Sportvereine in Schleswig-Holstein

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandBeiträge in SammelwerkenForschung

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Sportvereine in Schleswig-Holstein. / Breuer, Christoph; Wicker, Pamela.

Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Hrsg. / C. Breuer. Köln : Sportverlag Strauß, 2009. S. 580-605.

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Breuer, C & Wicker, P 2009, Sportvereine in Schleswig-Holstein. in C Breuer (Hrsg.), Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Sportverlag Strauß, Köln, S. 580-605.

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Breuer, C., & Wicker, P. (2009). Sportvereine in Schleswig-Holstein. in C. Breuer (Hrsg.), Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland (S. 580-605). Sportverlag Strauß.

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Breuer C, Wicker P. Sportvereine in Schleswig-Holstein. in Breuer C, Hrsg., Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland. Köln: Sportverlag Strauß. 2009. S. 580-605

Bibtex

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title = "Sportvereine in Schleswig-Holstein",
abstract = "Die Sportvereine in Schleswig-Holstein leisten einen erheblichen Beitrag zum Gemeinwohl. Ohne sie w{\"a}re eine ad{\"a}quate Sportversorgung der Bev{\"o}lkerung kaum denkbar. Dar{\"u}ber hinaus sind ca. 76.000 Personen mit Migrationshintergrund in Schleswig-Holstein in den organisierten Sport integriert. Zudem bieten mehr als 35 Protent der schleswig-holsteinischen Sportvereine Programme mit expliziten Zielsetzungen der Gesundheitsf{\"o}rderung, Pr{\"a}vention und Rehabilitation an und leisten somit einen essentiellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bev{\"o}lkerung. Signifikant mehr Sportvereine in Schleswig-Holstein als noch vor zwei Jahren kooperieren mit anderen Akteuren des Gemeinwohls. Mit 400 eigenen Turn- und Sporthallen sowie 300 eigenen Sportpl{\"a}tzen entlasten die Vereine {\"u}berdies die Kommunen und das Land in der Bereitstellung von Sportanlagen - bei steigender Tendenz. Die Sportvereine in Schleswig-Holstein haben gr{\"o}{\ss}ere Probleme bei der Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern als noch vor zwei Jahren. Dennoch stellen sie nach wie vor den quantitativ bedeutsamsten Tr{\"a}ger b{\"u}rgerschaftlichen Engagements in Schleswig-Holstein dar. Die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Sportvereine wird auch daran ersichtlich, dass 32,9 Prozent der Vereine in Schleswig-Holstein bezahlte Mitarbeiter besch{\"a}ftigen und 12,4 Prozent der Vereine {\"u}ber bezahlte F{\"u}hrungskr{\"a}fte verf{\"u}gen. Dabei weist die Anzahl an Arbeitspl{\"a}tzen im Vereinsmanagement sowie an Ausbildungspl{\"a}tzen eine steigende Tendenz auf. Die Sportvereine haben zudem ma{\ss}geblich zur Repr{\"a}sentation Schleswig-Holsteins im Ausland beigetragen. 800 schleswig-holsteinische Sportvereine haben regelm{\"a}{\ss}ig internationale Kontakte. In der Tendenz k{\"o}nnen immer weniger Sportvereine in Schleswig-Holstein kommunale Sportanlagen ohne sonstige Gegenleistung nutzen. Signifikant angestiegen ist der Anteil an Vereinen, der Geb{\"u}hren f{\"u}r die Nutzung kommunaler Sportanlagen bezahlen muss. Tendenziell steigende Kosten f{\"u}r Trainer, {\"U}bungsleiter und Sportlehrer sowie f{\"u}r Versicherungen schaffen zus{\"a}tzliche Herausforderungen f{\"u}r das Finanzmanagement in den schleswig-holsteinischen Sportvereinen. Auffallend ist hierbei, dass nur ein Teil der Vereine von direkten {\"o}ffentlichen Subventionen profitiert und auch weitere Finanzierungsm{\"o}glichkeiten h{\"a}ufig unerschlossen bleiben. Aus Sicht der schleswig-holsteinischen Sportvereine sind die Unterst{\"u}tzungsleistungen auf den Feldern Hilfen im Bereich F{\"o}rderung ehrenamtlicher Mitarbeit, finanzielle Unterst{\"u}tzung der Vereinsarbeit generell, Information und Beratung in Sachen Mitgliederbindung und -gewinnung, Marketing/Sponsoring/{\"O}ffentlichkeitsarbeit sowie Hilfen im Bereich Talentsuche und -f{\"o}rderung zu optimieren. Zusammenfassung (gek{\"u}rzt)",
keywords = "Arbeitsplatz, Bedarf, Effektivit{\"a}t, Ehrenamtlichkeit, Finanzierung, F{\"o}rderung, Freizeitsport, Gesundheitssport, Integration, soziale, Jugendarbeit, Kooperation, Kosten, Landessportbund, Leistungssport, Migration, Schleswig-Holstein, Situationsanalyse, Sportangebot, Sportentwicklung, Sportmanagement, Sportst{\"a}tte, Sportverband, nationaler, Sportverein, Sportvereinsforschung, Stichprobe, Subventionierung, Vereinsleben, Zielgruppe, Zusammenarbeit, internationale",
author = "Christoph Breuer and Pamela Wicker",
year = "2009",
language = "Deutsch",
pages = "580--605",
editor = "C. Breuer",
booktitle = "Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland",
publisher = "Sportverlag Strau{\ss}",

