Sportvereine in Rheinland-Pfalz

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandBeiträge in SammelwerkenForschung

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Sportvereine in Rheinland-Pfalz. / Breuer, Christoph; Wicker, Pamela.

Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Hrsg. / C. Breuer. Köln : Sportverlag Strauß, 2009. S. 477-502.

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Breuer, C & Wicker, P 2009, Sportvereine in Rheinland-Pfalz. in C Breuer (Hrsg.), Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Sportverlag Strauß, Köln, S. 477-502.

APA

Breuer, C., & Wicker, P. (2009). Sportvereine in Rheinland-Pfalz. in C. Breuer (Hrsg.), Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland (S. 477-502). Sportverlag Strauß.

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Breuer C, Wicker P. Sportvereine in Rheinland-Pfalz. in Breuer C, Hrsg., Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Köln: Sportverlag Strauß. 2009. S. 477-502

Bibtex

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title = "Sportvereine in Rheinland-Pfalz",
abstract = "Die Sportvereine in Rheinland-Pfalz leisten einen erheblichen Beitrag zum Gemeinwohl. Ohne sie w{\"a}re eine ad{\"a}quate Sportversorgung der Bev{\"o}lkerung kaum denkbar. Dar{\"u}ber hinaus sind 150.000 Personen mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz in den organisierten Sport integriert. Zudem bieten mehr als 41 Prozent der rheinland-pf{\"a}lzischen Sportvereine Programme mit expliziten Zielsetzungen der Gesundheitsf{\"o}rderung, Pr{\"a}vention und Rehabilitation an und leisten somit einen essentiellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bev{\"o}lkerung. Deutlich mehr Sportvereine in Rheinland-Pfalz als noch vor zwei Jahren kooperieren mit anderen Akteuren des Gemeinwohls. Mit 800 eigenen Turn- und Sporthallen sowie 1.700 eigenen Sportpl{\"a}tzen entlasten die Vereine die Kommunen und das Land in der Bereitstellung von Sportanlagen. Die Sportvereine in Rheinland-Pfalz haben gr{\"o}{\ss}ere Probleme bei der Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern als noch vor zwei Jahren. Dennoch stellen sie nach wie vor den quantitativ bedeutsamsten Tr{\"a}ger b{\"u}rgerschaftlichen Engagements in Rheinland-Pfalz dar. Die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Sportvereine wird auch daran ersichtlich, dass 39,8 Prozent der Vereine in Rheinland-Pfalz bezahlte Mitarbeiter besch{\"a}ftigt und 6,2 Prozent der Vereine {\"u}ber bezahlte F{\"u}hrungskr{\"a}fte verf{\"u}gt. Dabei weist die Anzahl an Arbeitspl{\"a}tzen im Vereinsmanagement sowie an Ausbildungspl{\"a}tzen eine steigende Tendenz auf. Die Sportvereine haben zudem ma{\ss}geblich zur Repr{\"a}sentation von Rheinland-Pfalz im Ausland beigetragen. 1.300 rheinland-pf{\"a}lzische Sportvereine haben regelm{\"a}{\ss}ig internationale Kontakte. In der Tendenz k{\"o}nnen immer weniger Sportvereine in Rheinland-Pfalz kommunale Sportanlagen ohne sonstige Gegenleistungen nutzen. Tendenziell steigend ist auch die Anzahl an Sportanlagen im Vereinsbesitz. Tendenziell steigende Ausgaben f{\"u}r Trainer, {\"U}bungsleiter und Sportlehrer sowie f{\"u}r Versicherungen und eine signifikante Zunahme allgemeiner Verwaltungskosten schaffen neue Herausforderungen f{\"u}r das Finanzmanagement in den rheinlandpf{\"a}lzischen Sportvereinen. Auffallend ist ebenfalls, dass nur ein Teil der Vereine von direkten {\"o}ffentlichen Subventionen profitiert und auch weitere Finanzierungsm{\"o}glichkeiten h{\"a}ufig unerschlossen bleiben. Der Landessportbund und die Fachverb{\"a}nde sind im Hinblick auf ihre Unterst{\"u}tzungsleistungen gut aufgestellt. Aus Vereinssicht besteht derzeit diesbez{\"u}glich kein gr{\"o}{\ss}erer Optimierungsbedarf. Optimierungsbedarf liegt dagegen bei den Beteiligungsm{\"o}glichkeiten von Jugendlichen in den Vereinen selbst vor. Hier zeigen sich r{\"u}ckl{\"a}ufige Entwicklungen. Zusammenfassung (gek{\"u}rzt)",
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RIS

