The return of investment in physical activity - determinants of successful physical activity promotion programs at the workplace and in the context of childhood obesity

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Hintergrund: Bewegungsmangel ein entscheidender Risikofaktor für viele ernste Krankheiten – deshalb spricht auch die Weltgesundheitsorganisation eine klare Empfehlung für körperliche Betätigung aus. Obwohl eine Vielzahl an Gesundheitsprogrammen für verschiedene Altersgruppen angeboten werden, ist die Prävalenz für Bewegungsmangel sowohl unter Erwachsenen als auch unter Kindern hoch. In einem Versuch physisch inaktive Menschen zu Bewegung zu motivieren werden mehr und mehr betriebliche Gesundheitsprogramme etabliert, da in Industrienationen ein Großteil der Menschen viel Zeit am Arbeitsplatz verbringt und somit dort gut erreichbar ist. Darüber hinaus sollte auch bei Führungskräften eine starke intrinsische Motivation dazu führen, derartige Programme zu unterstützen, denn es wurde bereits wissenschaftlich bewiesen, dass gesteigerte physische Aktivität zu geringeren Fehlzeiten und einer höheren Produktivität führen. Gesundheitsbehörden sind außerdem bemüht, den Risikofaktor Bewegungsmangel bereit bei Kindern und Jugendlichen mittels Interventionen gegen Fettleibigkeit und Übergewicht zu adressieren. Gleichzeitig setzen Gesundheitsbehörden Programme gegen Übergewicht bei Kindern um, um das Problem früh zu adressieren. Allerdings besteht bislang noch keine Klarheit in Bezug auf die Faktoren, die beeinflussen, ob so ein Programm – im Bereich des Arbeitsplatzes oder bei Kindern – erfolgreich ist. Daten & Methodik: Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, erfolgskritische Faktoren im Bereich der Gesundheitsförderung zu identifizieren. Konkret werden betriebliche Gesundheitsprogramme und Interventionen gegen Fettleibigkeit und Übergewicht bei Kindern untersucht. Praxisdaten von einem Firmenkundenanbieter für Gesundheitsförderungsprogramme stellen die Basis der Forschung zur Wirksamkeit von betrieblicher Gesundheitsförderung dar. Die Daten von 249 Kindern, die an einer elfmonatigen, familien-basierten Intervention teilgenommen haben, die seit 2003 jährlich an der Sporthochschule Köln durchgeführt wird und 54 Kindern einer Wartelisten-Kontrollgruppe wurde herangezogen um die (Kosten-)Effektivität des Programms zu bewerten. Darüber hinaus wurde die Frage beleuchtet, welche Faktoren den Programmerfolg beeinflussen. Um Zusammenhänge zwischen potentiellen Einflussfaktoren und der Effektivität der Programme aufzudecken wurden Regressionsmodelle verwendet. Eine Kombination aus einem Top-down- und Bottom-up-Ansatz wurde verfolgt um die Kosteneffizienz der Intervention gegen Kinderübergewicht zu ermitteln. Ergebnisse & Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Faktoren wie Unterstützung durch die Organisation, Vorbildverhalten seitens der Führungskräfte und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen Einfluss auf die Effektivität betrieblicher Gesundheitsförderungsprogramme haben. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Inklusion spielerische Elemente Mitarbeiter motiviert, sich intensiver mit betrieblichen Gesundheitsförderungsangeboten zu beschäftigen.
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortKöln
VerlagDeutsche Sporthochschule Köln
Seitenumfang97
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2021

Bibliographische Notiz

Kumulative Dissertation

ID: 5916844

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