The relationship of cognitive functions with physical skills, game intelligence, game time and its training in elite soccer players

Publikationen: Buch/BerichtDissertationsschrift

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The relationship of cognitive functions with physical skills, game intelligence, game time and its training in elite soccer players. / Scharfen, Hans-Erik.

Köln : Deutsche Sporthochschule Köln, 2022. 204 S.

Publikationen: Buch/BerichtDissertationsschrift

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title = "The relationship of cognitive functions with physical skills, game intelligence, game time and its training in elite soccer players",
abstract = "Bei der Untersuchung von Hochleistungs-Umfelder wird analysiert, welche Eigenschaften dieBesten zu den Besten machen. Eines dieser Umfelder ist der Spitzensport, der eine dergr{\"o}{\ss}ten Herausforderungen f{\"u}r das menschliche Gehirn darstellt, da er eine Reihe vonvielschichtigen Aspekten wie die Informationsverarbeitung der kognitiven Funktionenerfordert. In dieser Thesis wurde der Zusammenhang zwischen diesen kognitiven Funktionenund der Leistungsf{\"a}higkeit im Spitzensport und insbesondere im Fu{\ss}ball in einer Meta-Analyse mit 18 unabh{\"a}ngigen Effektgr{\"o}{\ss}en auf der Basis von 1410 Athleten und vierFolgestudien mit insgesamt 388 Elite-Fu{\ss}ballern untersucht. Das Bestreben der vorliegendenArbeit wurde operationalisiert und in die f{\"u}nf Dom{\"a}nen Kognition-Expertise, Kognition-Motorik, Kognition-Kognition, Kognition-Erfolg und Kognition-Training eingeteilt. In{\"U}bereinstimmung mit fr{\"u}heren Studien, aber auch als neuartige Erweiterung dieser Studien,wurden mehrere wichtige Zusammenh{\"a}nge zwischen den Bereichen deutlich. Die Analyse derKognitionsexpertise zeigte eine kleine bis mittlere {\"U}berlegenheit von Elite- undExpertensportlern im Vergleich zu Nicht-Elite- und Nicht-Expertensportlern mit deutlichenEinfl{\"u}ssen der Definition Elite versus Experte. Diese allgemeine kognitive {\"U}berlegenheitwurde in den anderen kognitiven Bereichen weiter analysiert, wobei Fu{\ss}ball als Beispiel f{\"u}reine Elite-Mannschaftssportart untersucht wurde, in der bedeutsame, aber spezifischeBeziehungen zwischen bestimmten kognitiven Funktionen und motorischen F{\"a}higkeitenherausgestellt wurden. Insbesondere der kognitiv-motorische Bereich zeigt, dass dasArbeitsged{\"a}chtnis die konsistenteste Verbindung zum maximalen anaeroben Parameter desSprints und zu fu{\ss}ballspezifischen Aktivit{\"a}ten mit dem Ball (z. B. Dribbeln) mit kleinen bisgro{\ss}en Effektst{\"a}rken aufweist. In {\"a}hnlicher Weise steht die kognitive Flexibilit{\"a}t im kleinenbis moderaten Zusammenhang mit den maximalen anaeroben Parametern der Sprint- undSprungleistung, und zwar in allen untersuchten Altersgruppen (12-34 Jahre). DieseAssoziationen zwischen Kognition und Motorik werden von Beziehungen zwischen Kognition(objektiv) und Kognition (subjektiv) erweitert, wie die kleine bis moderate Beziehung zwischenArbeitsged{\"a}chtnis, kognitiver Flexibilit{\"a}t und von Trainern bewerteter Spielintelligenz,ebenfalls in allen untersuchten Altersgruppen zeigt. Dar{\"u}ber hinaus zeigte die Kognitions-Erfolgs-Analyse kleine bis gro{\ss}e Zusammenh{\"a}nge zwischen allen exekutiven Funktionen mitAusnahme der Inhibition und der Spielzeit sowie den k{\"o}rperlichen F{\"a}higkeiten Sprint undwiederholte intensive Belastungsf{\"a}higkeit. Im Gegensatz dazu sind die Effektst{\"a}rken desviZusammenhangs mit der Verletzungsinzidenz vernachl{\"a}ssigbar klein, abgesehen von derSprint- und der allgemeinen Ausdauerleistung.Folglich zielte der Bereich Kognitions-Training darauf ab, die Trainingseffekte der kognitivenFunktionen in Bezug auf wichtige Aspekte aller vier Bereiche zu analysieren. Hierf{\"u}r wurde einMultiple-Object-Tracking-Tool eingesetzt, das gro{\ss}e aufgabenspezifische und Nah-Transfereffekte auf die trainierte F{\"a}higkeit, aber vernachl{\"a}ssigbar kleine Entfernte-Transfereffekte auf andere visuelle und exekutive Funktionen zeigte. Die Ergebnisse werdensowohl f{\"u}r die Theorie als auch f{\"u}r die Praxis im Sport diskutiert.Das {\"u}bergeordnete Ziel dieser Arbeit ist es, Wissen {\"u}ber die Mechanismen zu generieren,durch die kognitive Funktionen mit H{\"o}chstleistungen im Sport, insbesondere im Fu{\ss}ball,verbunden sind. Sowohl fr{\"u}here als auch die vorliegenden Studien zeigen die entscheidendeBedeutung bestimmter kognitiver Funktionen in allen Leistungsbereichen, was insgesamt aufeine Schl{\"u}sselrolle des zentralen Nervensystems bei der Steuerung und Kontrolle der Leistungin allen Bereichen hindeutet.",
author = "Hans-Erik Scharfen",
note = "Kumulative Dissertation",
year = "2022",
language = "Deutsch",
publisher = "Deutsche Sporthochschule K{\"o}ln",

