The role of organizational capacity in explaining individual behavior in nonprofit sports clubs

Publikationen: Buch/BerichtDissertationsschriftForschung

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The role of organizational capacity in explaining individual behavior in nonprofit sports clubs. / Swierzy, Philipp.

Köln : Deutsche Sporthochschule Köln, 2019. 30 S.

Publikationen: Buch/BerichtDissertationsschriftForschung

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title = "The role of organizational capacity in explaining individual behavior in nonprofit sports clubs",
abstract = "Individuelles Verhalten h{\"a}ngt von individuellen Faktoren ab. Theoretisch betrachtet h{\"a}ngt individuelles Verhalten au{\ss}erdem von Kontextfaktoren ab, da es in einer be- stimmten Umgebung stattfindet. F{\"u}r gemeinn{\"u}tzige Sportvereine bedeutet dies, dass individuelles Verhalten in Form ehrenamtlichen Engagements oder der Zahlung eines Mitgliedschaftsbeitrages auch von organisationalen Faktoren abh{\"a}ngt. Weil Sportver- eine zunehmend unter einer sinkenden Anzahl ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mit- glieder leiden, ist es essentiell f{\"u}r die k{\"u}nftige Existenz dieser Vereine, den Zusam- menhang zwischen individuellen und organisationalen Faktoren zu verstehen.Es ist von Wert f{\"u}r Sportvereine und die Gesellschaften, in denen diese operieren, die organisationalen Attribute zu identifizieren, die mit dem ehrenamtlichen Engage- ment und der Zahlungsbereitschaft f{\"u}r Mitgliedschaftsbeitr{\"a}ge zusammenh{\"a}ngen. Em- pirische Untersuchungen zur Beziehung zwischen individuellem Verhalten und den Eigenschaften von Sportvereinen sind bisher nur bedingt vorhanden. Studien scheitern beispielsweise daran, die organisationalen Faktoren basierend auf theoretischen Be- gr{\"u}ndungen zu modellieren, die Implikationen f{\"u}r das Vereinsmanagement auf ad{\"a}- quaten Daten zu fu{\ss}en oder bei deren Analyse die Abh{\"a}ngigkeit zwischen individuel- len und organisationalen Faktoren zu ber{\"u}cksichtigen.In der vorliegenden Arbeit wird die Beziehung zwischen individuellem Verhalten von Sportvereinsmitgliedern und organisationalen Faktoren an Hand von Daten auf beiden Ebenen untersucht. Drei Studien, die Daten deutscher Sportvereine und deren Mitgliedern analysieren, best{\"a}tigen die Eignung von Mehrebenen-Modellen in diesem Zusammenhang. Basierend auf dem Konzept der Organisationalen Kapazit{\"a}t zeigen die Ergebnisse, dass Humanressourcen, finanzielle und strukturelle Kapazit{\"a}t von Sportvereinen mit den individuellen Entscheidungen erwachsener Mitglieder sowie der Eltern minderj{\"a}hriger Mitglieder zusammenh{\"a}ngen: Mit der Entscheidung, sich ehrenamtlich im Sportverein zu bet{\"a}tigen sowie mit dem zeitlichen Ausma{\ss} dieses Engagements und der spezifischen ehrenamtlichen Rolle. Zudem bestehen Unter- schiede zwischen formellem und informellem Ehrenamt.Dar{\"u}ber hinaus wurde die Contingent Valuation Method angewendet, um die Zah- lungsbereitschaft f{\"u}r eine Sportvereinsmitgliedschaft zu ermitteln und sie anschlie- {\ss}end hinsichtlich ihrer Beziehung zu organisationalen Faktoren zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass auch die Zahlungsbereitschaft mit der Organisationalen Ka- pazit{\"a}t zusammenh{\"a}ngt. Insgesamt st{\"u}tzen die Untersuchungen die theoretische Aus- sage, dass der organisationale Kontext und individuelles Verhalten miteinander ver- bunden sind. Anhand von Mehrebenen-Modelle konnten spezifische Kontextfaktoren ermittelt werden, die die Ableitung von Managementimplikationen erm{\"o}glicht.",
author = "Philipp Swierzy",
note = "Kumulative Dissertation",
year = "2019",
language = "Deutsch",
publisher = "Deutsche Sporthochschule K{\"o}ln",
address = "Deutschland",

}

RIS

TY - BOOK

T1 - The role of organizational capacity in explaining individual behavior in nonprofit sports clubs

