„Tabata“ Training – Eine Methode, die das Feuer entfacht?

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandKonferenzbeitrag - Abstract in KonferenzbandForschungBegutachtung

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„Tabata“ Training – Eine Methode, die das Feuer entfacht? / Nüssgens, Ina; Hülsmann, Ricarda; Lobinger, Babett.

Krafttraining - Kraftvoll durchs Leben: Abstractband. 2015. S. 17.

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Nüssgens, I, Hülsmann, R & Lobinger, B 2015, „Tabata“ Training – Eine Methode, die das Feuer entfacht? in Krafttraining - Kraftvoll durchs Leben: Abstractband. S. 17, Jahrstagung der dvs-Sektion Trainingswissenschaft: Krafttraining: Kraftvoll durchs Leben, Potsdam, Deutschland, 28.05.15.

APA

Nüssgens, I., Hülsmann, R., & Lobinger, B. (2015). „Tabata“ Training – Eine Methode, die das Feuer entfacht? in Krafttraining - Kraftvoll durchs Leben: Abstractband (S. 17)

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Nüssgens I, Hülsmann R, Lobinger B. „Tabata“ Training – Eine Methode, die das Feuer entfacht? in Krafttraining - Kraftvoll durchs Leben: Abstractband. 2015. S. 17

Bibtex

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author = "Ina N{\"u}ssgens and Ricarda H{\"u}lsmann and Babett Lobinger",
year = "2015",
month = may,
language = "Deutsch",
pages = "17",
booktitle = "Krafttraining - Kraftvoll durchs Leben",
note = "Jahrstagung der dvs-Sektion Trainingswissenschaft: Krafttraining: Kraftvoll durchs Leben ; Conference date: 28-05-2015 Through 30-05-2015",

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RIS

TY - CHAP

T1 - „Tabata“ Training – Eine Methode, die das Feuer entfacht?

AU - Nüssgens, Ina

AU - Hülsmann, Ricarda

AU - Lobinger, Babett

PY - 2015/5

Y1 - 2015/5

N2 - Das „Tabata“-Training ist eine Form des hochintensiven Intervalltrainings (HIIT) und wurde im Jahr 1996 von Izumi Tabata erstmalig angewendet (Tabata et al., 1996). Die Besonderheiten liegen in der Kürze, der Intensität und der Effektivität (Olson, 2013). Ziel dieser Pilotstudie war neben der Frage der Wirksamkeit der Methode auf konditionelle Parameter auch die Überprüfung der Attraktivität und subjektiven Wirksamkeit des entsprechend gestalteten Bewegungsangebots. Vor dem Hintergrund, dass Feuerwehrleute hohen psychophysischen Anforderungen ausgesetzt sind, stellt regelmäßige, auch freiwillige körperliche Aktivität eine zentrale präventive Maßnahme dar.MethodeAn der Studie im Test-Retest Design nahmen 15 Feuerwehrmänner einer Feuerwache zwischen 25 und 51 Jahren (M = 36) teil. Pre- und Posttest erfolgten mit einem standardisierten Fitnesstest mit insgesamt sieben Übungen sowie der „Skala zur Messung der sportlichen Leistungsfähigkeit“ (SSL, Bös, 2011). Diese erhebt als Selbstauskunftsverfahren Einschätzungen des konditionellen Leistungsvermögens. Bauchumfang und Körpergewicht wurden zu beiden Zeitpunkten ermittelt. Während der insgesamt vierwöchigen Intervention wurde wöchentlich durchschnittlich zweimal trainiert.Ergebnisse und DiskussionDer Fitnesstest zeigt in fünf Testaufgaben eine bedeutsame Verbesserung der Teilnehmerleistungen: Liegestütz (p < 0,001; d = 2,18), Sit-ups (p = 0,018; d = 0,60), Burpees (p < 0,001; d = 2,20) und seitliches Hin- und Herspringen (p < 0,001; d = 1,45). Weiterhin konnte eine signifikante Verringerung des Bauchumfangs fest gestellt werden (p = 0,028; d = 0,60). Der SSL zeigte bedeutsame Zunahmen für wahrgenommene Kraft (p = 0,015; d = 0,95) und Beweglichkeit (p = 0,004; d = 1,13). Die Auswertung des Feedbackbogens verdeutlicht, dass die Pbn die Trainingsmethode positiv bewerteten und zukünftig weiter führen wollen.Auch wenn die Ergebnisse zunächst sehr vielversprechend erscheinen, sind Folgestudien mit größerer Probandenanzahl und einer Kontrollgruppe sowie einem umfangreichen Follow-Up incl. Retentionstests angezeigt, um neben den körperlichen insbesondere psychische Effekte durch ein „Tabata“-Training zu validieren.LiteraturBös, K. (Hrsg.). (2001). Handbuch Motorische Tests (2. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.Olson, M. (2013). Tabata Interval Exercise: Energy Expenditure and Post-Exercise Responses. Medicine and Science in Sports and Exercise, 45 (7), 420.Tabata, I., Nishimura, K., Kouzaki, M., Hirai, Y., Ogita, F., Miyachi, M. & Yamamoto, K. (1996). Effects of moderate-intensity endurance and high-intensity intermittent training on anaerobic capacity and VO2max. Medicine and Science in Sports and Exercise, 28 (10), 1327–1330.

