„Take it easy“: eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit einer Anti-Stress-App auf psychologischen & physiologischen akuten sowie chronischen Stress

Publikationen: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandKonferenzbeitrag - Abstract in KonferenzbandForschungBegutachtung

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„Take it easy“ : eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit einer Anti-Stress-App auf psychologischen & physiologischen akuten sowie chronischen Stress. / Lautenbach, Franzi; Elsner, Stefanie; Thomas, Laura Isabell; Mombartz, Annika; Wilke, Marie; Achtzehn, Silvia; Borges, Uri.

Abstractband der 50. Jahrestagung der asp: Die Psychophysiologie der Handlung. Hrsg. / Borges Uirassu; Bröker Laura; Hoffmann Sven; Hosang Thomas; Laborde Sylvain; Liepelt Roman; Lobinger Babett; Löffler Jonna; Musculus Lisa; Raab Markus. Deutsche Sporthochschule Köln, 2018. S. 23-24.

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Lautenbach, F, Elsner, S, Thomas, LI, Mombartz, A, Wilke, M, Achtzehn, S & Borges, U 2018, „Take it easy“: eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit einer Anti-Stress-App auf psychologischen & physiologischen akuten sowie chronischen Stress. in B Uirassu, B Laura, H Sven, H Thomas, L Sylvain, L Roman, L Babett, L Jonna, M Lisa & R Markus (Hrsg.), Abstractband der 50. Jahrestagung der asp: Die Psychophysiologie der Handlung. Deutsche Sporthochschule Köln, S. 23-24, Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp), Köln, Deutschland, 10.05.18. <https://www.dshs-koeln.de/fileadmin/redaktion/Institute/Psychologisches_Institut/ASP_2018/Abstractband-asp2018.pdf>

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Lautenbach, F., Elsner, S., Thomas, L. I., Mombartz, A., Wilke, M., Achtzehn, S., & Borges, U. (2018). „Take it easy“: eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit einer Anti-Stress-App auf psychologischen & physiologischen akuten sowie chronischen Stress. in B. Uirassu, B. Laura, H. Sven, H. Thomas, L. Sylvain, L. Roman, L. Babett, L. Jonna, M. Lisa, & R. Markus (Hrsg.), Abstractband der 50. Jahrestagung der asp: Die Psychophysiologie der Handlung (S. 23-24). Deutsche Sporthochschule Köln. https://www.dshs-koeln.de/fileadmin/redaktion/Institute/Psychologisches_Institut/ASP_2018/Abstractband-asp2018.pdf

Vancouver

Lautenbach F, Elsner S, Thomas LI, Mombartz A, Wilke M, Achtzehn S et al. „Take it easy“: eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit einer Anti-Stress-App auf psychologischen & physiologischen akuten sowie chronischen Stress. in Uirassu B, Laura B, Sven H, Thomas H, Sylvain L, Roman L, Babett L, Jonna L, Lisa M, Markus R, Hrsg., Abstractband der 50. Jahrestagung der asp: Die Psychophysiologie der Handlung. Deutsche Sporthochschule Köln. 2018. S. 23-24