AU - Swierzy, Philipp

N1 - Kumulative Dissertation

PY - 2019

Y1 - 2019

N2 - Individuelles Verhalten hängt von individuellen Faktoren ab. Theoretisch betrachtet hängt individuelles Verhalten außerdem von Kontextfaktoren ab, da es in einer be- stimmten Umgebung stattfindet. Für gemeinnützige Sportvereine bedeutet dies, dass individuelles Verhalten in Form ehrenamtlichen Engagements oder der Zahlung eines Mitgliedschaftsbeitrages auch von organisationalen Faktoren abhängt. Weil Sportver- eine zunehmend unter einer sinkenden Anzahl ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mit- glieder leiden, ist es essentiell für die künftige Existenz dieser Vereine, den Zusam- menhang zwischen individuellen und organisationalen Faktoren zu verstehen.Es ist von Wert für Sportvereine und die Gesellschaften, in denen diese operieren, die organisationalen Attribute zu identifizieren, die mit dem ehrenamtlichen Engage- ment und der Zahlungsbereitschaft für Mitgliedschaftsbeiträge zusammenhängen. Em- pirische Untersuchungen zur Beziehung zwischen individuellem Verhalten und den Eigenschaften von Sportvereinen sind bisher nur bedingt vorhanden. Studien scheitern beispielsweise daran, die organisationalen Faktoren basierend auf theoretischen Be- gründungen zu modellieren, die Implikationen für das Vereinsmanagement auf adä- quaten Daten zu fußen oder bei deren Analyse die Abhängigkeit zwischen individuel- len und organisationalen Faktoren zu berücksichtigen.In der vorliegenden Arbeit wird die Beziehung zwischen individuellem Verhalten von Sportvereinsmitgliedern und organisationalen Faktoren an Hand von Daten auf beiden Ebenen untersucht. Drei Studien, die Daten deutscher Sportvereine und deren Mitgliedern analysieren, bestätigen die Eignung von Mehrebenen-Modellen in diesem Zusammenhang. Basierend auf dem Konzept der Organisationalen Kapazität zeigen die Ergebnisse, dass Humanressourcen, finanzielle und strukturelle Kapazität von Sportvereinen mit den individuellen Entscheidungen erwachsener Mitglieder sowie der Eltern minderjähriger Mitglieder zusammenhängen: Mit der Entscheidung, sich ehrenamtlich im Sportverein zu betätigen sowie mit dem zeitlichen Ausmaß dieses Engagements und der spezifischen ehrenamtlichen Rolle. Zudem bestehen Unter- schiede zwischen formellem und informellem Ehrenamt.Darüber hinaus wurde die Contingent Valuation Method angewendet, um die Zah- lungsbereitschaft für eine Sportvereinsmitgliedschaft zu ermitteln und sie anschlie- ßend hinsichtlich ihrer Beziehung zu organisationalen Faktoren zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass auch die Zahlungsbereitschaft mit der Organisationalen Ka- pazität zusammenhängt. Insgesamt stützen die Untersuchungen die theoretische Aus- sage, dass der organisationale Kontext und individuelles Verhalten miteinander ver- bunden sind. Anhand von Mehrebenen-Modelle konnten spezifische Kontextfaktoren ermittelt werden, die die Ableitung von Managementimplikationen ermöglicht.

AB - Individuelles Verhalten hängt von individuellen Faktoren ab. Theoretisch betrachtet hängt individuelles Verhalten außerdem von Kontextfaktoren ab, da es in einer be- stimmten Umgebung stattfindet. Für gemeinnützige Sportvereine bedeutet dies, dass individuelles Verhalten in Form ehrenamtlichen Engagements oder der Zahlung eines Mitgliedschaftsbeitrages auch von organisationalen Faktoren abhängt. Weil Sportver- eine zunehmend unter einer sinkenden Anzahl ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mit- glieder leiden, ist es essentiell für die künftige Existenz dieser Vereine, den Zusam- menhang zwischen individuellen und organisationalen Faktoren zu verstehen.Es ist von Wert für Sportvereine und die Gesellschaften, in denen diese operieren, die organisationalen Attribute zu identifizieren, die mit dem ehrenamtlichen Engage- ment und der Zahlungsbereitschaft für Mitgliedschaftsbeiträge zusammenhängen. Em- pirische Untersuchungen zur Beziehung zwischen individuellem Verhalten und den Eigenschaften von Sportvereinen sind bisher nur bedingt vorhanden. Studien scheitern beispielsweise daran, die organisationalen Faktoren basierend auf theoretischen Be- gründungen zu modellieren, die Implikationen für das Vereinsmanagement auf adä- quaten Daten zu fußen oder bei deren Analyse die Abhängigkeit zwischen individuel- len und organisationalen Faktoren zu berücksichtigen.In der vorliegenden Arbeit wird die Beziehung zwischen individuellem Verhalten von Sportvereinsmitgliedern und organisationalen Faktoren an Hand von Daten auf beiden Ebenen untersucht. Drei Studien, die Daten deutscher Sportvereine und deren Mitgliedern analysieren, bestätigen die Eignung von Mehrebenen-Modellen in diesem Zusammenhang. Basierend auf dem Konzept der Organisationalen Kapazität zeigen die Ergebnisse, dass Humanressourcen, finanzielle und strukturelle Kapazität von Sportvereinen mit den individuellen Entscheidungen erwachsener Mitglieder sowie der Eltern minderjähriger Mitglieder zusammenhängen: Mit der Entscheidung, sich ehrenamtlich im Sportverein zu betätigen sowie mit dem zeitlichen Ausmaß dieses Engagements und der spezifischen ehrenamtlichen Rolle. Zudem bestehen Unter- schiede zwischen formellem und informellem Ehrenamt.Darüber hinaus wurde die Contingent Valuation Method angewendet, um die Zah- lungsbereitschaft für eine Sportvereinsmitgliedschaft zu ermitteln und sie anschlie- ßend hinsichtlich ihrer Beziehung zu organisationalen Faktoren zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass auch die Zahlungsbereitschaft mit der Organisationalen Ka- pazität zusammenhängt. Insgesamt stützen die Untersuchungen die theoretische Aus- sage, dass der organisationale Kontext und individuelles Verhalten miteinander ver- bunden sind. Anhand von Mehrebenen-Modelle konnten spezifische Kontextfaktoren ermittelt werden, die die Ableitung von Managementimplikationen ermöglicht.

M3 - Dissertationsschrift

BT - The role of organizational capacity in explaining individual behavior in nonprofit sports clubs

PB - Deutsche Sporthochschule Köln

CY - Köln

ER -

ID: 4746500