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T1 - Sportvereine in Rheinland-Pfalz

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PY - 2009

Y1 - 2009

N2 - Die Sportvereine in Rheinland-Pfalz leisten einen erheblichen Beitrag zum Gemeinwohl. Ohne sie wäre eine adäquate Sportversorgung der Bevölkerung kaum denkbar. Darüber hinaus sind 150.000 Personen mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz in den organisierten Sport integriert. Zudem bieten mehr als 41 Prozent der rheinland-pfälzischen Sportvereine Programme mit expliziten Zielsetzungen der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation an und leisten somit einen essentiellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Deutlich mehr Sportvereine in Rheinland-Pfalz als noch vor zwei Jahren kooperieren mit anderen Akteuren des Gemeinwohls. Mit 800 eigenen Turn- und Sporthallen sowie 1.700 eigenen Sportplätzen entlasten die Vereine die Kommunen und das Land in der Bereitstellung von Sportanlagen. Die Sportvereine in Rheinland-Pfalz haben größere Probleme bei der Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern als noch vor zwei Jahren. Dennoch stellen sie nach wie vor den quantitativ bedeutsamsten Träger bürgerschaftlichen Engagements in Rheinland-Pfalz dar. Die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Sportvereine wird auch daran ersichtlich, dass 39,8 Prozent der Vereine in Rheinland-Pfalz bezahlte Mitarbeiter beschäftigt und 6,2 Prozent der Vereine über bezahlte Führungskräfte verfügt. Dabei weist die Anzahl an Arbeitsplätzen im Vereinsmanagement sowie an Ausbildungsplätzen eine steigende Tendenz auf. Die Sportvereine haben zudem maßgeblich zur Repräsentation von Rheinland-Pfalz im Ausland beigetragen. 1.300 rheinland-pfälzische Sportvereine haben regelmäßig internationale Kontakte. In der Tendenz können immer weniger Sportvereine in Rheinland-Pfalz kommunale Sportanlagen ohne sonstige Gegenleistungen nutzen. Tendenziell steigend ist auch die Anzahl an Sportanlagen im Vereinsbesitz. Tendenziell steigende Ausgaben für Trainer, Übungsleiter und Sportlehrer sowie für Versicherungen und eine signifikante Zunahme allgemeiner Verwaltungskosten schaffen neue Herausforderungen für das Finanzmanagement in den rheinlandpfälzischen Sportvereinen. Auffallend ist ebenfalls, dass nur ein Teil der Vereine von direkten öffentlichen Subventionen profitiert und auch weitere Finanzierungsmöglichkeiten häufig unerschlossen bleiben. Der Landessportbund und die Fachverbände sind im Hinblick auf ihre Unterstützungsleistungen gut aufgestellt. Aus Vereinssicht besteht derzeit diesbezüglich kein größerer Optimierungsbedarf. Optimierungsbedarf liegt dagegen bei den Beteiligungsmöglichkeiten von Jugendlichen in den Vereinen selbst vor. Hier zeigen sich rückläufige Entwicklungen. Zusammenfassung (gekürzt)

