren dies 56,5 %. Diskussion: Der Nutzen eines aktivenLebensstils ist unstrittig, die aktuellen Empfehlungen werden aber von Schwangeren kaum erreicht. Diesbetrifft insbesondere übergewichtige und adipöse Schwangere. Da die Frauen allerdings gegenüber gesundheitsförderlichenEmpfehlungen (z.B. ausgewogene Ernährung; ausreichende Bewegung) in diesemZeitraum sehr empfänglich sind, sollten Gynäkologen und Hebammen diese Phase entsprechend nutzen.

M3 - Konferenzbeitrag - Abstract in Konferenzband

SP - 141

EP - 146

BT - 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Sportmedizin

PB - Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin

ER -

ID: 278356