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RIS

TY - CHAP

T1 - Sportvereine in Schleswig-Holstein

AU - Breuer, Christoph

AU - Wicker, Pamela

PY - 2009

Y1 - 2009

N2 - Die Sportvereine in Schleswig-Holstein leisten einen erheblichen Beitrag zum Gemeinwohl. Ohne sie wäre eine adäquate Sportversorgung der Bevölkerung kaum denkbar. Darüber hinaus sind ca. 76.000 Personen mit Migrationshintergrund in Schleswig-Holstein in den organisierten Sport integriert. Zudem bieten mehr als 35 Protent der schleswig-holsteinischen Sportvereine Programme mit expliziten Zielsetzungen der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation an und leisten somit einen essentiellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Signifikant mehr Sportvereine in Schleswig-Holstein als noch vor zwei Jahren kooperieren mit anderen Akteuren des Gemeinwohls. Mit 400 eigenen Turn- und Sporthallen sowie 300 eigenen Sportplätzen entlasten die Vereine überdies die Kommunen und das Land in der Bereitstellung von Sportanlagen - bei steigender Tendenz. Die Sportvereine in Schleswig-Holstein haben größere Probleme bei der Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern als noch vor zwei Jahren. Dennoch stellen sie nach wie vor den quantitativ bedeutsamsten Träger bürgerschaftlichen Engagements in Schleswig-Holstein dar. Die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Sportvereine wird auch daran ersichtlich, dass 32,9 Prozent der Vereine in Schleswig-Holstein bezahlte Mitarbeiter beschäftigen und 12,4 Prozent der Vereine über bezahlte Führungskräfte verfügen. Dabei weist die Anzahl an Arbeitsplätzen im Vereinsmanagement sowie an Ausbildungsplätzen eine steigende Tendenz auf. Die Sportvereine haben zudem maßgeblich zur Repräsentation Schleswig-Holsteins im Ausland beigetragen. 800 schleswig-holsteinische Sportvereine haben regelmäßig internationale Kontakte. In der Tendenz können immer weniger Sportvereine in Schleswig-Holstein kommunale Sportanlagen ohne sonstige Gegenleistung nutzen. Signifikant angestiegen ist der Anteil an Vereinen, der Gebühren für die Nutzung kommunaler Sportanlagen bezahlen muss. Tendenziell steigende Kosten für Trainer, Übungsleiter und Sportlehrer sowie für Versicherungen schaffen zusätzliche Herausforderungen für das Finanzmanagement in den schleswig-holsteinischen Sportvereinen. Auffallend ist hierbei, dass nur ein Teil der Vereine von direkten öffentlichen Subventionen profitiert und auch weitere Finanzierungsmöglichkeiten häufig unerschlossen bleiben. Aus Sicht der schleswig-holsteinischen Sportvereine sind die Unterstützungsleistungen auf den Feldern Hilfen im Bereich Förderung ehrenamtlicher Mitarbeit, finanzielle Unterstützung der Vereinsarbeit generell, Information und Beratung in Sachen Mitgliederbindung und -gewinnung, Marketing/Sponsoring/Öffentlichkeitsarbeit sowie Hilfen im Bereich Talentsuche und -förderung zu optimieren. Zusammenfassung (gekürzt)