Bibtex

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title = "„Take it easy“: eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit einer Anti-Stress-App auf psychologischen & physiologischen akuten sowie chronischen Stress",
abstract = "Seit kurzem werden im Bereich der Stressintervention Smartphone-Applikationen eingesetzt, da diese zeitliche und {\"o}rtliche Flexibilit{\"a}t f{\"u}r den Anwender zulassen und deutlich preiswerter als bew{\"a}hrte Face-to-Face Stressinterventionen sind (Boorman, 2009). Erste Ergebnisse zeigen, dass Anti-Stress-Apps eine positive Wirkung auf das subjektive Stressempfinden haben (Ly et al., 2014). Allerdings fehlen Untersuchungen, die die physiologischen Stressreaktionen (z.B. Cortisol) integrieren, obwohl diese negative Folgen auf das Immunsystem haben und somit von besonderer Bedeutung f{\"u}r die Gesundheit sind (Kropiunigg, 1993). Somit war es Ziel der Studie, zum ersten Mal die Wirksamkeit einer Anti-Stress-App in einem Pr{\"a}-Post-Design auf chronische und akute Stressreduktion, sowohl auf physiologischer als auch psychologsicher Ebene zu {\"u}berpr{\"u}fen.An der Pr{\"a}testung nahmen 62 Probanden teil (Abbruchquote: 53.22%). Basierend auf Alter, Geschlecht, sportlicher Bet{\"a}tigung (Rimmele et al., 2007), akuten subjektiven Stresswerten als auch chronischen subjektiven Stresswerten in der Pr{\"a}testung, wurden die Probanden in drei Gruppen [App-Interventionsgruppe (n = 10); Face-to-Face Interventionsgruppe (n = 11); Kontrollgruppe (n = 8)] im Alter zwischen 23 und 60 Jahren parallelisiert. Physiologisch chronischer Stress wurde mit Hilfe von Morgencortisol (Speichelprobenmessung direkt nach dem Aufstehen f{\"u}r eine Stunde alle 15 Minuten) gemessen. Physiologisch akuter Stress wurde durch die Cortisolreaktion auf den Trierer Soziale Stresstest f{\"u}r Gruppen (TSST-G; von Dawans et al., 2011) bestimmt. Psychologisch chronischer Stress wurde mit dem Trier Inventar f{\"u}r chronischen Stress (Schulz et al., 2004) erfasst. Psychologisch akuter Stress wurde durch den Einsatz des Primary Appraisal und Secondary Appraisal Fragebogens (Gaab, 2009) nach der Instruktion des TSST-G festgehalten. Nach der 6-w{\"o}chigen Intervention zeigten die Ergebnisse weder Interaktionseffekte mit Bezug auf die Cortisolaussch{\"u}ttung (p = .383) und die kognitive Bewertung des akuten Stressors (p = .717); noch hinsichtlich der chronischen physiologischen (p = .183) und psychologischen Stressreaktion (p = .848). Die Gr{\"u}nde f{\"u}r die Ergebnisse k{\"o}nnten durch eine hohe Drop-out Quote, sowie der Ausgestaltung der App–keine zus{\"a}tzlichen Textinformationen (Ahinen et al., 2013), R{\"u}ckmeldungsfunktionen (Proudfoot et al., 2013) oder zus{\"a}tzliches Fachpersonal (Ly et al., 2014)–erkl{\"a}rt werden. Es bleibt dennoch festzuhalten, dass ein gro{\ss}er Teil der Probanden der Anti-Stress-App Gruppe, diese als positiv bewertet haben. Es scheint dennoch, dass die Abstimmung einer Stressintervention auf die individuellen Bed{\"u}rfnisse von hoher Relevanz bleibt (Lamontagne et al., 2007). Ob eine App langfristig auf diese besser eingehen kann, bleibt abzuwarten. Da allerdings u.a. Gesundheitsapps einen gro{\ss}en Anteil von App Downloads ausmachen ohne jegliche {\"U}berpr{\"u}fung ihrer Wirksamkeit (Payne et al., 2015), sind auch zuk{\"u}nftig Studien aufgefordert sich diesem Thema zu widmen. ",
author = "Franzi Lautenbach and Stefanie Elsner and Thomas, {Laura Isabell} and Annika Mombartz and Marie Wilke and Silvia Achtzehn and Uri Borges",
year = "2018",
month = may,
day = "19",
language = "Deutsch",
pages = "23--24",
editor = "Borges Uirassu and Br{\"o}ker Laura and Hoffmann Sven and Hosang Thomas and Laborde Sylvain and Liepelt Roman and Lobinger Babett and L{\"o}ffler Jonna and Musculus Lisa and Raab Markus",
booktitle = "Abstractband der 50. Jahrestagung der asp",
publisher = "Deutsche Sporthochschule K{\"o}ln",
note = "Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f{\"u}r Sportpsychologie (asp) ; Conference date: 10-05-2018 Through 12-05-2018",

}

RIS

TY - CHAP

T1 - „Take it easy“

T2 - Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp)