}

RIS

TY - BOOK

T1 - The relationship of cognitive functions with physical skills, game intelligence, game time and its training in elite soccer players

AU - Scharfen, Hans-Erik

N1 - Kumulative Dissertation

PY - 2022

Y1 - 2022

N2 - Bei der Untersuchung von Hochleistungs-Umfelder wird analysiert, welche Eigenschaften dieBesten zu den Besten machen. Eines dieser Umfelder ist der Spitzensport, der eine dergrößten Herausforderungen für das menschliche Gehirn darstellt, da er eine Reihe vonvielschichtigen Aspekten wie die Informationsverarbeitung der kognitiven Funktionenerfordert. In dieser Thesis wurde der Zusammenhang zwischen diesen kognitiven Funktionenund der Leistungsfähigkeit im Spitzensport und insbesondere im Fußball in einer Meta-Analyse mit 18 unabhängigen Effektgrößen auf der Basis von 1410 Athleten und vierFolgestudien mit insgesamt 388 Elite-Fußballern untersucht. Das Bestreben der vorliegendenArbeit wurde operationalisiert und in die fünf Domänen Kognition-Expertise, Kognition-Motorik, Kognition-Kognition, Kognition-Erfolg und Kognition-Training eingeteilt. InÜbereinstimmung mit früheren Studien, aber auch als neuartige Erweiterung dieser Studien,wurden mehrere wichtige Zusammenhänge zwischen den Bereichen deutlich. Die Analyse derKognitionsexpertise zeigte eine kleine bis mittlere Überlegenheit von Elite- undExpertensportlern im Vergleich zu Nicht-Elite- und Nicht-Expertensportlern mit deutlichenEinflüssen der Definition Elite versus Experte. Diese allgemeine kognitive Überlegenheitwurde in den anderen kognitiven Bereichen weiter analysiert, wobei Fußball als Beispiel füreine Elite-Mannschaftssportart untersucht wurde, in der bedeutsame, aber spezifischeBeziehungen zwischen bestimmten kognitiven Funktionen und motorischen Fähigkeitenherausgestellt wurden. Insbesondere der kognitiv-motorische Bereich zeigt, dass dasArbeitsgedächtnis die konsistenteste Verbindung zum maximalen anaeroben Parameter desSprints und zu fußballspezifischen Aktivitäten mit dem Ball (z. B. Dribbeln) mit kleinen bisgroßen Effektstärken aufweist. In ähnlicher Weise steht die kognitive Flexibilität im kleinenbis moderaten Zusammenhang mit den maximalen anaeroben Parametern der Sprint- undSprungleistung, und zwar in allen untersuchten Altersgruppen (12-34 Jahre). DieseAssoziationen zwischen Kognition und Motorik werden von Beziehungen zwischen Kognition(objektiv) und Kognition (subjektiv) erweitert, wie die kleine bis moderate Beziehung zwischenArbeitsgedächtnis, kognitiver Flexibilität und von Trainern bewerteter Spielintelligenz,ebenfalls in allen untersuchten Altersgruppen zeigt. Darüber hinaus zeigte die Kognitions-Erfolgs-Analyse kleine bis große Zusammenhänge zwischen allen exekutiven Funktionen mitAusnahme der Inhibition und der Spielzeit sowie den körperlichen Fähigkeiten Sprint undwiederholte intensive Belastungsfähigkeit. Im Gegensatz dazu sind die Effektstärken desviZusammenhangs mit der Verletzungsinzidenz vernachlässigbar klein, abgesehen von derSprint- und der allgemeinen Ausdauerleistung.Folglich zielte der Bereich Kognitions-Training darauf ab, die Trainingseffekte der kognitivenFunktionen in Bezug auf wichtige Aspekte aller vier Bereiche zu analysieren. Hierfür wurde einMultiple-Object-Tracking-Tool eingesetzt, das große aufgabenspezifische und Nah-Transfereffekte auf die trainierte Fähigkeit, aber vernachlässigbar kleine Entfernte-Transfereffekte auf andere visuelle und exekutive Funktionen zeigte. Die Ergebnisse werdensowohl für die Theorie als auch für die Praxis im Sport diskutiert.Das übergeordnete Ziel dieser Arbeit ist es, Wissen über die Mechanismen zu generieren,durch die kognitive Funktionen mit Höchstleistungen im Sport, insbesondere im Fußball,verbunden sind. Sowohl frühere als auch die vorliegenden Studien zeigen die entscheidendeBedeutung bestimmter kognitiver Funktionen in allen Leistungsbereichen, was insgesamt aufeine Schlüsselrolle des zentralen Nervensystems bei der Steuerung und Kontrolle der Leistungin allen Bereichen hindeutet.