AB - Die Sportvereine in Rheinland-Pfalz leisten einen erheblichen Beitrag zum Gemeinwohl. Ohne sie wäre eine adäquate Sportversorgung der Bevölkerung kaum denkbar. Darüber hinaus sind 150.000 Personen mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz in den organisierten Sport integriert. Zudem bieten mehr als 41 Prozent der rheinland-pfälzischen Sportvereine Programme mit expliziten Zielsetzungen der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation an und leisten somit einen essentiellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Deutlich mehr Sportvereine in Rheinland-Pfalz als noch vor zwei Jahren kooperieren mit anderen Akteuren des Gemeinwohls. Mit 800 eigenen Turn- und Sporthallen sowie 1.700 eigenen Sportplätzen entlasten die Vereine die Kommunen und das Land in der Bereitstellung von Sportanlagen. Die Sportvereine in Rheinland-Pfalz haben größere Probleme bei der Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern als noch vor zwei Jahren. Dennoch stellen sie nach wie vor den quantitativ bedeutsamsten Träger bürgerschaftlichen Engagements in Rheinland-Pfalz dar. Die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Sportvereine wird auch daran ersichtlich, dass 39,8 Prozent der Vereine in Rheinland-Pfalz bezahlte Mitarbeiter beschäftigt und 6,2 Prozent der Vereine über bezahlte Führungskräfte verfügt. Dabei weist die Anzahl an Arbeitsplätzen im Vereinsmanagement sowie an Ausbildungsplätzen eine steigende Tendenz auf. Die Sportvereine haben zudem maßgeblich zur Repräsentation von Rheinland-Pfalz im Ausland beigetragen. 1.300 rheinland-pfälzische Sportvereine haben regelmäßig internationale Kontakte. In der Tendenz können immer weniger Sportvereine in Rheinland-Pfalz kommunale Sportanlagen ohne sonstige Gegenleistungen nutzen. Tendenziell steigend ist auch die Anzahl an Sportanlagen im Vereinsbesitz. Tendenziell steigende Ausgaben für Trainer, Übungsleiter und Sportlehrer sowie für Versicherungen und eine signifikante Zunahme allgemeiner Verwaltungskosten schaffen neue Herausforderungen für das Finanzmanagement in den rheinlandpfälzischen Sportvereinen. Auffallend ist ebenfalls, dass nur ein Teil der Vereine von direkten öffentlichen Subventionen profitiert und auch weitere Finanzierungsmöglichkeiten häufig unerschlossen bleiben. Der Landessportbund und die Fachverbände sind im Hinblick auf ihre Unterstützungsleistungen gut aufgestellt. Aus Vereinssicht besteht derzeit diesbezüglich kein größerer Optimierungsbedarf. Optimierungsbedarf liegt dagegen bei den Beteiligungsmöglichkeiten von Jugendlichen in den Vereinen selbst vor. Hier zeigen sich rückläufige Entwicklungen. Zusammenfassung (gekürzt)

KW - Arbeitsplatz

KW - Bedarf

KW - Effektivität

KW - Ehrenamtlichkeit

KW - Finanzierung

KW - Förderung

KW - Freizeitsport

KW - Gesundheitssport

KW - Integration, soziale

KW - Jugendarbeit

KW - Kooperation

KW - Kosten

KW - Landessportbund

KW - Leistungssport

KW - Migration

KW - Rheinland-Pfalz

KW - Situationsanalyse

KW - Sportangebot

KW - Sportentwicklung

KW - Sportmanagement

KW - Sportstätte

KW - Sportverband, nationaler

KW - Sportverein

KW - Sportvereinsforschung

KW - Stichprobe

KW - Subventionierung

KW - Vereinsleben

KW - Zielgruppe

KW - Zusammenarbeit, internationale

M3 - Beiträge in Sammelwerken

SP - 477

EP - 502

BT - Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland

A2 - Breuer, C.

PB - Sportverlag Strauß

CY - Köln

ER -

ID: 54820