AU - Lautenbach, Franzi

AU - Elsner, Stefanie

AU - Thomas, Laura Isabell

AU - Mombartz, Annika

AU - Wilke, Marie

AU - Achtzehn, Silvia

AU - Borges, Uri

N1 - Conference code: 50

PY - 2018/5/19

Y1 - 2018/5/19

N2 - Seit kurzem werden im Bereich der Stressintervention Smartphone-Applikationen eingesetzt, da diese zeitliche und örtliche Flexibilität für den Anwender zulassen und deutlich preiswerter als bewährte Face-to-Face Stressinterventionen sind (Boorman, 2009). Erste Ergebnisse zeigen, dass Anti-Stress-Apps eine positive Wirkung auf das subjektive Stressempfinden haben (Ly et al., 2014). Allerdings fehlen Untersuchungen, die die physiologischen Stressreaktionen (z.B. Cortisol) integrieren, obwohl diese negative Folgen auf das Immunsystem haben und somit von besonderer Bedeutung für die Gesundheit sind (Kropiunigg, 1993). Somit war es Ziel der Studie, zum ersten Mal die Wirksamkeit einer Anti-Stress-App in einem Prä-Post-Design auf chronische und akute Stressreduktion, sowohl auf physiologischer als auch psychologsicher Ebene zu überprüfen.An der Prätestung nahmen 62 Probanden teil (Abbruchquote: 53.22%). Basierend auf Alter, Geschlecht, sportlicher Betätigung (Rimmele et al., 2007), akuten subjektiven Stresswerten als auch chronischen subjektiven Stresswerten in der Prätestung, wurden die Probanden in drei Gruppen [App-Interventionsgruppe (n = 10); Face-to-Face Interventionsgruppe (n = 11); Kontrollgruppe (n = 8)] im Alter zwischen 23 und 60 Jahren parallelisiert. Physiologisch chronischer Stress wurde mit Hilfe von Morgencortisol (Speichelprobenmessung direkt nach dem Aufstehen für eine Stunde alle 15 Minuten) gemessen. Physiologisch akuter Stress wurde durch die Cortisolreaktion auf den Trierer Soziale Stresstest für Gruppen (TSST-G; von Dawans et al., 2011) bestimmt. Psychologisch chronischer Stress wurde mit dem Trier Inventar für chronischen Stress (Schulz et al., 2004) erfasst. Psychologisch akuter Stress wurde durch den Einsatz des Primary Appraisal und Secondary Appraisal Fragebogens (Gaab, 2009) nach der Instruktion des TSST-G festgehalten. Nach der 6-wöchigen Intervention zeigten die Ergebnisse weder Interaktionseffekte mit Bezug auf die Cortisolausschüttung (p = .383) und die kognitive Bewertung des akuten Stressors (p = .717); noch hinsichtlich der chronischen physiologischen (p = .183) und psychologischen Stressreaktion (p = .848). Die Gründe für die Ergebnisse könnten durch eine hohe Drop-out Quote, sowie der Ausgestaltung der App–keine zusätzlichen Textinformationen (Ahinen et al., 2013), Rückmeldungsfunktionen (Proudfoot et al., 2013) oder zusätzliches Fachpersonal (Ly et al., 2014)–erklärt werden. Es bleibt dennoch festzuhalten, dass ein großer Teil der Probanden der Anti-Stress-App Gruppe, diese als positiv bewertet haben. Es scheint dennoch, dass die Abstimmung einer Stressintervention auf die individuellen Bedürfnisse von hoher Relevanz bleibt (Lamontagne et al., 2007). Ob eine App langfristig auf diese besser eingehen kann, bleibt abzuwarten. Da allerdings u.a. Gesundheitsapps einen großen Anteil von App Downloads ausmachen ohne jegliche Überprüfung ihrer Wirksamkeit (Payne et al., 2015), sind auch zukünftig Studien aufgefordert sich diesem Thema zu widmen.