AB - Bei der Untersuchung von Hochleistungs-Umfelder wird analysiert, welche Eigenschaften dieBesten zu den Besten machen. Eines dieser Umfelder ist der Spitzensport, der eine dergrößten Herausforderungen für das menschliche Gehirn darstellt, da er eine Reihe vonvielschichtigen Aspekten wie die Informationsverarbeitung der kognitiven Funktionenerfordert. In dieser Thesis wurde der Zusammenhang zwischen diesen kognitiven Funktionenund der Leistungsfähigkeit im Spitzensport und insbesondere im Fußball in einer Meta-Analyse mit 18 unabhängigen Effektgrößen auf der Basis von 1410 Athleten und vierFolgestudien mit insgesamt 388 Elite-Fußballern untersucht. Das Bestreben der vorliegendenArbeit wurde operationalisiert und in die fünf Domänen Kognition-Expertise, Kognition-Motorik, Kognition-Kognition, Kognition-Erfolg und Kognition-Training eingeteilt. InÜbereinstimmung mit früheren Studien, aber auch als neuartige Erweiterung dieser Studien,wurden mehrere wichtige Zusammenhänge zwischen den Bereichen deutlich. Die Analyse derKognitionsexpertise zeigte eine kleine bis mittlere Überlegenheit von Elite- undExpertensportlern im Vergleich zu Nicht-Elite- und Nicht-Expertensportlern mit deutlichenEinflüssen der Definition Elite versus Experte. Diese allgemeine kognitive Überlegenheitwurde in den anderen kognitiven Bereichen weiter analysiert, wobei Fußball als Beispiel füreine Elite-Mannschaftssportart untersucht wurde, in der bedeutsame, aber spezifischeBeziehungen zwischen bestimmten kognitiven Funktionen und motorischen Fähigkeitenherausgestellt wurden. Insbesondere der kognitiv-motorische Bereich zeigt, dass dasArbeitsgedächtnis die konsistenteste Verbindung zum maximalen anaeroben Parameter desSprints und zu fußballspezifischen Aktivitäten mit dem Ball (z. B. Dribbeln) mit kleinen bisgroßen Effektstärken aufweist. In ähnlicher Weise steht die kognitive Flexibilität im kleinenbis moderaten Zusammenhang mit den maximalen anaeroben Parametern der Sprint- undSprungleistung, und zwar in allen untersuchten Altersgruppen (12-34 Jahre). DieseAssoziationen zwischen Kognition und Motorik werden von Beziehungen zwischen Kognition(objektiv) und Kognition (subjektiv) erweitert, wie die kleine bis moderate Beziehung zwischenArbeitsgedächtnis, kognitiver Flexibilität und von Trainern bewerteter Spielintelligenz,ebenfalls in allen untersuchten Altersgruppen zeigt. Darüber hinaus zeigte die Kognitions-Erfolgs-Analyse kleine bis große Zusammenhänge zwischen allen exekutiven Funktionen mitAusnahme der Inhibition und der Spielzeit sowie den körperlichen Fähigkeiten Sprint undwiederholte intensive Belastungsfähigkeit. Im Gegensatz dazu sind die Effektstärken desviZusammenhangs mit der Verletzungsinzidenz vernachlässigbar klein, abgesehen von derSprint- und der allgemeinen Ausdauerleistung.Folglich zielte der Bereich Kognitions-Training darauf ab, die Trainingseffekte der kognitivenFunktionen in Bezug auf wichtige Aspekte aller vier Bereiche zu analysieren. Hierfür wurde einMultiple-Object-Tracking-Tool eingesetzt, das große aufgabenspezifische und Nah-Transfereffekte auf die trainierte Fähigkeit, aber vernachlässigbar kleine Entfernte-Transfereffekte auf andere visuelle und exekutive Funktionen zeigte. Die Ergebnisse werdensowohl für die Theorie als auch für die Praxis im Sport diskutiert.Das übergeordnete Ziel dieser Arbeit ist es, Wissen über die Mechanismen zu generieren,durch die kognitive Funktionen mit Höchstleistungen im Sport, insbesondere im Fußball,verbunden sind. Sowohl frühere als auch die vorliegenden Studien zeigen die entscheidendeBedeutung bestimmter kognitiver Funktionen in allen Leistungsbereichen, was insgesamt aufeine Schlüsselrolle des zentralen Nervensystems bei der Steuerung und Kontrolle der Leistungin allen Bereichen hindeutet.

M3 - Dissertationsschrift

BT - The relationship of cognitive functions with physical skills, game intelligence, game time and its training in elite soccer players

PB - Deutsche Sporthochschule Köln

CY - Köln

ER -

ID: 6761863