AB - Die Sportvereine in Schleswig-Holstein leisten einen erheblichen Beitrag zum Gemeinwohl. Ohne sie wäre eine adäquate Sportversorgung der Bevölkerung kaum denkbar. Darüber hinaus sind ca. 76.000 Personen mit Migrationshintergrund in Schleswig-Holstein in den organisierten Sport integriert. Zudem bieten mehr als 35 Protent der schleswig-holsteinischen Sportvereine Programme mit expliziten Zielsetzungen der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation an und leisten somit einen essentiellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Signifikant mehr Sportvereine in Schleswig-Holstein als noch vor zwei Jahren kooperieren mit anderen Akteuren des Gemeinwohls. Mit 400 eigenen Turn- und Sporthallen sowie 300 eigenen Sportplätzen entlasten die Vereine überdies die Kommunen und das Land in der Bereitstellung von Sportanlagen - bei steigender Tendenz. Die Sportvereine in Schleswig-Holstein haben größere Probleme bei der Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern als noch vor zwei Jahren. Dennoch stellen sie nach wie vor den quantitativ bedeutsamsten Träger bürgerschaftlichen Engagements in Schleswig-Holstein dar. Die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Sportvereine wird auch daran ersichtlich, dass 32,9 Prozent der Vereine in Schleswig-Holstein bezahlte Mitarbeiter beschäftigen und 12,4 Prozent der Vereine über bezahlte Führungskräfte verfügen. Dabei weist die Anzahl an Arbeitsplätzen im Vereinsmanagement sowie an Ausbildungsplätzen eine steigende Tendenz auf. Die Sportvereine haben zudem maßgeblich zur Repräsentation Schleswig-Holsteins im Ausland beigetragen. 800 schleswig-holsteinische Sportvereine haben regelmäßig internationale Kontakte. In der Tendenz können immer weniger Sportvereine in Schleswig-Holstein kommunale Sportanlagen ohne sonstige Gegenleistung nutzen. Signifikant angestiegen ist der Anteil an Vereinen, der Gebühren für die Nutzung kommunaler Sportanlagen bezahlen muss. Tendenziell steigende Kosten für Trainer, Übungsleiter und Sportlehrer sowie für Versicherungen schaffen zusätzliche Herausforderungen für das Finanzmanagement in den schleswig-holsteinischen Sportvereinen. Auffallend ist hierbei, dass nur ein Teil der Vereine von direkten öffentlichen Subventionen profitiert und auch weitere Finanzierungsmöglichkeiten häufig unerschlossen bleiben. Aus Sicht der schleswig-holsteinischen Sportvereine sind die Unterstützungsleistungen auf den Feldern Hilfen im Bereich Förderung ehrenamtlicher Mitarbeit, finanzielle Unterstützung der Vereinsarbeit generell, Information und Beratung in Sachen Mitgliederbindung und -gewinnung, Marketing/Sponsoring/Öffentlichkeitsarbeit sowie Hilfen im Bereich Talentsuche und -förderung zu optimieren. Zusammenfassung (gekürzt)

KW - Arbeitsplatz

KW - Bedarf

KW - Effektivität

KW - Ehrenamtlichkeit

KW - Finanzierung

KW - Förderung

KW - Freizeitsport

KW - Gesundheitssport

KW - Integration, soziale

KW - Jugendarbeit

KW - Kooperation

KW - Kosten

KW - Landessportbund

KW - Leistungssport

KW - Migration

KW - Schleswig-Holstein

KW - Situationsanalyse

KW - Sportangebot

KW - Sportentwicklung

KW - Sportmanagement

KW - Sportstätte

KW - Sportverband, nationaler

KW - Sportverein

KW - Sportvereinsforschung

KW - Stichprobe

KW - Subventionierung

KW - Vereinsleben

KW - Zielgruppe

KW - Zusammenarbeit, internationale

M3 - Beiträge in Sammelwerken

SP - 580

EP - 605

BT - Sportentwicklungsbericht 2007/2008. Analyse zur Situation der Sportvereine in Deutschland

A2 - Breuer, C.

PB - Sportverlag Strauß

CY - Köln

ER -

ID: 54862