AB - Seit kurzem werden im Bereich der Stressintervention Smartphone-Applikationen eingesetzt, da diese zeitliche und örtliche Flexibilität für den Anwender zulassen und deutlich preiswerter als bewährte Face-to-Face Stressinterventionen sind (Boorman, 2009). Erste Ergebnisse zeigen, dass Anti-Stress-Apps eine positive Wirkung auf das subjektive Stressempfinden haben (Ly et al., 2014). Allerdings fehlen Untersuchungen, die die physiologischen Stressreaktionen (z.B. Cortisol) integrieren, obwohl diese negative Folgen auf das Immunsystem haben und somit von besonderer Bedeutung für die Gesundheit sind (Kropiunigg, 1993). Somit war es Ziel der Studie, zum ersten Mal die Wirksamkeit einer Anti-Stress-App in einem Prä-Post-Design auf chronische und akute Stressreduktion, sowohl auf physiologischer als auch psychologsicher Ebene zu überprüfen.An der Prätestung nahmen 62 Probanden teil (Abbruchquote: 53.22%). Basierend auf Alter, Geschlecht, sportlicher Betätigung (Rimmele et al., 2007), akuten subjektiven Stresswerten als auch chronischen subjektiven Stresswerten in der Prätestung, wurden die Probanden in drei Gruppen [App-Interventionsgruppe (n = 10); Face-to-Face Interventionsgruppe (n = 11); Kontrollgruppe (n = 8)] im Alter zwischen 23 und 60 Jahren parallelisiert. Physiologisch chronischer Stress wurde mit Hilfe von Morgencortisol (Speichelprobenmessung direkt nach dem Aufstehen für eine Stunde alle 15 Minuten) gemessen. Physiologisch akuter Stress wurde durch die Cortisolreaktion auf den Trierer Soziale Stresstest für Gruppen (TSST-G; von Dawans et al., 2011) bestimmt. Psychologisch chronischer Stress wurde mit dem Trier Inventar für chronischen Stress (Schulz et al., 2004) erfasst. Psychologisch akuter Stress wurde durch den Einsatz des Primary Appraisal und Secondary Appraisal Fragebogens (Gaab, 2009) nach der Instruktion des TSST-G festgehalten. Nach der 6-wöchigen Intervention zeigten die Ergebnisse weder Interaktionseffekte mit Bezug auf die Cortisolausschüttung (p = .383) und die kognitive Bewertung des akuten Stressors (p = .717); noch hinsichtlich der chronischen physiologischen (p = .183) und psychologischen Stressreaktion (p = .848). Die Gründe für die Ergebnisse könnten durch eine hohe Drop-out Quote, sowie der Ausgestaltung der App–keine zusätzlichen Textinformationen (Ahinen et al., 2013), Rückmeldungsfunktionen (Proudfoot et al., 2013) oder zusätzliches Fachpersonal (Ly et al., 2014)–erklärt werden. Es bleibt dennoch festzuhalten, dass ein großer Teil der Probanden der Anti-Stress-App Gruppe, diese als positiv bewertet haben. Es scheint dennoch, dass die Abstimmung einer Stressintervention auf die individuellen Bedürfnisse von hoher Relevanz bleibt (Lamontagne et al., 2007). Ob eine App langfristig auf diese besser eingehen kann, bleibt abzuwarten. Da allerdings u.a. Gesundheitsapps einen großen Anteil von App Downloads ausmachen ohne jegliche Überprüfung ihrer Wirksamkeit (Payne et al., 2015), sind auch zukünftig Studien aufgefordert sich diesem Thema zu widmen.

M3 - Konferenzbeitrag - Abstract in Konferenzband

SP - 23

EP - 24

BT - Abstractband der 50. Jahrestagung der asp

A2 - Uirassu, Borges

A2 - Laura, Bröker

A2 - Sven, Hoffmann

A2 - Thomas, Hosang

A2 - Sylvain, Laborde

A2 - Roman, Liepelt

A2 - Babett, Lobinger

A2 - Jonna, Löffler

A2 - Lisa, Musculus

A2 - Markus, Raab

PB - Deutsche Sporthochschule Köln

Y2 - 10 May 2018 through 12 May 2018

ER -

ID: 3560199