AB - Das „Tabata“-Training ist eine Form des hochintensiven Intervalltrainings (HIIT) und wurde im Jahr 1996 von Izumi Tabata erstmalig angewendet (Tabata et al., 1996). Die Besonderheiten liegen in der Kürze, der Intensität und der Effektivität (Olson, 2013). Ziel dieser Pilotstudie war neben der Frage der Wirksamkeit der Methode auf konditionelle Parameter auch die Überprüfung der Attraktivität und subjektiven Wirksamkeit des entsprechend gestalteten Bewegungsangebots. Vor dem Hintergrund, dass Feuerwehrleute hohen psychophysischen Anforderungen ausgesetzt sind, stellt regelmäßige, auch freiwillige körperliche Aktivität eine zentrale präventive Maßnahme dar.MethodeAn der Studie im Test-Retest Design nahmen 15 Feuerwehrmänner einer Feuerwache zwischen 25 und 51 Jahren (M = 36) teil. Pre- und Posttest erfolgten mit einem standardisierten Fitnesstest mit insgesamt sieben Übungen sowie der „Skala zur Messung der sportlichen Leistungsfähigkeit“ (SSL, Bös, 2011). Diese erhebt als Selbstauskunftsverfahren Einschätzungen des konditionellen Leistungsvermögens. Bauchumfang und Körpergewicht wurden zu beiden Zeitpunkten ermittelt. Während der insgesamt vierwöchigen Intervention wurde wöchentlich durchschnittlich zweimal trainiert.Ergebnisse und DiskussionDer Fitnesstest zeigt in fünf Testaufgaben eine bedeutsame Verbesserung der Teilnehmerleistungen: Liegestütz (p < 0,001; d = 2,18), Sit-ups (p = 0,018; d = 0,60), Burpees (p < 0,001; d = 2,20) und seitliches Hin- und Herspringen (p < 0,001; d = 1,45). Weiterhin konnte eine signifikante Verringerung des Bauchumfangs fest gestellt werden (p = 0,028; d = 0,60). Der SSL zeigte bedeutsame Zunahmen für wahrgenommene Kraft (p = 0,015; d = 0,95) und Beweglichkeit (p = 0,004; d = 1,13). Die Auswertung des Feedbackbogens verdeutlicht, dass die Pbn die Trainingsmethode positiv bewerteten und zukünftig weiter führen wollen.Auch wenn die Ergebnisse zunächst sehr vielversprechend erscheinen, sind Folgestudien mit größerer Probandenanzahl und einer Kontrollgruppe sowie einem umfangreichen Follow-Up incl. Retentionstests angezeigt, um neben den körperlichen insbesondere psychische Effekte durch ein „Tabata“-Training zu validieren.LiteraturBös, K. (Hrsg.). (2001). Handbuch Motorische Tests (2. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.Olson, M. (2013). Tabata Interval Exercise: Energy Expenditure and Post-Exercise Responses. Medicine and Science in Sports and Exercise, 45 (7), 420.Tabata, I., Nishimura, K., Kouzaki, M., Hirai, Y., Ogita, F., Miyachi, M. & Yamamoto, K. (1996). Effects of moderate-intensity endurance and high-intensity intermittent training on anaerobic capacity and VO2max. Medicine and Science in Sports and Exercise, 28 (10), 1327–1330.

M3 - Konferenzbeitrag - Abstract in Konferenzband

SP - 17

BT - Krafttraining - Kraftvoll durchs Leben

T2 - Jahrstagung der dvs-Sektion Trainingswissenschaft: Krafttraining: Kraftvoll durchs Leben

Y2 - 28 May 2015 through 30 May 2015

ER -

ID: 751293